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Vermisstenfall

"Zielscheibe von Journalisten": Mutter von Maddie McCann sauer nach Interview ihrer Tochter

  • Aktualisiert: 15.05.2023
  • 16:28 Uhr
  • Anne Funk
Kate and Gerry McCann zeigen im Mai 2012 ein computergeneriertes Bild, das zeigen sollte, wie Maddie inzwischen aussehen könnte.
Kate and Gerry McCann zeigen im Mai 2012 ein computergeneriertes Bild, das zeigen sollte, wie Maddie inzwischen aussehen könnte.© REUTERS

Anlässlich des 16. Jahrestages von Maddie McCanns Verschwinden sprach ihre jüngere Schwester mit einem Journalisten - offenbar ohne das Einverständnis der Mutter. Die machte nun ihrem Ärger über das Interview Luft.

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Für die Familie McCann ist der 3. Mai ein trauriger Tag: Vor 16 Jahren verschwand Maddie McCann, die damals dreijährige Tochter von Kate und Gerry und ältere Schwester von Amelie und Sean. Das britische Mädchen gilt seit dem Urlaub in Portugal im Mai 2007 als vermisst. Während ihre Eltern im nahegelegenen Restaurant essen waren, schliefen ihre drei Kinder im Ferienappartement. Als sie nach ihnen schauten, war Maddie weg.

Im Video: Fall Maddie McCann - Verdächtiger könnte bald freikommen

Seit dem Verschwinden versammeln sich Freunde und Familie am 3. Mai in ihrem Heimatort Rothley (Grafschaft Leicestershire), um der Vermissten zu gedenken. In diesem Jahr zeigte sich auch Maddies jüngere Schwester öffentlich - und wurde von einem Journalisten interviewt. Sehr zum Ärger ihrer Mutter. 

Reporter habe Tochter ausgenutzt

Kate McCann teilte nun ihre Wut über den Reporter. Auf der Facebook-Seite "Official Find Madeleine Campaign" und auf der Website "Find Madeleine" schrieb sie, sie sei "bestürzt" darüber, dass die Gedenkfeier "leider einem lokalen Journalisten die Gelegenheit bot, die Anwesenheit unserer jüngeren Tochter auszunutzen". Diese wolle weder fotografiert noch interviewt werden und sei dazu gebracht worden, "sich unwohl zu fühlen, insbesondere in einem so besonderen Moment der Hoffnung für Madeleine".

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Weiter schreibt Kate, dass ihr Sohn und ihre Tochter in diesem Jahr achtzehn geworden seien und sie "hoffe sehr, dass sie dadurch nicht zur Zielscheibe von Journalisten werden, die auf finanziellen Gewinn aus sind". Abschließend appellierte sie noch einmal, "die Privatsphäre unserer Kinder zu respektieren und sie ihr Leben leben zu lassen".

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