Oscars ® 2017

Oscars® 2017

Nicole Kidman: Folgt auf die Nominierung der Oscar-Triumph?

Bei den diesjährigen Oscars® darf sich auch die australische Schauspielerin Nicole Kidman Hoffnungen machen. Wird sie den Goldjungen mit nach Hause nehmen?

Oscar®-Nominierung für Nicole Kidman in "Lion"

So langsam bereitet sich jeder, der im Filmbusiness Rang und Namen hat, auf den wichtigsten Abend des Jahres vor: Am 26. Februar 2017 werden in Los Angeles die Academy Awards verliehen. Besonderes Augenmerk liegt da natürlich auf allen Nominierten. Unter ihnen auch Nicole Kidman, die für ihre Rolle als Adoptivmutter Sue Brierley in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" nominiert ist. Wir haben uns mal genauer angeschaut, wie ihre Chancen auf den begehrten Filmpreis stehen.

Nicole Kidman – auf Hawaii geboren, in Australien aufgewachsen

Schon als kleines Mädchen hat Nicole Kidman eine Menge von der Welt gesehen. Oder wer kann von sich behaupten, auf Hawaii geboren, in den USA gelebt und in Australien aufgewachsen zu sein? Dass sie später einmal Schauspielerin werden würde, stand für Kidman bereits fest, nachdem sie bei einer Schulaufführung das Schaf spielen durfte. Für andere wäre das vielleicht Grund gewesen, aus Scham als Schafzüchter nach Neuseeland zu gehen, Nicole Kidman aber entschied sich für Schauspiel- und Ballettunterricht. Im Jahr 1983 gelang ihr mit den Kinofilmen "Bush Christmas – 40 Grad im Schatten" und "Die BMX-Bande" der Durchbruch. Der Spielfilm "Todesstille" Ende der 1980er-Jahre verhalf ihr zu internationaler Bekanntheit. Seitdem gehört sie zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods.

Für ihre Rolle als Sue Brierley in "Lion" ist sie für den Oscar nominiert

Das Filmdrama "Lion" feierte im November 2016 Premiere und begeisterte sofort Kritiker weltweit. Das Drama handelt von dem Jungen Saroo, der sich in seiner Heimatstadt in Indien in einen leeren Zug setzt, um auf seinen Bruder zu warten. Er schläft ein und als er aufwacht, findet er sich in Kalkutta wieder – 1.600 km entfernt von seiner Heimat. Da er jedoch nicht so genau weiß, wo seine Heimat eigentlich liegt, kann er auch nicht die Heimreise antreten und landet schließlich in einem Waisenhaus. Das australische Ehepaar Brierley adoptiert den Jungen und nimmt ihn mit nach Tasmanien. Doch so richtig glücklich wird Saroo dort nicht. Er will unbedingt seine leiblichen Eltern kennenlernen. Über Google Maps kann er schließlich seine Heimatstadt ausfindig machen und begibt sich auf den Weg zurück nach Indien…

Nicole Kidman in "Lion" – bringt ihr die Rolle als Adoptivmutter den Oscar® 2017 ein?

Wie groß Kidmans Chancen bei der diesjährigen Oscar®-Verleihung sind, lässt sich nur schwer einschätzen. Fest steht: Der Film kam bei den Mitgliedern der Academy außerordentlich gut an. Das liegt sicherlich auch daran, dass er auf einer wahren Geschichte beruht: Eine Tatsache, mit der Filme schon häufig bei Jury und Publikum punkten konnten. In insgesamt sechs Kategorien wurde der Film nominiert, darunter unter anderem in der wichtigen Kategorie "Bester Film". Doch vor allem Viola Davis ist eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz, schließlich setzte sie sich auch schon bei den Golden Globes in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" durch. Die diesjährige Oscar-Nominierung ist bereits Kidmans vierte. Einmal konnte sie den begehrten Goldjungen schon mit nach Hause nehmen ("The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" 2003).

Nicole Kidman ganz privat – zwischen Filmset und Mutterschaft

Privat lief es für Nicole Kidman in den letzten Jahren nicht immer gut. Nach der gescheiterten Ehe mit Tom Cruise und zwei Fehlgeburten scheint sie nun mit Keith Urban den richtigen Mann an ihrer Seite zu haben. Immerhin sind die beiden schon seit mehr als zehn Jahren verheiratet und haben zwei Kinder, von denen eines durch eine Leihmutter ausgetragen wurde. Für Aufsehen sorgt die Schauspielerin dennoch immer mal wieder: Nicht zuletzt mit ihren Beauty-Experimenten. Zwischendurch erschien ihr Gesicht so erstarrt, dass wir schon befürchteten, sie müsse ihre Karriere auf Eis legen. Hat sie für ihre Rolle in "Lion" auf das Nervengift Botox verzichtet? Falls nicht, hat das ihrer Glaubwürdigkeit offensichtlich keinen Abbruch getan. Falls doch, fänden wir das sehr löblich: Mit ihren 50 Jahren sollte sie ruhig zu dem einen oder anderen Lachfältchen stehen. So kann sie, sollte sie den Oscar am 26. Februar mit nach Hause nehmen dürfen, wenigstens über das ganze Gesicht strahlen.

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