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Mindestens 18 Raketen

Bericht: Iran schmuggelt bewaffnete Drohnen nach Russland

  • Veröffentlicht: 13.02.2023
  • 12:06 Uhr
  • Lena Glöckner
Eine Drohne ist am Himmel zu sehen, wenige Sekunden bevor sie auf Gebäude in Kiew geschossen hat. Dabei handelt es sich vermutlich um eine Kampfdrohne vom Typ Shahed 136 (Schahed 136) iranischer Bauart.
Eine Drohne ist am Himmel zu sehen, wenige Sekunden bevor sie auf Gebäude in Kiew geschossen hat. Dabei handelt es sich vermutlich um eine Kampfdrohne vom Typ Shahed 136 (Schahed 136) iranischer Bauart.© Efrem Lukatsky/AP/dpa

Mindestens 18 bewaffnete Langstrecken-Drohnen wurden offenbar aus dem Iran nach Russland geschmuggelt. Auch nach ballistischen Raketen soll Moskau sich im Mullah-Staat erkundigt haben.

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Der Iran hat offenbar bewaffnete Langstreckendrohnen nach Russland geschmuggelt. Das berichtet der britische "Guardian" unter Berufung auf Quellen im Iran. Die 18 Drohnen, die wohl mithilfe von Booten und einer staatlichen Fluggesellschaft an Wladimir Putin verschifft wurden, sollen im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden.

Im Video: Wie bayerische Drohnen der Ukraine helfen, ihre Unterlegenheit auszugleichen.

Eine zehnköpfige russische Delegation soll im November in den Iran gereist sein, um sich dort sechs Mohajer-6-Drohnen, mit einer Reichweite von rund 200 Kilometer, sowie zwölf Shahed-191- und 129-Drohnen ausgesucht haben. Letztere seien auch für Luft-Boden-Angriffe geeignet. Zudem seien die höher als übliche Drohnen fliegenden Geräte darauf ausgelegt, Bomben abzuliefern und unversehrt zur Basis zurückzukehren. 

Kreml wollte auch ballistische Raketen

Berichten zufolge soll Moskau sich im Iran auch um den Kauf ballistischer Raketen bemüht haben. Belege dafür, dass Teheran der Lieferung zugestimmt hat, gibt es jedoch nicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat derweil westliche Sanktionen gegen Russlands Atomenergie-Branche gefordert. "Es ist nicht einfach. Es gibt einen gewissen Widerstand", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft am Sonntag (12. Februar). Es habe auch eine Zeit gegeben, in der andere Strafmaßnahmen gegen Russland schwierig erschienen, fügte er hinzu. "Jetzt gelten sie - zum Beispiel in Bezug auf Öl und Ölprodukte aus Russland."

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