Anzeige
Aktuelle Betrugsmasche

Telefon-Betrug: Warnung vor falschen Amazon-Anrufen

  • Aktualisiert: 20.02.2023
  • 17:36 Uhr
  • Joachim Vonderthann
Warnung vor Amazon-Fake-Anrufen
Warnung vor Amazon-Fake-Anrufen© Moritz Frankenberg/dpa

Ein freundlicher Anruf im Auftrag von Amazon mit der Bitte, Zahlungsdaten zu nennen? Diese Betrugsmasche häuft sich aktuell in Deutschland. Wer darauf reinfällt, muss umgehend handeln.

Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

  • Kriminelle geben sich aktuell in Anrufen als Amazon-Mitarbeiter aus.

  • Sie fordern die Angerufenen am Telefon dazu auf, Zahlungsdaten zu nennen.

  • Verbraucherschützer raten dringend dazu, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen.

Im Video: Supermärkte von Amazon bald auch bei uns?

Kriminelle versuchen aktuell übers Telefon an sensible Kundendaten zu gelangen. Im angeblichen Auftrag des Versandhändlers Amazon bitten sie darum, Zahlungen freizugeben oder Fernwartungssoftware zu installieren. Das Verbraucherschutzportal Watchlist Internet rät Betroffenen dringend dazu, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen. Amazon rufe nur an, wenn Kund:innen das ausdrücklich wünschen. Und obwohl viele der Auffassung sind, dass ihnen das nicht passieren könnte, kommt es immer häufiger zu Telefon- oder Internetbetrug.

Falsche Amazon-Anrufer wollen Daten

Den Verbraucherschützer:innen zufolge geben sich die Anrufer als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin von Amazon aus und täuschen ein Problem mit einer Bestellung vor. "Die Gründe für den Anruf klingen - vor allem, wenn Sie tatsächlich ein Amazon-Paket erwarten - meist plausibel", sagt Thorsten Behrens von dem in Wien ansässigen Portal. Deshalb bestehe die Gefahr, auf diese "Spoofing" genannte Betrugsmasche gutgläubig hereinzufallen.

Sollte man auf einen der Fake-Anrufe hereingefallen sein, gilt es, schnell zu handeln. Habe man persönliche Daten durch- oder Zahlungen freigegeben, rät Watchlist Internet dazu, sich umgehend an die eigene Bank zu wenden und den Fall zu schildern. Installierte Programme, die Kriminelle als Spionage-Software missbrauchen könnten, sollten sofort deinstalliert, Computer im Zweifel neu aufgesetzt werden.

"Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei", rät Behrens. Amazon selbst hat für die Masche die E-Mail-Adresse stop-spoofing@amazon.com eingerichtet, an die man Fälle ebenfalls melden kann.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
Mehr News und Videos
Klimaschutz: Schweizer Klima-Seniorinnen gewinnen vor Europäischem Gerichtshof

Klimaschutz: Schweizer Klima-Seniorinnen gewinnen vor Europäischem Gerichtshof

  • Video
  • 01:45 Min
  • Ab 12

© 2024 Seven.One Entertainment Group