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Keine aggressiven Absichten

Putin: Angriffs-Pläne auf NATO "völliger Unsinn" 

  • Veröffentlicht: 28.03.2024
  • 17:05 Uhr
  • Stefan Kendzia
Hat Putin Pläne, die NATO anzugreifen, oder schiebt er sie auf die "lange Bank"?
Hat Putin Pläne, die NATO anzugreifen, oder schiebt er sie auf die "lange Bank"?© REUTERS

Die Spekulationen um einen Angriff Russlands auf ein NATO-Land reißen nicht ab. Die Angst vor einer Aggression und einen möglichen Atomkrieg sind groß. Dass Putin einen Plan verfolge, sich mit der NATO anzulegen, stimme nicht.

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Putin habe "keine aggressiven Absichten" gegenüber NATO-Staaten wie Polen, die baltischen Staaten oder Tschechien. Auch nicht, obwohl sich die NATO seit 1991 gefährlich weit nach Osten in Richtung Russland ausgedehnt hat.

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NATO-Länder haben Angst, zur Zielscheibe Putins zu werden

Putin ist ein Aggressor und schreckt nicht vor schrecklichen Kriegsverbrechen zurück, die er in der Ukraine seit mehr als zwei Jahren täglich begeht. Für NATO-Länder wie das Baltikum, Polen oder Tschechien ein Horrorszenario, dass auch sie zur Zielscheibe des Diktators werden könnten. Vielleicht erfreut Putin ja die Angst vor ihm und seiner Unberechenbarkeit. Dennoch verfolge er laut "Merkur" keine Pläne für einen Angriff auf ein Nato-Land.

Die Vorstellung, dass wir irgendein anderes Land angreifen werden [...], ist völliger Unsinn

Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation

"Die Vorstellung, dass wir irgendein anderes Land angreifen werden - Polen, die baltischen Staaten und die Tschechen haben auch Angst - ist völliger Unsinn", erklärte Putin bei einer Rede vor russischen Luftwaffenpiloten. Aus der Welt geschafft sind die Bedenken damit allerdings nicht. Immer wieder drohen Putin, sein Vorgänger Medwedew, Außenminister Lawrow und andere seiner Schergen der NATO mit einem Krieg. Das Säbelrasseln verfängt und drückt sich unter anderem in der Angst möglicher Zielländer aus.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Putin tatsächlich an seine Nichtangriffs-Aussage hält. Die Staats- und Regierungschefs der NATO können nur hoffen, dass ihr Gipfeltreffen anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bündnisses im Juli in Washington nicht von einer derartigen Krise überschattet wird, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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