VornameCéline
NachnameDion
LandKanada
GeburtsortCharlemagne / Quebec (Kanada)
Alter51
Geburtstag30.03.1968
SternzeichenWidder
Geschlechtweiblich
Haarfarbeblond

Biografie zu Céline Dion

Céline Marie Claudette Dion kam am 30. März 1968 in Charlemagne, Québec als jüngstes von 14 Kindern der Familie Dion zur Welt. Sie wuchs in recht ärmlichen Verhältnissen auf, doch ihr Gesangstalent sollte bereits sehr früh daran etwas ändern. Denn 1980 entdeckte sie ihr späterer Manager und Ehemann René Angélil, der nahm sogar extra eine Hypothek auf sein Haus auf, um mit der zwölfjährigen Céline Dion ein französisch-sprachiges Album aufzunehmen. Die Rechnung ging auf und die junge Sängerin mutierte im Laufe der Jahre in Kanada und bald auch in Frankreich zum Star. Schließlich entdeckten die Schweizer die französisch singende Kanadierin für sich und schickten sie mit dem Lied Ne partez pas sans moi zum Eurovision Song Contest 1988, den Céline Dion prompt gewann. 

Wo also französisch gesprochen wurde, war Céline Dion längst ein Star. Der Erfolg in allen anderen Ländern folgte jedoch erst, als die Sängerin auch die englische Sprache für sich entdeckte. Nach einigen Achtungserfolgen sang sie 1991 den Titelsong Beauty and the Beast zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm Die Schöne und das Biest und erreicht damit erstmals die Top 10 in den USA und Groß Britannien.   

Céline Dion bringt die Titanic zum Schmelzen

Im Folgejahr landete Céline Dion mit dem Jennifer Rush-Cover The Power Of Love ihren ersten Nummer 1-Hit in den US-Charts, das dazugehörige Album The Colour of My Love wurde weltweit über 20 Millionen Mal verkauft. Anno 1996 erklomm die Künstlerin dann den Zenit ihrer Karriere. Das Album Falling into You war ein internationales Nummer-1-Album und verkaufte sich 32 Millionen Mal.

Ein Jahr später schloss sie mit 31 Millionen verkauften Scheiben von Let's Talk About Love nahtlos an den Erfolg des Vorgängers an. Mit auf dem Album war auch die weltweite Nummer-1-Single My Heart Will Go On, dem Titelsong zu James Cameron's Blockbusters Titanic (1997; mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet). Die Nummer verkaufte sich weltweit 15 Millionen Mal und bedeutete für Céline Dion den ersten Nummer-1-Hit in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Bis Ende der 1990er konnte Céline Dion sechs Grammy-Awards in Empfang nehmen, drei davon allein für My Heart Will Go On.  

Das Comeback von Céline Dion

Nach einer kleinen Auszeit kehrte Céline Dion 2002 mit ihrem Album A New Day Has Come ins Rampenlicht zurück und stürmte damit sofort Platz 1 in 17 Länder-Charts. Die Erfolge in den Charts blieben ihr auch in den Folgejahren weitgehend treu. Dazu gesellte sich von 2003 bis 2007 eine stets ausverkaufte Las-Vegas-Show und ein vielbeachtetes virtuelles Duett mit Elvis Presley in der Benefiz-Sonderfolge von American Idol Gives Back. Nach einer großen Welttournee sang Céline Dion von 2011 bis 2016 abermals erfolgreich in Las Vegas - und das stets fünf Tage die Woche. 

Doch bei allem beruflichen Erfolg musste Céline Dion privat auch Schicksalsschläge hinnehmen. Am 14. Januar 2016 starb ihr Mann sowie einstiger Entdecker und Manager René Angélilan an Krebs. Die beiden hatten 1994 geheiratet, die 26 Jahre Altersunterschied waren für das Paar offensichtlich nie ein Problem, sie hatten zusammen drei Söhne. Besonders bitter: zwei Tage nach ihrem Ehemann verstarb ein Bruder von Céline Dion ebenfalls an Krebs.