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30 bis 50 Kampffahrzeuge

Nach Scholz-Entscheidung: Auch Biden will jetzt offenbar Panzer liefern

  • Veröffentlicht: 25.01.2023
  • 08:11
  • Lena Glöckner
Joe Biden hat sich wohl zu einer Lieferung bereiterklärt.
Joe Biden hat sich wohl zu einer Lieferung bereiterklärt.© AP

Angeblich wollen die USA nun auch Panzer in die Ukraine liefern. Einem Bericht zufolge werde es sich um 30 bis 50 Kampffahrzeuge des Typ Abrams handeln.

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Joe Biden will offenbar Abrams-Kampfpanzer an die Ukraine liefern. Das berichtete die "New York Times" am Dienstagabend (24. Januar) unter Berufung auf Insider. Die offizielle Bestätigung soll der Zeitung nach bereits an diesem Mittwoch (25. Januar) folgen. Das Blatt berichtet von 30 bis 50 Panzern, die wohl in die Ukraine entsandt werden sollen. 

Im Video: Was den deutschen Leopard-Panzer so besonders macht.

Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die Bundesregierung nach wochenlangem Hin und Her deutsche Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine liefern will. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Lieferung der Abrams-Panzer dafür zur Bedingung gemacht habe. Berlin und Washington hatten diese Berichte zurückgewiesen.

Weißes Haus lässt Berichte unbestätigt

Das "Wall Street Journal" berichtete im Vorfeld, dass eine US-Ankündigung über die Zusage "einer größeren Anzahl" der M1 Abrams noch diese Woche kommen könnte. Demnach soll US-Präsident Joe Biden Scholz in einem Telefonat vergangene Woche zugesagt haben, eine solche Lieferung prüfen zu lassen. Die USA hatten bisher betont, die Bereitstellung des Abrams-Panzers aus praktischen Gründen nicht für sinnvoll zu halten. Die Ukraine bittet seit Monaten um Kampfpanzer westlicher Bauart.

Bislang hat die US-Regierung die Berichte unbestätigt gelassen. "Ich habe zu diesem Zeitpunkt nichts anzukündigen", sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Pat Ryder, in Washington. Ryder betonte erneut, dass die M1 Abrams "komplex" seien. Deren Instandhaltung sei eine Herausforderung. "Das war gestern so, das ist heute so, und das wird auch in Zukunft so sein." Zudem betonte das Pentagon, dass Deutschland souveräne Entscheidungen treffe und die USA diese respektierten. 

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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