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Fachkräftemangel

Arbeitsmigranten: Anzahl von Nicht-EU-Bürgern erneut gestiegen

  • Veröffentlicht: 27.04.2023
  • 12:07 Uhr
  • Stefan Kendzia
Im vergangenen Jahr sind erneut zahlreiche Nicht-EU-Bürger zur Arbeit nach Deutschland eingewandert.
Im vergangenen Jahr sind erneut zahlreiche Nicht-EU-Bürger zur Arbeit nach Deutschland eingewandert. © Christoph Schmidt/dpa

Deutschland scheint beliebt zu sein bei Nicht-EU-Bürgern, die sich Arbeit suchen: Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ist die Anzahl der Arbeitsmigranten in Deutschland im vergangenen erneut gestiegen, die einen befristeten Aufenthaltstitel erhalten haben, der zur Erwerbstätigkeit berechtigt.

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Ende 2022 wurden im Ausländerzentralregister insgesamt 351 000 Menschen mit einem befristeten Aufenthaltstitel erfasst, wobei der Männeranteil zwei Drittel beträgt. Der Titel selbst berechtigt die Menschen zur Erwerbstätigkeit. Noch ein Jahr zuvor waren es 19 Prozent weniger, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Ein beachtlicher Anstieg also - auch gegenüber den Vorjahren. Denn die Zahl der registrierten Arbeitsmigranten wächst seit 2010 kontinuierlich.

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Insgesamt 89.000 akademische Fachkräfte

Unter allen eingewanderten Arbeitssuchenden sind rund 89.000 akademische Fachkräfte verzeichnet. Die zahlenmäßig stärksten Herkunftsländer dieser Einzelgruppe sind Indien, Türkei und Russland. Um die beliebte "Blaue EU Karte" zu bekommen, ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium Voraussetzung. Dazu kommt ein konkretes, der Qualifikation angemessenes Arbeitsplatzangebot mit einem bestimmten Mindestgehalt. Interessant: Auch die Anzahl von Fachkräften ohne Hochschulausbildung ist deutlich angestiegen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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