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Toxisches Haustier

Auf keinen Fall berühren: Japan warnt vor hochgiftiger Katze

  • Veröffentlicht: 15.03.2024
  • 14:00 Uhr
  • Stefan Kendzia
Nachdem eine Katze in Japan in einen Chemikalien-Behälter gefallen und danach entkommen ist, wird jetzt vor dem hochgiftigen Tier gewarnt. (Symbolbild)
Nachdem eine Katze in Japan in einen Chemikalien-Behälter gefallen und danach entkommen ist, wird jetzt vor dem hochgiftigen Tier gewarnt. (Symbolbild)© Federico Gambarini/dpa

Achtung, Giftkatze! In Japan ist eine Katze in einer Fabrik in einen Behälter mit hochgiftigen Chemikalien gefallen und im Anschluss entkommen. Jetzt warnt die Präfektur Hiroshima offiziell davor, das Tier zu berühren: Es könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

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Der Besuch einer Katze in einer Chemiefabrik hat nicht nur Folgen für das Tier selbst, sondern könnte auch für Menschen gefährlich werden: Nachdem sie in ein Behältnis mit Chemikalien gefallen war, können Berührungen mit der Katze für Menschen gesundheitsschädlich sein. 

Im Video: Hauskatze infiziert Mann mit Beulenpest

Nach Sturz in einen Gift-Bottich ist das Tier nun selbst toxisch

Eine Katze wurde in Japan mit giftigen Chemikalien kontaminiert, als sie in einer Fabrik in einen Bottich mit sechswertigem Chrom fiel, einer sauren und krebserregenden Chemikalie mit oranger und brauner Farbe. Laut NTV soll ein Mitarbeiter Pfotenabdrücke direkt am Behältnis festgestellt haben.

Offenbar konnte das Tier nach dem Sturz in den Behälter entkommen und ist jetzt selbst toxisch. Das heißt: Jeder Kontakt mit der Katze könnte gefährlich sein - schon bei Berührungen oder beim Einatmen kann die Chemikalie Hautausschläge oder Entzündungen hervorrufen.

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Ob das Tier seinen Ausflug überlebt hat, ist nicht klar. Generell werden der Katze keine großen und langanhaltenden Überlebenschancen eingeräumt. "Selbst, wenn das Fell die Haut vor sofortigen großen Verbrennungen schützen würde, reinigen Katzen ihr Fell, indem sie es lecken und so die ätzende Lösung in den Mund leiten", sagte Linda Schenk, eine Forscherin am Karolinska-Institut in Schweden, dem US-Sender CNN.

"Ich vermute, dass die Katze aufgrund der Verätzungen leider tot ist oder in Kürze sterben wird." Bis das allerdings geklärt ist, verstärkt die Präfektur Hiroshima ihre Patrouillen und warnt die Bevölkerung vor Berührungen mit diesem Tier. Das betroffene Unternehmen will jetzt Maßnahmen ergreifen, dass sich ein solches Ereignis nicht wiederholt: "Der Vorfall hat uns die Notwendigkeit bewusst gemacht, Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass sich kleine Tiere wie Katzen einschleichen, was wir vorher nie erwartet hätten", so ein Unternehmenssprecher.

  • Verwendete Quellen:
  • NTV: "Japan warnt vor der 'Giftkatze'"
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