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Galileo

"Pando": Das wohl größte Lebewesen der Welt droht zu sterben

19.10.2018 • 03:02

"Pando" ist das größte Lebewesen der Welt. Es ist ein Verbund aus Zitterpappeln im US-Bundesstaat Utah. Doch jetzt droht der Organismus zu sterben. Den Grund erfahrt ihr im Video.

Bei dem größten Lebewesen der Welt denken wohl die meisten Menschen an den Blauwal. Der ist mit ca. 200 Tonnen auch gut im Rennen, allerdings gibt es noch einen größeren Organismus: „Pando“. So nennt sich das wohl größte Lebewesen der Welt.

"Pando": Ein Verbund aus Bäumen

„Pando“ ist eine Klonkolonie von Zitterpappeln im US-Bundesstaat Utah. Der Verbund umfasst ca. 47.000 Bäume, erstreckt sich über 43 Hektar und soll 6.600 Tonnen wiegen. Damit gilt „Pando“ als das größte Lebewesen der Erde. Das Durchschnittsalter der Bäume soll bei 130 Jahren liegen. Das Wurzelsystem ist angeblich noch viel älter: Wie Forscher berichten, soll das Wurzelsystem, welches alle Bäume miteinander verbindet, über 80.000 Jahre alt sein. Damit wäre „Pando“ nicht nur der größte-, sondern der wohl auch älteste Organismus unseres Planeten. Doch „Panto“ droht zu sterben.

Hirsche und Rehe verspeisen Baumsprossen

Der Grund für das mögliche Sterben: Eine zu hohe Hirsch- und Rehpopulation. Die Tiere verspeisen die Baumsprossen, so das gar keine mehr nachwachsen können. Laut einer Studie der Utah State University wächst „Pando“ seit 30 bis 40 Jahren nicht mehr. Mit Zäunen wurde bereits versucht das Gebiet abzuschirmen - doch leider erfolglos.

Welche Maßnahmen nun ergriffen werden, um das größte Lebewesen vor dem Aussterben zu bewahren, seht ihr oben im Video.

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