Anzeige
Ukraine-Krieg

Video sorgte für Entsetzen: Selenskyj ehrt getöteten Soldaten als "Held der Ukraine"

  • Aktualisiert: 13.03.2023
  • 14:10 Uhr
  • Max Strumberger
Wolodymyr Selenskyj ehrt getöteten Scharfschützen
Wolodymyr Selenskyj ehrt getöteten Scharfschützen© Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

"Ruhm der Ukraine": Diese Worte hatte ein ukrainischer Kriegsgefangener gesagt, kurz bevor er von russischen Soldaten kaltblütig ermordet wurde. Der ukrainische Präsident Selenskyj hat den Mann jetzt zum "Helden der Ukraine" ernannt.

Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Video, das die Erschießung eines ukrainischen Kriegsgefangenen zeigte, sorge weltweit für Entsetzten.

  • Der ukrainische Präsident Selenskyj hat dem getöteten Soldaten jetzt eine hohe Ehre erteilt.

  • Er wurde posthum mit dem Titel "Held der Ukraine" geehrt.

Im Video: "Ähnliche Situation in der Ukraine 2014": Russland droht Georgien mit Krieg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen im russischen Angriffskrieg getöteten Scharfschützen posthum mit dem Titel "Held der Ukraine" geehrt. Der 42-Jährige sei "ein Mann, an den man sich für immer erinnern" werde, sagte Selenskyj in einer am Sonntag in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Das Video mit dem unbewaffneten Mann, der nach Äußerung des Spruchs "Ruhm der Ukraine" mit mehreren Schüssen getötet worden war, sorgte international für Entsetzen. Nach ukrainischen Angaben wurde die Identität des Mannes nun durch Analysen endgültig geklärt.

Dem ukrainischen Geheimdienst SBU zufolge handelt es sich bei dem Soldaten um einen mutmaßlich von russischen Soldaten erschossenen Kriegsgefangenen. Ein Video einer mutmaßlichen Erschießung eines Mannes in ukrainischer Uniform durch Russisch sprechende Männer löste auch in Deutschland Bestürzung aus. Der Mann rief demnach vor den Schüssen den Gruß der ukrainischen Armee "Ruhm der Ukraine!". Die Echtheit des Videos war von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüfbar.

Soldat wurde bereits im Dezember getötet

Der Scharfschütze starb dem Geheimdienst zufolge am 30. Dezember 2022. Die Leiche sei im Februar übergeben worden. Selenskyj sagte, der Soldat sei ein Mann, "den alle Ukrainer kennen werden". Er zeichne ihn aus "für seine Tapferkeit, für seinen Glauben an die Ukraine und für sein 'Ruhm der Ukraine'".

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
Mehr News und Videos
Der Super-Vulkan, die Phlegräischen Felder bei Neapel, droht auszubrechen.
News

Bevölkerung in Angst: 27 Erdbeben nahe Neapel - Supervulkan kurz vor Ausbruch?

  • 04.03.2024
  • 16:57 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group