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Mehrere Vorkommnisse

Vermisst im Eisbach: Suche nach 26-Jährigem in München dauert an

  • Aktualisiert: 03.07.2024
  • 10:10 Uhr
  • Lena Glöckner

Ein 26-jähriger Mann wird seit Samstagnachmittag im Eisbach im Englischen Garten in München vermisst. Zeitgleich ereigneten sich zwei weitere schwere Unfälle auf der Isar, bei denen ein 46-Jähriger ums Leben kam und ein 35-Jähriger in letzter Minute gerettet werden konnte.

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Zwei tragische Badeunfälle haben sich am Wochenende im Großraum München ereignet. Ein Mann kam dabei ums Leben, das Schicksal eines weiteren ist noch ungeklärt. Der 26-Jährige aus Baden-Württemberg wird seit Samstagnachmittag (29. Juni) im Eisbach vermisst. Er war mit einer größeren Gruppe unterwegs, die an einer verbotenen Stelle im Eisbach badete. Diese Stelle ist aufgrund der drohenden Lebensgefahr mit Schildern klar mit einem Badeverbot gekennzeichnet.

Mit Schlauchboot gekentert: Feuerwehrmann stirbt bei Hochwassereinsatz

Laut Polizei fiel es der Gruppe nach einiger Zeit auf, dass der 26-Jährige verschwunden war. Als sie ihn nicht finden konnten, alarmierten sie die Einsatzkräfte. Die Suchaktion läuft noch immer, bislang ohne Erfolg.

46-Jähriger stirbt nach Schlauchboot-Unfall

In Straßlach-Dingharting kam es ebenfalls am Samstag zu einem tödlichen Unfall auf der Isar, als ein Schlauchboot bei starker Strömung kenterte. Ein 46-jähriger Mann aus dem Landkreis München war mit zwei Begleitern unterwegs, als das Boot kenterte und alle drei ins Wasser fielen. Eine 61-Jährige und ein 77-Jähriger konnten sich selbst retten und zogen den 46-Jährigen auf eine Sandbank.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, die später von einem Notarzt fortgeführt wurden, starb der Mann noch vor Ort. Die Polizei untersucht den Unfallhergang, fest steht allerdings jetzt schon, dass kein Alkohol im Spiel war.

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:newstime

Boots-Unfall am Stausee Bad Tölz: 35-Jähriger gerettet

Ein 35-jähriger Mann aus Türkenfeld hatte großes Glück, als er am Samstag mit seinem Schlauchboot am Wehr des Isarkraftwerks in eine gefährliche Situation geriet. Trotz klarer Warnschilder fuhr er durch die geöffnete Schleuse und kenterte in der Wasserwalze. Ein 33-jähriger Münchner beobachtete den Vorfall und konnte den Verunglückten auf einen Betonsockel des Wehrs retten.

Beide wurden schließlich von der alarmierten Wasserwacht Bad Tölz ans Ufer gebracht. Der 35-Jährige erlitt nur leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Schlauchboot konnte erst nach Schließung des Schleusentors geborgen werden.

  • Verwendete Quellen:
  • Polizei München
  • Nachrichtenagentur dpa
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