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Fährbetrieb eingestellt

Verkehrschaos wegen Sturmtief "Zoltan": Fehmarnsund-Brücke gesperrt

  • Aktualisiert: 21.12.2023
  • 21:19 Uhr
  • Momir Takac

Dem Norden Deutschlands steht wegen des Sturmtiefs "Zoltan" eine schwere Sturmflut bevor. Der Zugverkehr ist eingeschränkt, Fährverbindungen sind gestrichen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sturmtief "Zoltan" hat Deutschland im Griff.

  • Dem Norden droht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine schwere Sturmflut.

  • Bahn- und Fährverkehr sind bereits eingeschränkt.

Update, 21:11 Uhr: Wegen Sturm "Zoltan" ist der Verkehr zwischen dem Festland und der Insel Fehmarn unterbrochen. Die Fehmarnsund-Brücke sei vollständig gesperrt worden, teilte die Polizei am Donnerstagabend (21. Dezember) mit. Zuvor waren im Norden bereits viele Fähren, etwa zwischen Föhr und Amrum oder den Halligen und dem Festland, ausgefallen.

Die mehr als 900 Meter lange Fehmarnsund-Brücke soll für den regionalen Verkehr erhalten bleiben, obwohl parallel zur der 1963 eröffneten Brücke ein Absenktunnel vorgesehen ist.

Erstmeldung vom 21. Dezember, 17:27 Uhr: Dem Norden Deutschlands steht eine turbulente Nacht bevor. Sturmtief "Zoltan" ist angekommen und bringt den Menschen an Elbe, Weser und Ems stürmisches Wetter mit Orkanböen. "Wir sehen mittlerweile die Tendenz, dass es am Donnerstagabend zu einer schweren Sturmflut kommen kann", sagte Jennifer Brauch vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), zuständig für die Vorhersagedienste für Nord- und Ostsee.

In den Flüssen werden die Wasserstände am Freitagvormittag laut BSH voraussichtlich auf mehr als 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen. Von einer schweren Sturmflut spricht man ab einem Wasserstand von 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser. Betroffen sind die großen Flüsse in Hamburg, Bremen und Niedersachsen sowie Nord- und Ostseeküste.

Sturmtief "Zoltan" sorgt für Chaos im Bahnverkehr

In Schleswig-Holstein und Niedersachsen wirkt sich "Zoltan" bereits auf den Bahnverkehr aus. Auf der Strecke zwischen Hamburg, Bremen und Osnabrück ist der Betrieb eingestellt worden, schreibt az-online.de. Die Bahn empfiehlt Reisenden in Richtung Nordrhein-Westfalen, die ICE-Verbindungen mit Umstieg in Hannover zu nutzen.

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Zwischen Hamburg und Kiel, Kopenhagen und Sylt gibt es Sperrungen. In Niedersachsen ist der Regionalverkehr wegen Bäumen auf den Gleisen auf einigen Strecken unterbrochen. Ab Donnerstagnachmittag fahren vorerst keine Fähren mehr zwischen dem Festland und der Insel Norderney, teilte die Reederei Norden-Frisia mit. Fähren zwischen den Halligen und dem Festland fielen ebenfalls aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei mitteilte.

Deutscher Wetterdienst gibt Unwetter-Warnung für Nord- und Ostsee heraus

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch an Land mit schweren Sturmböen. An den Küsten von Nord- und Ostsee kann der Wind orkanartig sein. So warnte der DWD an der gesamten Nordseeküste für die Zeit ab Donnerstag, 12 Uhr, vor orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde. Für die Ostsee galt die Unwetterwarnung ab 18 Uhr, wie DWD-Meteorologin Mareike Pohling der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Im Video: Meteorologe warnt vor turbulenter Wetterlage zu Weihnachten

Für die Nordseeküste werden schon jetzt Wasserstände erwartet, die 1,5 bis 2,0 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen werden. Im Elbe- und Wesergebiet können sie auf 2,0 bis 2,5 Meter über das mittlere Hochwasser klettern.

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Polizei spricht Warnung für Hamburg aus: Böen bis 120 km/h in Großbritannien

Die Polizei Hamburg sprach bereits eine Warnung aus: In der Nacht zu Freitag sollten sich Menschen nicht in tiefer gelegenen Gebieten rund um die Elbe aufhalten, vor allem im Hafen, der Hafencity und in elbnahen Bereichen.

In Großbritannien ist das Extremwetterereignis "Zoltan" bereits in vollem Gange. Der Wetterdienst warnte vor allem im Norden vor Sturm - teils wurden Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde gemessen, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. An manchen Orten stürzten Bäume um oder der Strom fiel aus.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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