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Meteorstrom der Lyriden

Spektakel für Astronomie-Fans: Nacht der Sternschnuppen steht kurz bevor

  • Aktualisiert: 22.04.2023
  • 19:57 Uhr
  • Nadya Sevik
Am Sonntag (23.April) gibt es eine Sternschnuppennacht am Himmel über Deutschland.
Am Sonntag (23.April) gibt es eine Sternschnuppennacht am Himmel über Deutschland.© Daniel Reinhardt/dpa

Am Sonntag (23. April) kommt es zu einer Sternschnuppennacht über Deutschland. Für Frühaufsteher bietet sich am Himmel eine faszinierende Leuchtshow. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sternschnuppen-Spektakel am Sonntag über Deutschland.

  • Um drei Uhr morgens erreicht der Meteorstrom der Lyriden seinen Höhepunkt.

  • Wolken könnten Sicht auf Nachthimmel erschweren.

Astronomie-Fans aufgepasst: Am Sonntag gibt es eine Sternschnuppennacht über Deutschlands Himmel.
"Die stärkste Aktivität wird für drei Uhr vorhergesagt", berichtet Sven Melchert von der Vereinigung der Sternfreunde im hessischen Heppenheim.

Sicht auf Sternschnuppen eher schlecht

In Bayern sollen sogar 30 Sternschnuppen pro Stunde unterwegs sein, berichtet "BR24 ". Meteorologe Adrian Leyser, vom Deutschen Wetterdienst (DWD) erklärt allerdings, dass die Chancen für einen Blick auf die Sternschnuppen nicht so gut stehen. In der Nacht zieht aus Richtung Westen ein Tief mit Wolken und Regen über Deutschland hinweg, teilte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

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Die besten Möglichkeiten, die Sternschnuppen zu sehen, sind in der ersten Nachthälfte im Osten. Da soll der Himmel klar sein, während in der zweiten Nachthälfte im Westen immer mal wieder Lücken zwischen den Wolken möglich sind. Dank des Neumonds ist der Nachthimmel sehr dunkel, sodass schwächere Sternschnuppen auch zu sehen sind. In jedem Fall heißt es für die Zuschauer:innen: Je später Sie gucken, desto besser.

Die sausenden Sternschnuppen entstehen durch das Verglühen in der Erdatmosphäre. In diesem Fall tauchen die Meteoride der Lyriden mit einer Geschwindigkeit von rund 180.000 Kilometer pro Stunde in die Erdatmosphäre. Ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte, sofern das Wetter mitspielt. "Theoretisch treten pro Stunde rund 20 Sternschnuppen der Lyriden auf, das ist immerhin eine alle drei Minuten. In der Praxis muss man sich meist mit weniger zufriedengeben", so Melchert.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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