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Spielwarenbereich

Otto Gruppe schließt Spielwarenplattform Mytoys.de - 800 Jobs fallen weg

  • Aktualisiert: 07.03.2023
  • 16:49 Uhr
  • Clarissa Yigit
Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto will bis Februar 2024 alle Geschäfte und die Online-Plattform schließen.
Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto will bis Februar 2024 alle Geschäfte und die Online-Plattform schließen. © Foto: Uwe Zucchi/dpa

Und schon wieder kommt es zu zahlreichen Entlassungen. Diesmal ist der Spielwarenbereich betroffen. Der zur Otto Group gehörende Geschäftsbetrieb Mytoys wird bis Februar 2024 eingestellt. Sowohl Filialen als auch die Online-Bestellplattform werden geschlossen. Die Marke Mytoys wird es dann nur noch innerhalb des Marktplatzes von Otto selbst geben.

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Amazon, Disney, Spotify, Twitter – die Liste der Unternehmen, die in den letzten Monaten Entlassungen vornahmen, ist lang. Nun ist auch die Hamburger Otto Group von einer Entlassungswelle betroffen. Otto stellt den Geschäftsbetrieb der Spielwarenplattform "mytoys.de" ein – rund 800 Beschäftigte verlieren ihre Arbeit, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Bis Februar 2024 beabsichtigt Otto zudem alle Filialstandorte zu schließen. Wie der Konzern am Montag (6. März) mitteilte, werde die Marke "Mytoys" dann zukünftig ausschließlich auf der Otto-Plattform angeboten.

Das bisher unter dem Dach der Mytoys Group firmierende Konzernunternehmen "Limango" sei allerdings bisher nicht von der Schließung betroffen.

Ein Interessenausgleich für die rund 800 Mitarbeiter:innen in der Mytoys-Verwaltung in Berlin und den 19 Stationärgeschäften soll verhandelt und ein und ein Sozialplan erstellt werden. Angesichts des über Jahre defizitären Geschäftsmodells gebe es keine Alternative, erklärte Ottos E-Commerce-Vorstand Sebastian Klauke. "Natürlich ist uns diese Entscheidung äußerst schwergefallen, gerade auch hinsichtlich der engagierten und professionellen Arbeit aller Mitarbeitenden von Mytoys."

Im Video: Entlassungswelle: Amazon streicht mehr als 18.000 Stellen

Neuausrichtung fehlgeschlagen

Trotz mehrfacher strategischer Neuausrichtung und hoher Investitionen habe das Unternehmen keine solide wirtschaftliche Performance und die erforderliche nachhaltige Rentabilität erreicht, erklärte Otto. Vor diesem Hintergrund sei der Erfolg eines unbedingt erforderlichen Turnarounds, verbunden mit weiteren hohen Investments und steigendem Kosten- und Marktdruck, weder seriös planbar noch realistisch. Innerhalb des Marktplatzes von Otto sei daher das umkämpfte und nur niedrige Margen abwerfende Segment Spielwaren leichter profitabel zu bewirtschaften.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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