VornameBeyoncé
NachnameKnowles
LandVereinigte Staaten von Amerika
Alter37
Geburtstag04.09.1981
GeburtsortHouston / Texas (USA)
SternzeichenJungfrau
Geschlechtweiblich

Biographie von Beyoncé Knowles

Beyoncé Knowles erblickt am 4. September 1981 in Houston, Texas das Licht der Welt. Ihr Vater, Mathew Knowles, ist Vertriebsleiter eines Technologieunternehmens, ihre Mutter, Célestine Ann „Tina“ Beyincé betreibt ein Friseurgeschäft. Beyoncés Vorname entsteht aus dem Mädchennamen ihrer Mutter. 1986 wird Beyoncés jüngere Schwester, Solange, geboren, die ebenfalls Sängerin ist.

Bereits im Kindesalter ist Beyoncés Gesangstalent offensichtlich. Sie gewinnt Talentwettbewerbe und tritt im Schul- und Kirchenchor auf. Auf der High School for Performing and Visual Arts in Houston bekommt sie professionellen Tanz- und Gesangsunterricht. 1990 lernt Beyoncé zusammen mit ihrer Kindheitsfreundin Kelly Rowland die gleichaltrige LaTavia Roberson bei einem Vorsingwettbewerb für eine Girl Group kennen. Mit drei weiteren Mädchen werden die ambitionierten Sängerinnen in die Gruppe „Girl’s Thyme“ gesteckt. 1995 kündigt Beyoncés Vater seinen Job, übernimmt das Management der Band und verkleinert die Gruppe auf nur vier Mitglieder. 1995 bekommt die Girl Band schließlich einen Plattenvertrag und beginnt mit den Aufnahmen für ihr Debütalbum.

Das Schicksal winkt: Beyoncé und „Destiny’s Child“

1996 ändert die Band ihren Namen zu „Destiny’s Child“, inspiriert von einem Absatz im Alten Testament. Ein Jahr veröffentlichen „Destiny’s Child“ ihren Debütsong „Killing Time“ auf dem Soundtrack für den Actionfilm Men in Black (1997). Danach folgt die Veröffentlichung ihres ersten Albums Destiny’s Child (1998) und ihrer ersten Erfolgssingle „No, No, No“. 1999 veröffentlicht „Destiny’s Child“ The Writing’s on the Wall, das zweite Album der Gruppe, das mehrfach Platin erreicht und viele der bekanntesten Hits der Band enthält: beispielsweise „Bills, Bills, Bills“, „Jumpin‘ Jumpin‘“ und „Say My Name“. Für letzteren gewinnen „Destiny’s Child“ mehrere Preise, darunter einen Grammy.

Obwohl die Band auf Erfolgskurs ist, sind nicht alle Mitglieder zufrieden. LeToya Luckett und LaTavia Roberson verlassen schließlich die Gruppe und werden durch Farrah Franklin und Michelle Williams ersetzt. Wenig später musste Franklin „Destiny’s Child“ allerdings schon wieder verlassen. Für Beyoncé beginnt eine schwierige Zeit, da die Öffentlichkeit sie für den Ausstieg von Luckett und Roberson verantwortlich macht. Die Sängerin hat mit Depressionen zu kämpfen und isoliert sich oft tagelang von der Außenwelt.

Für den Film Charlie’s Angels (2000) nimmt „Destiny’s Child“ die Single „Independent Women Part I“ auf, die eine ihrer erfolgreichsten Singleauskoppelungen wird.

Während „Destiny’s Child“ an ihrem dritten Album Surviver (2001) arbeiten, ergattert Beyoncé ihre erste Filmrolle in dem MTV-Musical Carmen: A hip Hopera. Im selben Jahr veröffentlicht die Band auch ihr Weihnachtsalbum 8 Days of Christmas und verkünden im Anschluss, dass die Gruppe eine Pause einlegen wird, damit sich die Mitglieder Soloprojekten widmen können.

Beyoncé startet solo durch und wird zum Weltstar

Neben weiteren Leinwandprojekten wie Austin Powers in Goldständer (2002) und Fighting Temptations (2003) startet Beyoncé auch musikalisch nach der Trennung von „Destiny’s Child“ richtig durch. Ihr erstes Soloalbum Dangerously in Love (2003) verkauft sich allein in der ersten Woche 317.000 Mal – seitdem wurden weltweit um die 11 Millionen Alben verkauft. Die Single „Crazy in Love“, die Beyoncé mit Jay-Z aufnimmt, wird ihre erste Solo-Single, die den Platz eins in den Charts erreicht. Für ihr erstes Album wird die Sängerin mit fünf Grammy Awards geehrt.

Es folgen Solotourneen sowie ein letztes Album - Destiny Fulfilled (2004) – und eine finale Tour mit „Destiny’s Child“. Beyoncé ist nun nicht mehr zu stoppen: Musikalisch startet die Sängerin mit den Alben B’Day (2006) und I Am … Sasha Fierce (2008) durch und schafft mit ihrem Song „Single Ladies (Put a Ring on It)“ einen Tanz, der längst ein Pop-Kultur-Phänomen geworden ist. Und auch ihrer Schauspielkarriere nimmt Fahrt an: Beyoncé kann unter anderem Rollen in Der rosarote Panther (2006) und Dreamgirls (2006) ergattern.

Nach einer kurzen Pause von neun Monaten, während derer sie sich auch von ihrem Vater als Manager trennte, ging es für die Künstlerin noch erfolgreicher weiter. Ein Album folgt dem anderen, ein Rekord dem nächsten. 4 (2011), Beyoncé (2013) und Lemonade (2016) erreichten alle Spitzenplätze in den Charts und brachten dem Supertalent zahlreiche Nominierungen und Preise ein. Mit Beyoncé – ihrem fünften Studioalbum – wagt die Künstlerin ein Experiment, das sich auszahlt: Das Album wird ohne Vorankündigung oder Werbung überraschend veröffentlicht. Als "visual album" enthält Beyoncé zu jedem Song ein Video. Der Plan geht auf, die Fans sind so neugierig und laden das Album bereits in den ersten sechs Tagen über eine Million Mal herunter. Damit wird auch Album Nummer fünf der Sängerin ein Megaerfolg. Auch Kritiker sind von der „neuen“ Beyoncé begeistert: Ihre Musik ist persönlicher aber auch politischer; sie experimentiert mit verschiedenen Medien und neuen Sounds.

Beyoncé und die Carters: Alles ist Liebe

Das Liebesleben der Künstlerin nimmt in der Öffentlichkeit lange Zeit keinen großen Raum ein und bleibt relativ skandalfrei. 2002 sollen sich Beyoncé und der Rapper Jay-Z bei der Zusammenarbeit für einen Song des Künstlers nähergekommen sein. Im Jahr 2008 heiraten die beiden Künstler in einer privaten Zeremonie ohne die Öffentlichkeit. Im Januar 2012 folgt die Geburt ihrer Tochter Blue Ivy Carter, im Juni 2017 die Geburt ihrer Zwillinge Rumi und Sir Carter. Nachdem immer mehr Gerüchte aufkommen, die Jay-Z der Untreue bezichtigen, entscheidet sich Jay-Z im November 2017 dazu, offen über seine Affäre zu sprechen. Das Paar gibt an, gemeinsam an ihren Problemen zu arbeiten – eine Scheidung käme für sie nicht in Frage. 2018 erscheint Everything is Love eine Zusammenarbeit von Beyoncé und Jay-Z, die unter dem Namen „The Carters“ veröffentlicht wird.

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