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Sarah Ferguson und ihre Vergangenheit

Sarah Ferguson: Drama um die Mutter von Fergie – "Vergebe dir"

  • Aktualisiert: 25.10.2023
  • 11:20 Uhr
  • teleschau
Sarah Ferguson blickt auf eine emotionale Vergangenheit zurück. Alle Infos gibt es hier.
Sarah Ferguson blickt auf eine emotionale Vergangenheit zurück. Alle Infos gibt es hier.© 2023 Getty Images/JP Yim

Der 19. September ist für Sarah "Fergie" Ferguson (64), Herzogin von York, stets ein Tag der tiefen Trauer. 1998 starb ihre Mutter Susan Mary im Alter von nur 61 Jahren. Ihr Tod war der letzte Akt in einem Familiendrama.

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Die Kindheit von Sarah "Fergie" Ferguson, der späteren Ehefrau von Prinz Andrew (63), war glücklich. Bis zu ihrem 13. Lebensjahr. Dann sorgte ihre Mutter Susan Mary für einen Eklat in der britischen High Society. Denn Susan verließ ihren Mann, den hohen Militär Ronald Ivor Ferguson, sowie die beiden gemeinsamen Kinder Jane (geb. 1957) und Sarah (geb. 1959). Dass die lebenslustige Susan aber mit dem argentinischen Polo-Spieler Héctor Barrantes durchbrannte, um in dessen Heimat auf einer Farm Ponys und Rinder zu züchten, war die Krönung des royalen Skandals.

Das Glück der Sarah Ferguson hielt nicht lange

Die damals 13-jährige Sarah konnte die Tragweite des Geschehens nicht erfassen. Aber natürlich hinterließ es Spuren, dass ihre Mutter sie im Stich gelassen hatte. Das Verhältnis zur leiblichen Mutter war jahrelang - nicht nur wegen der Entfernung - nicht existent. Sarah entwickelte sich zu einem Jetset-Girl, das ausgerechnet durch den Polo-Sport zum gern gesehen Gast der Königsfamilie wurde. Sarahs Vater war der Polo-Trainer des damaligen Prinzen Charles und hatte die Liebe zum Sport auch an Sarah weitergegeben: Sie war eine leidenschaftliche Reiterin und nahm sogar an Polo-Turnieren teil.

Schließlich lernte sie auch über Polo Prinz Andrew kennen. 1986, im Alter von 26 Jahren, heiratete Sarah den Prinzen. Die beiden gemeinsamen Kinder, die Prinzessinnen Beatrice Elizabeth Mary und Eugenie Victoria Helena, kamen 1988 und 1990 zur Welt. Das Glück der Sarah Ferguson schien perfekt. Aber es hielt nicht lange.

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Tragisch: Sarah Fergusons Mutter starb bei einem Autounfall

Die Ehe begann zu kriseln, Sarah wurde bei Affären erwischt (unter anderem, weil es Bilder gab, wie ihr ein US-Finanzmogul die Zehen küsst), 1992 erfolgte die Trennung. Mit der Scheidung 1996 verlor Sarah ihren königlichen Rang, "Herzogin von York" ist ein reiner Höflichkeitstitel. Fergie zog mit ihren Töchtern nach Amerika, um dort beruflich durchzustarten, aber alle ihre Projekte, ob Schriftstellerin, TV-Moderatorin oder Schauspielerin, gerieten zu Flops.

Dann ereilte sie der nächste Schicksalsschlag. Aus Argentinien kam schlimme Kunde: Susan Mary, Sarahs Mutter und die Oma der Prinzessinnen, kam am 19. September 1989 bei einem Unfall ums Leben. Susan, die nach dem Tod ihres zweiten Ehemannes - sie hatte den Polo-Profi tatsächlich geheiratet und ein neues Glück gefunden - auf TV-Produzentin umgeschult hatte, war auf dem Weg zu ihrer Farm, als sie auf dem Highway einen Unfall baute. Die Unfallgegnerin brach sich bei dem Zusammenstoß nur einen Knöchel. Aber Susan war nicht angeschnallt. Sie knallte durch die Windschutzscheibe und starb sofort.

Ein Autounfall. Nur ein knappes Jahr nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana in einem Tunnel in Paris.

Sarah Ferguson: "Meine Schwiegermutter war mir mehr Mutter als meine Mutter"

Zu Lebzeiten war das Verhältnis zwischen Ferguson und ihrer Mutter immer schwer. In einem Podcast sagte Fergie einmal dankbar über die Rolle, die Queen Elizabeth in ihrem Leben spielte: "Ich denke, meine Schwiegermutter war für mich ehrlich gesagt mehr eine Mutter als meine Mutter."

Es dauerte lange, bis Fergie mit Susan Frieden endgültig schloss. 17 Jahre nach dem Unfalltod schrieb Ferguson einen Beitrag für das zum Muttertag in Amerika erscheinende Buch "A Letter to my Mom". Darin machte die Herzogin ihren Frieden: "Ich blicke jetzt zurück und danke dir, vergebe dir, und liebe dich immer mehr. Du hast mir die Kraft gegeben, das Leben anders zu betrachten. Ich bin davon überzeugt, dass ich niemals so eine starke Person geworden wäre, wenn ich mich nicht mit dem Gefühl des Verlassenwerdens hätte auseinandersetzen müssen."

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