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9 Fakten über Selbstbefriedigung

Sex ist schön zu zweit. Aber was ist mit der Liebe zu sich selbst? Reden darüber ist meist tabu. Doch kann man wirklich davon sterben oder verrückt werden? Ist nach 1000 Schuss schluss? Wir zeigen welche Mythen und Fakten wirklich stimmen!

06.05.2008 21:05 | 9:00 Min | © ProSieben

1. Masturbation ist keine reine Männersache

Viele Jahre war Selbstbefriedigung verpönt und in einigen Teilen der Erde sogar verboten. Heute wird in vielen Ecken der Welt mit dem Thema offener umgegangen. Ein Irrglaube, der aber noch immer existiert: Nur Männer befriedigen sich selbst, Frauen legen niemals selber Hand an. Das Vorurteil gegen die Männer lautet: Sie können es kaum erwarten, bis sie wieder Sex haben und würden deshalb sehr oft masturbieren.

Dabei haben amerikanische Studien ergeben, dass etwa 89 % der Frauen sich selbst befriedigen. Die Zahl könnte sogar noch höher sein, da viele Frauen es nicht zugeben würden zu masturbieren. Frauen reden weniger über das Thema Selbstbefriedigung. Auch dadurch kann das Vorurteil entstehen, dass nur Männer es tun.

2. Selbstbefriedigung regt die Fantasie an

Es ist bewiesen, dass Männer und Frauen an unterschiedliche Dinge denken, während sie sich selbst befriedigen. Während Frauen oft an ihren eigenen Partner denken, haben Männer häufig Fremde im Kopf.

Masturbation kann besonders in einer Partnerschaft dabei helfen, alleine Fantasien auszuleben, die man mit seinem Partner nicht teilen kann oder will. Da man bei der Selbstbefriedigung mit seinen Gedanken alleine ist, ist alles erlaubt. Das führt dazu, dass man sich beim Sex mit dem Partner oder der Partnerin voll auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann und dass die Gedanken nicht abschweifen, während man Geschlechtsverkehr hat.

3. Selbstbefriedigung mit Hilfsmitteln

Etwa 50 % der Frauen benutzen bei der Masturbation Vibratoren, Dildos oder anderes Sexspielzeug. Männer legen zum größten Teil noch selber und ohne weitere Hilfsmittel Hand an. Obwohl auch Spielzeug für Männer im Kommen ist: Sexpuppen oder sogenannte Fleshlights erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden mehr und mehr bei der Selbstbefriedigung genutzt.

4. Beim Masturbieren zugucken

Studien haben ergeben, dass jeder vierte Deutsche es spannend findet, seinem Partner oder seiner Partnerin beim Masturbieren zuzuschauen. Das Zugucken kann nicht nur äußerst erregend sein: Man kann so auch erfahren, was dem Partner oder der Partnerin besonders gut gefällt und wie man die Lust beim Sex steigern kann. Wer in seiner Beziehung nicht gerne offen über die eigenen Vorlieben spricht, kann bei der Selbstbefriedigung seinem Partner oder seiner Partnerin zeigen, wo der eigene Körper besonders erregt reagiert und was einem selber am meisten gefällt.

Übrigens kann Selbstbefriedigung auch gut in das gemeinsame Liebesspiel eingebaut werden: Wer seinen Partner beim Masturbieren zugucken lässt, kann ihn dadurch nämlich erregen und in Stimmung bringen – und dann übernimmt einfach der Partner die weitere Befriedigung.