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Zur Freude der Polizei

Neue Klebetechnik: "Letzte Generation" blockiert Kreuzung in Leipzig

  • Aktualisiert: 14.02.2023
  • 17:30 Uhr
  • Lena Glöckner
In Leipzig haben Klimaaktivist:innen eine völlig neue Taktik gewählt.
In Leipzig haben Klimaaktivist:innen eine völlig neue Taktik gewählt.© Paul Zinken/dpa

"Letzte Generation"-Aktivist:innen kleben sich ausschließlich auf Asphalt fest? Offenbar nicht. In Leipzig nutzte die Gruppe jetzt eine neue Technik - sehr zur Freude der Polizei.

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In Leipzig haben Klimaaktivist:innen der "Letzten Generation" am Montagmorgen (13. Februar) eine Straßenkreuzung blockiert. Allerdings klebten die Klimaschützer sich nicht wie sonst auch am Asphalt fest, diesmal wählten sie eine neue Technik. Laut einer Sprecherin der Gruppierung klebte man sich gegenseitig an den verschlungenen Händen fest. Ganz zur Freude der Polizei.

Gruppierung will eigentlich, dass Aktionen möglichst lange dauern

Denn die konnte die Blockade dadurch nach eigenen Angaben sehr leicht lösen. Die Einsatzkräfte hätten die vier Demonstrant:innen aufgefordert, den Weg freizumachen. Die seien dem nachgekommen und hätten ihren Protest auf dem Fußweg fortgesetzt. Laut Polizei blieb es bei geringen Auswirkungen auf den Verkehr.

Die Teilnehmer:innen der Protestaktionen kleben sich in der Regel an Oberflächen fest, zum Beispiel auf der Straße, damit die Räumung möglichst lange dauert. In Berlin kam die Polizei nach eigenen Angaben bis Mitte Januar auf rund 262.700 Einsatzstunden im Zusammenhang mit Protesten der Gruppe. Forderungen der "Letzten Generation" sind unter anderem mehr Klimaschutz, ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und ein 9-Euro-Bahnticket für ganz Deutschland.

Im Video: Gigantische Daten-Panne bei der "Letzten Generation".

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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