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Klimawandel

Mallorca: So viel Schnee gab es seit Jahren nicht mehr

  • Aktualisiert: 25.01.2023
  • 16:14
  • Clarissa Yigit
Geräumte Straßen auf der spanischen Insel Mallorca in der Serra de Tramuntana.
Geräumte Straßen auf der spanischen Insel Mallorca in der Serra de Tramuntana.© Isaac Buj/EUROPA PRESS/dpa

Milde Temperaturen, Sonne, Strand und Meer. So stellen sich Tourist:innen die Baleareninsel Mallorca vor. Genau dort wurden nun allerdings Minusgrade gemessen. Zudem sorgte ein kleines Schneechaos für Straßensperrungen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Mallorca hat es geschneit.

  • Laut des Geografen Alberto Darder hatte die Baleareninsel seit fünf Jahren nicht mehr so viel Schnee.

  • Besserungen für die nächsten Tage sind nicht in Aussicht.

Nun ist also auch auf der Baleareninsel Mallorca der Winter angekommen. Nicht nur Minus-Grade sondern auch Schneefall machten den Bewohner:innen zu schaffen. Das freut nicht jeden, denn die Insel zieht auf Grund ihrer milden Temperaturen auch im Winter viele Reisende an.

Im Video: Chaos und Staus auf Autobahnen: Zahlreiche Unfälle wegen Schnee und Glätte

Minusgrade und Schneefall

Die Temperaturen lagen Anfang der Woche in der Serra d’Alfàbia (in der Tramuntana) bei minus zwei Grad, und in Fornalutx fielen bis zu sieben Zentimeter Neuschnee. Dieser sorgte auch auf manchen Straßen für vorübergehende Sperrungen, schreibt die "Mallorca Zeitung".

Sogar in der Inselhauptstadt Palma hat es geschneit; allerdings blieb der Schnee dort nicht lange liegen.

Weiterhin ungemütlich

Nach Informationen des Geografen Alberto Darder soll es auf Mallorca seit fünf Jahren nicht mehr so viel geschneit haben.

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Für die kommenden Tage könnte es ebenfalls noch ungemütlich und nasskalt bleiben. In den Bergen – über 800 Meter – könnte es zudem wieder schneien, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Aber auch stellenweise Hagel, Blitz und Donner werden erwartet. Auch Regen und kräftige Winde mit hohen Wellen – vor allem an der Nordwestküste – könnten bevorstehen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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