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Rettungsarbeiten bisher ohne Erfolg

Unfall in Vietnam: Zehnjähriger steckt in Betonrohr fest

  • Aktualisiert: 03.01.2023
  • 14:47 Uhr
  • Clarissa Yigit

Zu einem tragischen Unglück kam es am Samstag (31. Dezember), als ein zehnjähriger Junge in ein 35 Meter tiefes und rund 25 Zentimeter breites Betonrohr in Vietnam stürzte. Bisher liefen die Rettungsarbeiten ohne Erfolg.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Zehnjähriger stürzte in ein 35 Meter tiefes Betonrohr in Vietnam.

  • Ob der Junge noch am Leben sei, ist bisher noch unklar.

  • Die Rettungsmaßnahmen dauern derzeit immer noch an.

Nachdem ein zehnjähriger Junge vor drei Tagen in ein 35 Meter tiefes Betonrohr im Südwesten von Vietnam stürzte, versuchen Einsatzkräfte weiterhin, das Kind zu retten. Wie vietnamesische Medien am Dienstag (3. Januar) berichteten, sei unklar, ob der Junge noch lebe. Laut Behörden wurde eine Kamera in das Rohr herabgelassen. Diese habe bisher kein Lebenszeichen des Jungen gezeigt.

Wie die vietnamesische Zeitung "Tuoi Tre" einen Militärsprecher zitierte, seien die Rettungsarbeiten wegen der Enge des Rohrs und trotz großer Bemühungen "sehr schwierig".

Wie sehen die Rettungsmaßnahmen aus?

Um Platz zu schaffen, versuchen Helfer weiterhin angestrengt, die Erde mit einem Spezialgerät aufzuweichen, um die am unteren Ende geschlossene Betonröhre mittels eines Krans aus der Erde zu ziehen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt, sei geplant, rings um das Rohr ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 1,5 Metern wie einen Käfig zu legen, um das Rohr so leichter herausziehen zu können. Mittels Detektoren soll im Anschluss die genaue Position des Jungen bestimmt werden, bevor der Beton aufgeschnitten wird, wie ein Militärsprecher erläuterte.

"Nach drei Nächten voller Bemühungen befindet sich die Rettung des zehnjährigen Jungen, der an der Roc-Sen-Brücke in der Provinz Dong Thap in eine 35 Meter tiefe Betonröhre gestürzt war, in der Endphase." Dies teilte das nationale "Search and Rescue"-Komitee ebenfalls am Dienstag mit.

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Was war geschehen?

Am Samstag (31. Dezember 2022) war der Junge, dessen Name mit Nam angegeben wird, in das Rohr auf dem Gelände einer Baustelle gestürzt, auf dem eine Brücke gebaut wird. Das Rohr habe lediglich einen Durchmesser von etwa 25 Zentimetern. Somit habe auch niemand damit gerechnet, dass ein Zehnjähriger so tief in der Röhre eingeschlossen werden könne, wie die dpa berichtete.

Laut Medienberichten habe der Junge nach seinem Sturz zunächst um Hilfe gerufen. Auch hätten die Einsatzkräfte immer wieder Sauerstoff in die Tiefe des Rohres gepumpt.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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