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Wieder Verzögerung

Stuttgart 21: Bahn verschiebt Eröffnung erneut - auf Dezember 2026

  • Aktualisiert: 12.06.2024
  • 17:02 Uhr
  • Christina Strobl

Die Deutsche Bahn verschiebt die Inbetriebnahme des Bahnhofs Stuttgart 21 auf Dezember 2026. Eigentlich sollte der neue Tiefbahnhof im Dezember 2025 in Betrieb gehen. Laut der Bahn kostet die Verschiebung 100 Millionen Euro.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Inbetriebnahme des Bahnhofs Stuttgart 21 verzögert sich weiter: Nun soll der Bahnhof erst im Dezember 2026 offiziell eröffnet werden.

  • Zuvor war die Eröffnung auf Dezember 2025 angesetzt worden.

  • Die Verschiebung der Inbetriebnahme auf Ende 2026 kostet laut Bahn rund 100 Millionen Euro.

Es ist das wohl umstrittenste Bauprojekt Deutschlands: Stuttgart 21. Eigentlich hätte der Tiefbahnhof im Dezember des kommenden Jahres offiziell eröffnet werden sollen. Nun verzögert sich die Inbetriebnahme um ein weiteres Jahr.

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Um ein Jahr verschoben

Das teilte der Konzern am Dienstag (11. Juni) nach einer Sitzung mit den Projektpartnern in Stuttgart mit. Der Bahn-Infrastrukturvorstand Berthold Huber sagte dazu, dass der Bahnhof von Anfang an reibungslos funktionieren solle und sich die Fahrgäste auf die Fahrpläne verlassen können müssten.

"Dafür werden wir alle Komponenten der Schieneninfrastruktur des künftigen Bahnhofs, des digitalen Knotens Stuttgart und auch die Fahrzeuge intensiv testen und das Betriebspersonal darauf sorgfältig vorbereiten", so Huber. Deswegen entschloss man sich gegen die Teilinbetriebnahme des künftigen Bahnhofs im Dezember 2025.

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Verkehrsminister Hermann begrüßt das Vorhaben der Bahn

Der Bahn zufolge soll die neu gebaute Infrastruktur dann ab Ende 2025 stufenweise in eine einjährige Testphase gehen. Auch Fahrgästen soll es dann möglich sein, den neuen Bahnhof zu testen. "Neben den Testzügen sollen auch bereits Züge mit Fahrgästen im Laufe des Jahres 2026 an den neuen Bahnsteigen halten können", teilte die Bahn mit.

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Mitte 2026 soll laut Bahn der neue Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim in Betrieb gehen, ab September 2026 soll die S-Bahn dann mit digitaler Technik auf der Stammstrecke fahren. Gemeinsam mit dem Tiefbahnhof startet im Dezember 2026 auch der neue Fernbahnhof am Stuttgarter Flughafen.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) begrüßte die Verschiebung. Es sei gut, dass die Bahn rechtzeitig von der Idee Abstand genommen habe, eine überstürzte Inbetriebnahme zu machen. Zudem sei es gut, dass der Bahnhof auch teilweise mit Fahrgästen getestet werde. Probleme mit Aussteigezeiten könne man nur erkennen, wenn man auch mit Fahrgästen übe, so Hermann.

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Die Verschiebung kostet rund 100 Millionen Euro

Zuvor war lange unklar gewesen, wann der neue Bahnhof in Betrieb gehen wird. Die Bahn hatte im März mitgeteilt, dass der bestehende Stuttgarter Hauptbahnhof zumindest auch im Jahr 2026 in Betrieb bleibe. Dieser sollte eigentlich bereits im Dezember 2025 durch den neuen Tiefbahnhof ersetzt werden. Ob, und wenn ja, in welchem Umfang ab Dezember 2025 bereits Züge durch den neuen Tiefbahnhof fahren können, muss die Bahn bis spätestens 18 Monate vor dem Beginn des neuen Fahrplans entscheiden. Demnach müsse die Entscheidung also bis Juni 2024 fallen - für den Fahrplanwechsel im Dezember 2025.

Die Verschiebung der Inbetriebnahme auf Ende 2026 kostet laut Bahn rund 100 Millionen Euro. Der Kostenrahmen müsse aber nicht ausgeweitet werden, sagte Huber. Diesen könne man trotz Verschiebung halten, denn es gebe eine ausreichende Risikovorsorge.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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