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Vierte Eruption in Folge

Grindavík auf Island: Stärkster und bisher längster Vulkanausbruch

  • Veröffentlicht: 22.03.2024
  • 10:54 Uhr
  • Stefan Kendzia
Der Vulkan bei Grindavík auf Island ist erneut ausgebrochen. Es ist die vierte und bisher stärkste und am längsten andauernde Eruption.
Der Vulkan bei Grindavík auf Island ist erneut ausgebrochen. Es ist die vierte und bisher stärkste und am längsten andauernde Eruption.© via REUTERS

Island kommt nicht zur Ruhe: Bereits zum vierten Mal in Folge innerhalb weniger Monate kam es im Südwesten des Landes - auf der Reykjanes-Halbinsel - zu einem Vulkanausbruch. Der bricht jetzt schon Rekorde: Es war von allen Ausbrüchen seit Dezember 2023 die bisher stärkste und längste Eruption.

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Im Dezember 2023 begann eine Serie von heftigen Vulkanausbrüchen auf der Halbinsel Reykjanes auf Island. Inzwischen kam es zur vierten und damit längsten und stärksten Eruption mit Lava, die meterhoch in den Himmel geschleudert wurde. 

Im Video: Spektakuläre Bilder - nach Vulkanausbruch öffnet sich 3 km lange Erdspalte

Die glühende Lava war sogar in 50 Kilometern Entfernung zu sehen

Grindavík im Südwesten Islands steht seit letztem Jahr ständig in den Schlagzeilen: Bereits zum vierten Mal hat sich dort ein heftiger Vulkanausbruch ereignet. Die glühende Lava soll sogar von der 50 Kilometer entfernten, nordöstlich gelegenen Hauptstadt Reykjavik zu sehen gewesen sein. Einige Hundert Menschen wurden evakuiert, auch aus der berühmten Blue Lagoon mussten Besucher gerettet werden - die Touristenattraktion wurde erneut geschlossen. Inzwischen soll sich laut "Euronews" die vulkanische Aktivität stabilisiert haben.

Mit der vierten und bisher letzten Eruption öffnete sich auch die Erde: Eine über drei Kilometer lange Erdspalte zieht sich nun durch das Land zwischen den Bergen Stóra-Skógfell und Hagafell auf der Halbinsel Reykjanes. Die nach dem ersten Ausbruch verstärkten Schutzwälle um Grindavík hielten einen Teil des Lavastroms auf. Dennoch wurden mehrere Gebäude der Küstenstadt mit 3.800 Einwohner:innen von der Lava verschlungen.

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  • Verwendete Quellen:
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urn:newsml:dpa.com:20090101:240614-935-130816
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