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Medienbericht

Box-Legende gestorben: Manfred Wolke ist tot

  • Veröffentlicht: 03.06.2024
  • 10:15 Uhr
  • Lara Teichmanis

Athlet, Olympiasieger und Trainer: Manfred Wolke war weit außerhalb des Boxrings bekannt. Der gebürtige Potsdamer gewann 1968 die olympische Goldmedaille im Boxen und trainierte später Stars wie Henry Maske und Axel Schulz. Laut Medienberichten ist der 81-Jährige nun gestorben.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Boxlegende Manfred Wolke ist tot.

  • Der ehemalige Olympiasieger von 1986 starb am vergangenen Mittwoch (29. Mai) in Frankfurt (Oder).

  • Wolke war sowohl als Athlet als auch als Trainer von Henry Maske und Axel Schulz erfolgreich.

Der deutsche Boxsport trauert um Manfred Wolke. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist der 81-Jährige am vergangenen Mittwoch (29. Mai) gestorben. Wie die "Welt" berichtet, starb Manfred Wolke nach langer schwerer Krankheit in seiner Heimatstadt Frankfurt (Oder).

:newstime
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Olympiasieger und Olympiatrainer

Wolke hinterlässt ein beeindruckendes Erbe für den deutschen Boxsport. Als aktiver Sportler erkämpfte sich Wolke 1986 olympisches Gold für die DDR in Mexiko und coachte später zwei weitere Boxlegenden zu Olympiasiegern. Zunächst Rudi Fink 1980 in Moskau und später Henry Maske 1988 in Seoul. 

Im Video: Deutsche Box-Weltmeisterin mit 43 Jahren gestorben

Bereits vor seinem Olympischen Titel wurde Manfred Wolke 1967 und 1871 Vize-Europameister im Ring und lief 1972 bei den olympischen Sommerspielen in München als Fahnenträger für die DDR-Delegation. 

Insgesamt bestritt Wolke 258 Kämpfe, von denen er 236 gewann.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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