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Sicherheitsbedenken

Cybersicherheit: EU-Kommission verbietet TikTok auf Diensthandys 

  • Aktualisiert: 23.02.2023
  • 16:42 Uhr
  • Lisa Apfel

Auf dem Diensthandy verboten, im privaten strikte Trennung: Mitarbeitende der EU-Kommission haben nun strenge Vorgaben was die Nutzung der Social-Media-App TikTok betrifft.  

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die EU-Kommission hat ihren Mitarbeitenden die Nutzung der App TikTok auf Dienstgeräten untersagt. 

  • Im Privaten darf die App nicht auf Geräten genutzt werden, auf denen auch Apps der Behörde genutzt werden.

  • Grund seien Bedenken mit Blick auf die Cybersicherheit.

Bedenken bei Cybersicherheit

TikTok-Aus für Mitarbeitende der EU-Kommission: Auf ihren Dienstgeräten darf die beliebte Social-Media-App nicht mehr installiert sein – aus Sicherheitsbedenken. Auch von privaten Geräten, auf denen Apps der EU-Kommission genutzt werden, muss die aus China stammende App bis zum 15. März gelöscht werden.

Das bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag (23.02.). Grund für die Entscheidung seien Bedenken mit Blick auf die Cybersicherheit.

Demnach handele es sich um eine vorläufige Maßnahme, die regelmäßig geprüft werden soll.

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TikTok kritisiert Entscheidung

Der FDP-Europaabgeordnete Moritz Körner befürwortete die Maßnahme, die die dpa berichtet. "Deutsche Behörden sollten dem Schritt folgen und ebenfalls die China-App von allen deutschen Diensthandys so schnell wie möglich bannen", forderte Körner.

TikTok selbst kritisierte das Vorgehen. "Wir sind von dieser Entscheidung enttäuscht, die unserer Meinung nach fehlgeleitet ist und auf grundlegenden Missverständnissen beruht", so eine Sprecherin des Konzerns. Man habe sich mit der EU-Kommission in Verbindung gesetzt, um dies richtigzustellen.

Schon länger Vorwürfe gegen TikTok

Der App des chinesischen Bytedance-Konzerns wird schon länger unzureichende Datensicherheit sowie ein Mangel an Schutz junger Nutzer:innen vorgeworfen. Unter anderem wird befürchtet, dass der chinesische Staat Zugriff auf Tik-Tok-Daten haben könnte. Das Unternehmen weist diese Vorwürfe zurück.

Die EU-Kommission ist nicht die erste staatliche Instanz, die Kritik an dem Medium übt. In den USA hatten bereits der damalige Präsident Donald Trump sowie die derzeitige Biden-Regierung Druck auf den Dienst ausgeübt.

 Das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, TikTok habe Washington einen Plan zu einem weitreichenden Umbau des US-Geschäfts vorgelegt, um in den USA aktiv bleiben zu können.

  • Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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