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Zahlen aus dem Internet sind "falsch"

Boris Becker klärt auf: So viel Geld hat er in seiner Tenniskarriere verdient

  • Aktualisiert: 31.08.2023
  • 10:28 Uhr
  • Lara Büsing
Boris Becker meint, die Summen die im Internet zu seinem Tennis-Gehalt kursieren, sind falsch.
Boris Becker meint, die Summen die im Internet zu seinem Tennis-Gehalt kursieren, sind falsch.© picture alliance/dpa

Boris Becker wird mit Zahlen aus dem Internet konfrontiert: Er soll in seiner Tennis-Karriere an die 25 Millionen US-Dollar verdient haben. Im OMR-Podcast korrigiert er diese Summe. 

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Im Video: Boris Becker klärt auf, wie viel er im Tennis verdient 

Boris Becker stellt Irrtum klar: So viel Geld verdiente er mit Tennis

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Boris Becker meint, er habe nicht mehr als 50 Millionen Mark verdient

Boris Becker (55) will eins klar stellen: So viel habe er gar nicht verdient mit dem Profi-Tennis. Im OMR-Podcast mit Philipp Westermeyer kommt das Gehalt des legendären Tennisspielers jetzt auf den Tisch. Westermeyer konfrontiert Becker mit Zahlen aus dem Internet. Da habe er gelesen, dass Becker insgesamt 25 Millionen US-Dollar in seiner gesamten Tennis-Karriere verdient haben soll. Doch Boris Becker grätscht ihm direkt dazwischen und meint: "Vor Steuern und Kosten."

Danach reduziere sich die Zahl nämlich enorm. "Deutlich unter 50 Millionen Mark", stellt der dreifache Wimbledon-Sieger fest. "Glaubt nicht Google alles" appelliert er an die Fans und die Kritiker:innen. Trotz allem ist das natürlich eine enorme Summe Geld. Darüber ist Boris Becker sich auch bewusst und meint: "Ich war weiß Gott nicht  arm."

Boris Becker und Philipp Westermeyer diskutieren in dem Podcast über die Schattenseiten des Ruhms. Mit den sozialen Medien stehe der Sportler im Zwiespalt. Einerseits sei es interessant, seine Marke so offen in der Öffentlichkeit ausleben zu können, aber andererseits wisse auch immer jeder, wo er sich gerade aufhält und wo er privat unterwegs ist. Fans nehmen andauernd Fotos von ihm auf und stellen diese dann in die sozialen Medien. So wissen Menschen dann schnell, mit wem Becker zusammen beim Abendessen saß. Dies sei ein absoluter Verlust der Privatsphäre und Becker bedaure es, dass er dabei nicht viele Rechte habe. 

Vertrauensproblem: Boris Becker traut nur den wenigsten Menschen

Nach 40 Jahren im Rampenlicht fällt es Boris Becker schwer, Menschen zu vertrauen. Er habe schon langjährige Freundschaften verloren, weil am Ende Informationen publik gemacht wurden, die nur seine Engsten kannten. Er wurde wohl nicht nur einmal hintergangen. 

Oft habe ich Menschen in meinem Umfeld gehabt, die zehn Jahre lang enge Freunde waren und dann im elften Jahr die Geschichte verkauft haben. Deshalb vertraue ich erst mal keinem.

Boris Becker, 2023

Während seiner Tennis-Karriere und auch noch danach ging Boris Becker zunächst sehr offen mit seinem Privatleben um. Das wurde ihm dann später zum Verhängnis. Da er auch international bekannt ist, so Becker in dem Podcast, sei es generell schwierig, privat zu reisen. Er sei sich bewusst, dass er "in den letzten 40 Jahren den einen oder andere Fehler" gemacht habe, aber die mediale Aufmerksamkeit mache dies nicht einfacher. Inzwischen habe er aber einen kleinen Kreis an Menschen, denen er komplett vertraue. Darauf ist er stolz und weiß, dass er so glücklich in die Zukunft schauen kann. 

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