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Gleb Karakulow

Ex-Offizier der Kreml-Leibwache verrät: "Putin ist krankhaft ängstlich"

  • Aktualisiert: 09.04.2023
  • 19:22 Uhr
  • Max Strumberger

Gleb Karakulow hat Wladimir Putin als Offizier der Kreml-Leibwache bei über 130 Reisen begleitet. Inzwischen lebt er im Exil und packt aus, wie der Kreml-Chef wirklich tickt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Gleb Karakulow zeichnet ein düsteres Bild über Wladimir Putin.

  • Er war lange Zeit Sicherheitsbeamter im Kreml und war hautnah am russischen Präsidenten dran.

  • In einem Interview erklärt der inzwischen in die Türkei geflüchtete Karakulow, wie Putin tickt.

13 Jahre lang war Gleb Karakulow ein Sicherheitsbeamter des Kremls und erlebte dabei Kreml-Chef Wladimir Putin hautnah. Inzwischen ist der ehemalige Offizier der Kreml-Leibwache übergelaufen und hält sich in der Türkei auf.

In einem Interview mit dem Investigativ-Projekt "Dossier Center" des Kreml-Feindes Michail Chodorkowski hat Karakulow nun über den russischen Präsidenten ausgepackt. Ihm zufolge sei Putin "krankhaft ängstlich um sein Leben" und habe "den Kontakt zur Welt verloren". Laut eigener Aussage habe Karakulow Putin insgesamt auf über 130 Reisen begleitet.

Putin lebt in Informationskokon

"Er hat in den letzten Jahren in einem Informationskokon gelebt und die meiste Zeit in seinen Residenzen verbracht, die die Medien sehr treffend als Bunker bezeichnen", so der ehemalige russische Beamte. Auch lebe Putin weiterhin in Selbstisolation - aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19. 

"Informationen erhält er nur von Menschen, die ihm unmittelbar nahestehen." Putin verwende weder ein Mobiltelefon, noch benutze er das Internet. Informationen beziehe der russische Präsident fast ausschließlich über seine Sicherheitsdienste.

Hauptgrund für seine Flucht sei der Krieg gegen die Ukraine gewesen, erklärte Karakulow. "Unser Präsident ist zu einem Kriegsverbrecher geworden", sagte Karakulow.

  • Verwendete Quellen:
  • "Dossier Center"
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