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Ab 10. Juli wieder einspurig befahrbar

Straße unterspült und weggerissen: A13 in der Schweiz nach Unwetter gesperrt

  • Veröffentlicht: 27.06.2024
  • 16:22 Uhr
  • Clarissa Yigit

In der Schweiz hat ein Unwetter einen Teilabschnitt der Autobahn A13 zerstört. Ab 10. Juli soll der Verkehr dort wieder laufen.

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Inhalt

  • Ab 10. Juli soll der Verkehr wieder rollen
  • Die momentane Situation
  • Umleitung über Gotthardroute (A2)

Ein schweres Unwetter am Freitag (21. Juni) sorgte dafür, dass ein gestauter Fluss die Schweizer Autobahn A13 unterspülte und die Fahrbahn wegriss. So wurde ein insgesamt 200 Meter langer Autobahnabschnitt oberhalb von Lostallo (Region Moesa, Kanton Graubünden) zerstört, indem die an dieser Stelle vierspurige Fahrbahn komplett mit Wasser unterspült wurde und einbrach.

Ein verheerendes Bild zeigte sich nach dem starken Unwetter am Freitag (21. Juni) auf der A13 in der Schweiz (oberhalb von Lostallo). Ein Teilabschnitt der Autobahn wurde unterspült und weggerissen.
Ein verheerendes Bild zeigte sich nach dem starken Unwetter am Freitag (21. Juni) auf der A13 in der Schweiz (oberhalb von Lostallo). Ein Teilabschnitt der Autobahn wurde unterspült und weggerissen.© Foto: Samuel Golay/KEYSTONE/TI-PRESS/dpa

Seither ist der Abschnitt zwischen Lostallo und Mesocco für den Verkehr gesperrt

Im Video: Brückensanierung führt auf Brennerautobahn ab 2025 zu starken Engpässen

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Ab 10. Juli soll der Verkehr wieder rollen

Die Reparaturarbeiten gehen allerdings gut voran, sodass die wichtige Nord-Süd-Verbindung voraussichtlich ab 10. Juli für den Verkehr wieder in beiden Richtungen freigegeben wird - wenn zunächst auch nur einspurig, schreibt das Schweizer Bundesamt für Straßen (Astra) in einer Mitteilung vom Mittwoch (26. Juni).

Die Autobahn wird wohl erst zum Jahresende wieder zweispurig befahrbar sein. Auch könnten neue Unwetter die Pläne wieder zerstören.

Für den nun bevorstehenden Reiseverkehr zu den Sommerferien rät der ADAC daher, Ausweichrouten zu nutzen.

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Die momentane Situation

Vorerst sind die Anschlussstellen Thusis (Kanton Graubünden) und Bellinzona (Kanton Tessin) gesperrt. Daher werden Reisende, die Richtung Italien fahren, großräumig umgeleitet.

Lediglich Anlieger:innen und Urlauber:innen mit Reservierung in der Nähe dürfen bis nach Mesocco-Süd (Schweiz) weiterfahren, schreibt der ADAC unter Berufung auf die Kantonspolizei Graubünden.

Auch ist der San-Bernardino-Tunnel geöffnet.

Für Autofahrer:innen gesperrt ist die Autobahn dann allerdings zwischen den Anschlüssen Mesocco-Süd und Lostallo.

Im Video: Riss in Tunneldecke: Gotthard-Straßentunnel in der Schweiz gesperrt

Umleitung über Gotthardroute (A2)

Seit Samstagvormittag (22. Juni) wird der Transitverkehr bereits großräumig über die Gotthardroute auf die A2 umgeleitet. Zudem könnte es dort zu längeren Wartezeiten und Staus - insbesondere in Höhe des Gotthard-Straßentunnels - kommen, da sich auch das Verkehrsaufkommen erhöht. Allerdings finden die noch bis Freitag (28. Juni) geplanten Wartungsarbeiten im Tunnel nicht statt, ergänzt "Reisereporter".

Als weitere Alternative empfiehlt der Touring Club Schweiz, auf eine der vielen Passstraßen auszuweichen.

Von der Westschweiz Richtung Italien könnte daher beispielsweise die Ausweichroute über den Simplonpass befahren werden.

Ebenso nach Italien führt die Strecke über den Splügenpass (Passo dello Spluga).

Auch kann die Passstraße über den Großen St. Bernhard genutzt werden.

Eine weitere Alternative bietet die Schweizerische Bundesbahnen (SBB). Diese stellt freitags bis sonntags insgesamt 11.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Im Falle, dass die Nachfrage aufgrund von Urlaubsreisenden, die auf die Bahn umsteigen wollen, steige, beabsichtige das Unternehmen, zusätzliche Züge einzusetzen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ADAC: "Alpenroute A13 in der Schweiz nach Unwetter wohl bis 9. Juli gesperrt"
  • Reisereportert: "San-Bernardino-Route gesperrt: Wie Urlauber jetzt nach Italien kommen"
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