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Wahlkampf in der Türkei

Türkei: Wie krank ist Präsident Erdogan?

  • Aktualisiert: 27.04.2023
  • 08:58 Uhr
  • Joachim Vonderthann

Mitten im Wahlkampf muss der türkische Präsident Erdogan ein TV-Interview unterbrechen. Ein chinesischer Staatssender spricht von einem Herzinfarkt. Erdogans Sprecher weist solche Spekulationen vehement zurück. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der türkische Präsident Erdogan hat mitten im Wahlkampf gesundheitliche Probleme.

  • Ein chinesischer Staatssender berichtet sogar von einem Herzinfarkt.

  • Ein Sprecher Erdogans weist die "unbegründeten Behauptungen" zurück.

Der Gesundheitszustand des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgt weiter für heftige Spekulationen. Der 69-Jährige hatte mitten im Wahlkampf am Dienstagabend ein TV-Interview wegen Magenproblemen unterbrechen müssen und alle Termine für Mittwoch abgesagt. Daraufhin twitterte der US-Ableger des chinesischen Staatssenders CGTN America, Erdogan habe einen Herzinfarkt erlitten. Sein Zustand sei so kritisch, dass Erdogans Frau und seine Familie gebeten worden sei, ins Krankenhaus zu kommen, zitierte die "Bild" weiter aus dem Tweet des TV-Senders.

Erdogan: Gerüchte um Herzinfarkt

Ein Sprecher des türkischen Präsidenten hat die Gerüchte um Erdogans Zustand inzwischen zurückgewiesen. Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun teilte am Mittwochabend Bilder von Tweets, die behaupteten, Erdogan habe einen Herzinfarkt erlitten und schrieb dazu: "Wir weisen solche unbegründeten Behauptungen bezüglich der Gesundheit des Präsidenten kategorisch zurück." Erdogan werde am Donnerstag per Videokonferenz an der Eröffnung des türkischen Kernkraftwerks Akkuyu teilnehmen.

Der Vizepräsident Fuat Oktay sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, Erdogan gehe es gut. "Wir stehen ständig in Kontakt. Er hat sich etwas erkältet."

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Erdogan könnte Türkei-Wahl verlieren

Die Parlaments- und Präsidentenwahlen in der Türkei finden am 14. Mai statt. Rund 1,5 Millionen türkische Wähler in Deutschland sind schon ab diesem Donnerstag (27. April) dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Umfragen zufolge zeichnet sich bei der Präsidentenwahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Erdogan und seinem Herausforderer Kemal Kilicdaroglu ab, der für ein breites Oppositionsbündnis antritt. 

Der deutsche Agrarminister Bundesagrarminister Cem Özdemir sagte zu bevorstehenden Türkei-Wahl, diese biete die Möglichkeit einer Wende in der türkischen Politik. Ein Sieg des Oppositionskandidaten Kilicdaroglu "würde den Weg für eine Rückkehr zur Demokratie ebnen", sagte der Grünen-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Ausgang der Wahlen sei "so offen wie nie" in Erdogans rund 20-jähriger Amtszeit als Regierungschef.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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