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Kennst du den "Consider the source"-Trick?

Psychologie: Mit diesen Tipps nimmst du dir vieles nicht so zu Herzen und kannst mental wachsen!

  • Aktualisiert: 24.11.2023
  • 14:49 Uhr
  • Janina Schlotter
Nimmst du dir Dinge schnell zu Herzen? Diese Tipps helfen dir dabei, deinen negativen Gedanken ein Ende zu setzen.
Nimmst du dir Dinge schnell zu Herzen? Diese Tipps helfen dir dabei, deinen negativen Gedanken ein Ende zu setzen.© dikushin - stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Manchmal bringt uns selbst eine scheinbar unverfängliche Aussage ins Grübeln. Schnell nehmen wir den Kommentar persönlich und geraten häufig in einen Gedankenstrudel.

  • Mit dem psychologischen Trick "Consider the source" kannst du deine Sichtweise umprogrammieren, das Grübeln ablegen und deine innere Ruhe wieder stärken.

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Manchmal kann uns schon ein beiläufiger Satz aus der Ruhe bringen und zum Stimmungskiller werden. Ob nun eine unbedachte Bemerkung oder ein scheinbar unverfänglicher Kommentar: Nehmen wir uns schnell etwas zu Herzen, können wir tagelang mit belastenden Gedanken verbringen. Und hindern uns durch unsere eigenen Verhaltensweisen, mental zu wachsen. Wir geben dir 6 nützliche Tipps, wie du die Dinge nicht mehr so persönlich nimmst!

Psychologischer Trick "Consider the Source": So nimmst du dir nicht mehr alles zu Herzen

Erwischst du dich immer wieder dabei, wie dich eine scheinbar harmlose Äußerung triggert und für eine längere Zeit bedrückt? Vielleicht erhältst du bei der Arbeit hin und wieder Kritik, die du schnell persönlich nimmst, obwohl sie in Wirklichkeit nichts mit dir als Privatperson zu tun hat? Damit du künftig solchen Momenten mit einer anderen Sichtweise begegnen und aus den negativen Denkmustern aussteigen kannst, möchten wir dir die psychologische Technik "Consider the Source" (dt.: "Betrachte die Quelle") nahebringen.

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Im Clip: 5 Happy-Booster für deinen Alltag

Dabei geht es darum, die Motivation hinter einer Aussage zu verstehen und die gesagten Worte nicht immer direkt auf sich zu beziehen. Gesprochenes ist schließlich immer auf eine Quelle zurückzuführen, und wie du vermutlich schon weißt, sagen Worte mehr über den oder die Sender:in aus als über den oder die Empfänger:in. Allerdings fassen wir nicht selten vermeintlich verletzende Worte als Angriff auf, anstatt den Beweggründen erst einmal nachzugehen: Vielleicht hatte unser:e Gesprächspartner:in einfach nur einen schlechten Tag und musste in dem Moment bei egal wem seinen/ihren Dampf ablassen? Oder vielleicht hat sich die andere Person missverständlich ausgedrückt und meinte es eigentlich ganz anders?

Solltest du das nächste Mal in einem Gespräch etwas erneut unbegründet persönlich nehmen und dir anschließend darüber den Kopf zerbrechen, versuch erstmal, eine neutrale Perspektive einzunehmen und die Motivation hinter der Aussage zu verstehen. Wir haben stets die Wahl, Gesagtes direkt als Angriff aufzufassen oder uns erst einmal in unsere Gesprächspartner:innen hineinzuversetzen, um seinen oder ihren Anstoß zu verstehen.

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6 Tipps: Lerne nicht alles persönlich zu nehmen und mental zu wachsen

Vielleicht kennst du das: Locker-flockig unterhältst du dich mit deinem Gegenüber und tratschst über die verschiedensten Themen. Ihr scheint euch super zu verstehen und ein nettes Gespräch zu führen, bis dich plötzlich eine bestimmte Aussage unerwartet trifft. Auch wenn sie womöglich nicht persönlich gemeint war, bringt sie dich aus der Ruhe, startet ein quälendes Gedankenkarussell und hinterlässt Spuren. Mit diesen Tipps schaffst du es, Bemerkungen anderer nicht mehr so schnell an dich heranzulassen und Overthinking zu stoppen. Denn das hindert dich daran, mental zu wachsen.

Du grübelst oft? Hier haben wir ein paar Tipps für dich, wie du deine negativen Gedanken endlich loswirst. Noch auf der Suche nach dem Glück? Dann könnte dir die buddhistische Psychologie helfen, um dich sowie deine Welt besser zu verstehen und alten Ballast loszulassen. 

1. Stärke dein Selbstvertrauen

Fällt es dir schwer, manche Scherze oder Kommentare nicht direkt persönlich zu nehmen? Ploppen dabei häufig negative Glaubenssätze auf, die für Selbstzweifel sorgen? Dann könnte es an der Zeit sein, dein Selbstwertgefühl wieder etwas aufzupeppen. Will sagen: wenn wir mit uns selbst im Reinen sind und unseren eigenen Wert kennen, lassen uns Äußerungen anderer Personen grundsätzlich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Zeit für Selbstliebe!

Sei dir bewusst, dass dich niemand so gut kennt, wie du selbst. Andere Menschen können sich also gerne eine Meinung über dich bilden - doch wenn sie nicht der Wirklichkeit entspricht, solltest du ihr keine Aufmerksamkeit schenken. Versuche immer, konstruktive Kritik von abwertenden Kommentaren zu unterscheiden und dich selbst vor unbedachten Worten zu schützen.

Du wünschst dir, selbstbewusster werden? Dann ist das Power Posing genau das richtige für dich. Unterstützen kann dabei auch passende Literatur: die besten Ratgeber zum Thema Selbstbewusstsein und Selbstliebe.

2. Übe dich in Gelassenheit

Wer entspannt durchs Leben geht und es nicht allzu ernst nimmt, bleibt auch meistens in verzwickten Situationen ruhig - insbesondere, wenn etwas unnötig zu weiteren Konflikten führen würde. Für mehr Ruhe und Gelassenheit können dir demnach Achtsamkeitsübungen, Yoga und Meditationen helfen. Versuche, eine Routine zu etablieren und dich regelmäßig zu reflektieren. So lernst du dich selbst besser kennen und nimmst auch Witzeleien oder spöttische Bemerkungen Fremder nicht mehr allzu schnell persönlich.

3. Sprich offen über deine Gefühle

Bist du mit Freund:innen unterwegs und hast das Gefühl, ignoriert zu werden - oder fühlst du dich durch eine Äußerung plötzlich gekränkt? Dann solltest du auf eine offene Kommunikation setzen und dein Empfinden einfach ansprechen. Schließlich kann dein Gegenüber keine Gedanken lesen und auch nicht in deine Gefühlswelt eintauchen. Statt ewig über einen vermeintlich gemeinen Kommentar nachzudenken, könntest du deine Gefühlslage offenlegen und potenzielle Missverständnisse direkt aus der Welt schaffen.

Tipp: Versuche, Ich-Botschaften zu formulieren. So vermittelst du dein Anliegen etwas sanfter und vermeidest, dass sich dein Gegenüber verbal angegriffen fühlen könnte. Wie wäre es mit "Ich fühle mich ignoriert" oder "Deine Aussage hat mich gerade etwas getroffen"? Damit beziehst du dich vielmehr auf dein eigenes Empfinden, als dass du mit einer Du-Formulierung (wie "Du bist gemein zu mir!") eine mögliche Diskussion entfachst.

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4. Versuche, die Situation richtig einzuschätzen

In manchen Gesprächen reagieren wir gern zu voreilig, voller Emotionen und ohne richtig nachzudenken. Wir steigern uns schnell in etwas hinein und versuchen, uns zu verteidigen oder der anderen Person verbal-verletzende Worte sogar zurückzuspielen. Doch bringt uns das in einem solchen Moment tatsächlich weiter? In den meisten Fällen verschlimmern wir wohl eher alles, oder nicht? Eine potenzielle Lösung: Tief durchatmen, sich einen kurzen Moment nehmen und die Situation in Ruhe reflektieren. Überlege, ob die Aussage wirklich so gemeint war - oder ob du möglicherweise nicht etwas Falsches hineininterpretieren könntest.

5. Nimm Abstand und lasse los: Es liegt nicht immer alles an dir

Sollte dein Gegenüber einen schlechten Tag gehabt haben und seine miese Laune an dir rauslassen, indem er oder sie schnippische Bemerkungen von sich gibt, hat das meistens nichts mit dir zu tun. Sicherlich hattest auch du schon mal einen Tag, wo du etwas gesagt hast, obwohl du es eigentlich nicht so meintest. Was also tun? Manchmal hilft nur noch eins: Akzeptanz und Abstand. Versuche, die Aussage zunächst an dir abprallen zu lassen und bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt dein Empfinden anzusprechen. 

Hilft ein Gespräch nicht weiter und sollte dich dein Gegenüber immer wieder aufs Neue verletzen, solltest du eventuell Konsequenzen ziehen und auf Distanz gehen. Manche Freundschaften und Beziehungen sind schließlich nur für eine bestimmte Zeit bestimmt. Selbstverständlich ist es nicht immer einfach, jemanden ziehen zu lassen, doch langfristig gesehen kann das Loslassen zur inneren Ruhe beitragen und Platz für Neues schaffen.

6. Suche dir Rat

Denkst du ständig über eine beiläufige Bemerkung einer anderen Person nach und bist dir nicht sicher, ob du überempfindlich reagierst oder etwas unnötigerweise persönlich nimmst? Dann suche dir Rat bei Freund:innen, Familie oder einer professionellen Beratung. Eine neutrale Sichtweise hilft uns häufig weiter, gewisse Situationen im Leben besser einschätzen zu können.

Hinweis: Kritik kann natürlich auch berechtigt sein und sollte nicht immer einfach ignoriert werden. Vielleicht dient sie dir als Anstoß, um dein Verhalten zu hinterfragen und dich persönlich weiterzuentwickeln. Professionelle Therapeut:innen können uns dabei helfen, aus Unsicherheiten herauszufinden, Dinge nicht direkt zu Herzen zu nehmen und unbeschwert leben zu können.

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