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Starkregen und Gewitter

Baden-Württemberg: Unwetter sorgt für Überschwemmungen

  • Veröffentlicht: 22.05.2023
  • 11:58 Uhr
  • Clarissa Yigit
Zu unwetterartigen Regenfällen und Gewitter kam es am Sonntag (21. Mai) in Baden-Württemberg.
Zu unwetterartigen Regenfällen und Gewitter kam es am Sonntag (21. Mai) in Baden-Württemberg.© Foto: Andreas Rosar/dpa

Zu heftigen Unwettern kam es am Sonntag (21. Mai) in Baden-Württemberg. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen, Flüsse über die Ufer getreten und eine Brücke drohte einzustürzen. Verletzt wurde aber niemand.

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Am Sonntag (21. Mai) kam es in mehreren Landkreisen im Südwesten Baden-Württembergs zu unwetterartigen Regenfällen und Gewittern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor solchen gewarnt. Diese verursachten etliche Einsätze und hinterließen viele Sachschäden.

Wie die Polizeien in Freiburg und Konstanz am Montagmorgen (22. Mai) mitteilten, konnte die Höhe der entstandenen Schäden zunächst nicht eingeschätzt werden. Verletzt wurde niemand, schreibt die Deutsche Presse-Agentur (dpa). 

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Landkreis Tuttlingen am stärksten betroffen

Besonders von dem Unwetter betroffen war der Landkreis Tuttlingen mit den Städten Trossingen, Durchhausen und Talheim. In dem Landkreis sei es vor allem zu extremen Hagel- und Regenfällen gekommen. Zudem seien Keller innerhalb weniger Minuten vollgelaufen. Auch seien – laut der Konstanzer Polizei – Flure sowie Fahrzeuge und Gebäude beschädigt worden. Bäche sowie Flüsse seien über ihre Ufer getreten. Nach ersten Schätzungen der Einsatzkräfte vor Ort lagen die Schäden bei mehreren hunderttausend Euro, so die Polizei.

Auch in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald kam es zu etlichen vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen. Auf einer Bundesstraße bei Biederbach (Kreis Emmendingen) kam es zu einem Erdrutsch. Ganz in der Nähe wurde zudem eine Straße für eine Stunde gesperrt, da diese aufgrund der hohen Wassermengen nicht mehr befahrbar war. Zudem sei dort ein Sportwagen mit Wasser vollgelaufen. Insgesamt bewegten sich die Einsätze in den beiden Regionen im zweistelligen Bereich.

Zudem bestand bei Titisee-Neustadt die Gefahr, dass wegen der Wassermassen die Gutachtalbrücke einzustürzen drohte. Da längerfristige Bauarbeiten erforderlich seien, vermuten die Ermittler eine mehrtägige Sperrung.

Der DWD maß teilweise 40 Liter Regen pro Quadratmeter, schreibt die dpa unter Berufung auf Angaben eines Meteorologen. Bei voraussichtlichen Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad solle es auch am Montag zu teils unwetterartigen Gewittern kommen. Am Dienstag werde es mit 17 bis 23 wechselnd bewölkt und im Süden und Südosten seien vereinzelt Schauer und Gewitter möglich.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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