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Rennen um Präsidentschaftskandidatur

Trump-Konkurrentin Nikki Haley macht Kampfansage

  • Aktualisiert: 24.01.2024
  • 17:55 Uhr
  • Franziska Hursach
In Umfragen liegt Nikki Haley landesweit bislang hinter Donald Trump.
In Umfragen liegt Nikki Haley landesweit bislang hinter Donald Trump. © Abbie Parr/AP

Von den republikanischen Präsidentschaftsanwärter:innen sind nur noch Nikki Haley und Donald Trump übrig. Die Frau, die Trump noch im Weg steht, macht ihm jetzt eine Kampfansage.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Präsidentschaftsvorwahlkampf der US-Republikaner hat gerade erst begonnen, da wollen ihn Donald Trump und seine Unterstützer:innen schon für beendet erklären.

  • Nikki Haley hat nun angekündigt, nicht aufgeben zu wollen.

  • Ihr Wahlkampfteam betonte, Haley werde nicht einknicken, obwohl Trump in landesweiten Umfragen vorn liegt. 

Die US-Republikanerin Nikki Haley hat im Duell mit Ex-Präsident Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei Durchhaltevermögen versprochen.

Alle warten darauf, meinen Nachruf zu schreiben.

Nikki Haley gegenüber CNN

Doch die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen betonte in New Hampshire, sie sei eine Kämpferin und "jemand, der nicht aufgibt".

Sie habe sich in einem Bewerberfeld gehalten, in dem von anfangs mehr als einem Dutzend Anwärter:innen inzwischen nur noch zwei übrig seien.

Im Video: Um Trump zu stoppen - Immer mehr Republikaner unterstützen Haley

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, hatte Haleys Wahlkampfteam in einem Rundschreiben berichtet, die politische Elite und die Medien wollten Trump bereits krönen und das Rennen der Republikaner für beendet erklären.

Haley werde nicht einknicken

Doch so funktioniere das nicht, wie Haleys Wahlkampf-Managerin, Betsy Ankney, schrieb. Kongressabgeordnete und andere Präsidentschaftsbewerber:innen fielen zwar reihenweise um, doch Haley werde nicht einknicken.

Wir gehen nirgendwohin.

Haleys Wahlkampf-Managerin, Betsy Ankney

Die Vorwahlen hätten gerade erst begonnen. "Nach dem Super Tuesday werden wir ein sehr gutes Bild davon haben, wo dieses Rennen steht", betonte Ankney. "Bis dahin sollten alle tief durchatmen."

Wer in den USA Präsidentschaftskandidat:in werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der "Super Tuesday" Anfang März, an dem parallel in 16 Bundesstaaten abgestimmt wird. Die eigentliche Präsident:innenwahl steht am 5. November an.

Im Video: Wahlkampf der US-Republikaner - Haley attackiert Trump wegen seines Alters

Von den republikanischen Präsidentschaftsanwärtern sind nur noch Haley und Trump übrig. In Umfragen liegt Trump landesweit mit gewaltigem Vorsprung vor Haley. Ihr werden daher nur geringe Chancen eingeräumt, sich am Ende gegen Trump durchzusetzen.

Der Ex-Präsident gab sich bei einem Überraschungsauftritt an einem Wahllokal in New Hampshire, wo die zweite Vorwahl der Republikaner lief, einmal mehr siegessicher und versicherte, ihm sei egal, wie lange Haley im Rennen bleibe.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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