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In Frankreich wird das Fotobearbeiten jetzt mit Bußgeld geahndet!

Es wird eng für Modelabels in Frankreich. Wer sich nicht an das neue Bildbearbeitungs-Gesetz hält, kassiert saftiges Bußgeld. Die Hintergründe erfahrt ihr im Video.

05.10.2017 14:00 | 1:11 Min | © Wochit

Makellos, traumhaft schön und mega schlank – so lächeln uns Models auf Magazin-Covern und Werbetafeln entgegen. Nun, mit dieser Makellosigkeit ist jetzt Schluss, zumindest in Frankreich. Am 1. Oktober ist dort ein Gesetz verabschiedet worden, das unter Anderem die Modelabels dazu zwingt, alle Bilder von Models, die nachbearbeitet wurden, entsprechend zu kennzeichnen. Damit will die französische Regierung vorbeugen, dass Frauen nach der künstlichen Perfektion streben. 

Schließlich spiegeln gephotoshopte und perfekt retuschierte Glanzcover kaum die Realität wieder. Bei manchen Frauen führen sie sogar zu Minderwertigkeitskomplexen. Wer gegen das neue Gesetz verstößt, dem droht eine Geldstrafe von mindestens 37.500 Euro oder 30% der Kosten der Werbekampagne. Doch das ist nicht die einzige Maßnahme, die die französische Regierung in Sorge um die Gesundheit der Nation ergriffen hat. Bereits im Mai 2017 wurde gesetzlich festgelegt, dass alle Models ein ärztliches Gesundheitsattest vorlegen müssen, um arbeiten zu dürfen. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung!

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