Verschiedenen Medienberichten zufolge starb Hawking am Mittwochmorgen friedlich in seinem Haus im britischen Cambridge. "Wir werden ihn für immer vermissen", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme seiner Kinder Lucy, Robert und Tim. "Er war ein großartiger Wissenschaftler und ein außergewöhnlicher Mann, dessen Arbeit und Vermächtnis viele Jahre weiterleben werden."

Stephen Hawkings Werdegang

Stephen Hawking, der am 8. Januar 1943 in Oxford geboren wurde, lehrte viele Jahre an der renommierten Universität Cambridge. Mit nur 32 Jahren wurde er zum jüngsten Mitglied der renommierten britischen Royal Society ernannt. 1979 erhielt er in Cambridge die "Lucasian Professur" für Mathematik.

Seine bahnbrechenden Erkenntnisse zu Schwarzen Löchern und der Relativitätstheorie verhalfen Hawking, der einen IQ von 160 hatte, zu weltweiter Anerkennung. Mit dem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit" brachte er 1988 einem Laien-Publikum die Natur des Universums nahe.  

Der Wissenschaftler lehrte viele Jahrzehnte an der renommierten Universität Cambridge. 

Stephen Hawking und ALS

Mit nur 21 Jahren wurde bei dem gebürtigen Briten die unheilbare Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) diagnostiziert. Seine Ärzte gaben ihm damals nur wenige weitere Jahre zu leben.

Doch Hawking nahm den Kampf gegen die Krankheit auf und entgegen aller Erwartungen konnte er seine Karriere in der Wissenschaft ausbauen. Die Krankheit schritt bei ihm nur sehr langsam voran. Zwar war der Astrophysiker seit Jahrzehnten fast völlig bewegungsunfähig. Über einen Sprachcomputer konnte er dennoch mit seiner Außenwelt kommunizieren.

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