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Galileo

Was wurde eigentlich aus der Pest?

Staffel 202015.04.2020 • 18:00

Sie ist die wohl gefürchtetste Krankheit der Geschichte: Die Pest forderte mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen, die uns jemals heimsuchten. Heute beschäftigt und das Corona-Virus - aber auch der "schwarze Tod" ist immer noch aktiv. Wie gefährlich ist die Pest heute noch?

Keine andere Krankheit wurde in den letzten Jahrtausenden so gefürchtet und forderte so viele Todesopfer wie die Pest. Seit der Antike versetzte der „schwarze Tod“ die Welt immer wieder in Angst und Schrecken. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden die Menschen in Europa plötzlich krank. Sie bekamen Fieber, merkwürdige Beulen am ganzen Körper und starben kurz darauf. Es folgte eine der verheerendsten Pandemien der Weltgeschichte.

1346 gelangte die Pest von Zentralasien nach Konstantinopel. Über die Schiffswege des Mittelmeers gelangte sie in zahlreiche Hafenstädte. Viele Menschen flüchteten in Panik aus den betroffenen Städten. Dadurch verbreitete sich die Seuche in ganz Europa und wütete in regelmäßigen Abständen drei Jahrhunderte lang. Allein in den ersten sechs Jahren fielen geschätzte 25 Millionen Menschen der Infektionskrankheit zum Opfer. Dies entsprach zu dieser Zeit ungefähr einem Drittel der europäischen Gesamtbevölkerung.

Wie viele Menschen durch die Pest starben, welche Mittel es gegen sie gibt und warum sie trotz Medikamente auch heute noch eine Gefahr darstellt, sehen Sie im Video.