Anzeige
Sturm sorgt für Wasser an Land und Küsten

Sturmflut an Nordsee und Elbe: Fischmarkt in Hamburg unter Wasser

  • Veröffentlicht: 24.11.2023
  • 14:19 Uhr
  • Stefan Kendzia
Eine Sturmflut an Nordsee und Elbe überspülte den Hamburger Fischmarkt wie auch schon im vergangenen Sommer nach Sturmtief Zacharias
Eine Sturmflut an Nordsee und Elbe überspülte den Hamburger Fischmarkt wie auch schon im vergangenen Sommer nach Sturmtief Zacharias© Daniel Bockwoldt/dpa

Eine Sturmflut hat in Hamburg und an der Nordseeküste für Überflutungen gesorgt: Es seien besonders viel Wasser an Land und Küsten gedrückt worden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Anzeige

Immer wieder ereignen sich im hohen Norden Deutschlands Sturmfluten. Erst im Sommer setzte Sturmtief "Zacharias" den Fischmarkt in Hamburg unter Wasser. Jetzt drückte eine Sturmflut erneut viel Wasser an Land und Küsten und hat den Fischmarkt erneut überspült.

Im Video: Nach Sturmflut - massenhaft Abbrüche an Rügens Steilküste

Höchststand noch nicht erreicht

Eine Sturmflut sorgte an der Nordseeküste für besonders viel Wasser, das an Land und Küsten gedrückt wurde. In Hamburg war die Elbe auf 3,62 Meter über Normalnull gestiegen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. Das sorgte einmal mehr in diesem Jahr dafür, dass der Hamburger Fischmarkt überspült wurde. 

Der Höchststand ist derzeit noch nicht erreicht. Man rechten mit Wasserständen von 3,87 bis 4,37 Metern. Das entspricht den Angaben zufolge etwa 1,75 bis 2,25 Meter über dem mittleren Hochwasser. Das BSH warnte dementsprechend vor einer Sturmflut im Weser- und Elbegebiet sowie an der deutschen Nordseeküste.

Es wird erwartet, dass einige Fähren zwischen den Nordseeinseln und dem Festland ausfallen oder erst später fahren könnten.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie: "Sturmflutwarndienst"
Mehr News und Videos
Der Republikaner Donald Trump will erneut Präsident der USA werden.
News

USA: Dritter Bundesstaat will Donald Trump von Vorwahl ausschließen

  • 29.02.2024
  • 04:50 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group