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Ermittlungsverfahren

Vorwurf der Bestechlichkeit: Durchsuchungen bei CDU-Politiker Mario Voigt

  • Veröffentlicht: 14.10.2022
  • 17:26 Uhr
  • afu
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© dpa

Thüringens CDU-Landeschef Mario Voigt ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Ihm wird im Rahmen des Europawahlkampfs 2019 Bestechlichkeit vorgeworfen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mario Voigt, CDU-Landeschef in Thüringen, wird Bestechlichkeit vorgeworfen.
  • Die Staatsanwaltschaft hat bereits Räumlichkeiten des Politikers durchsucht.
  • Voigt sagt aus, er habe sich "nichts zu Schulden kommen lassen".

Wegen des Verdachts der Bestechlichkeit "im geschäftlichen Verkehr" hat die Staatsanwaltschaft Erfurt Ermittlungen gegen den Thüringer CDU-Landeschef Mario Voigt in die Wege geleitet. Das teilt die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit, nachdem bereits der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) darüber berichtet hatte.  

Wohn- und Geschäftsräume seien durchsucht worden, um Beweismittel zu sichern, so Oberstaatsanwalt Hannes Grünseisen. Er erklärte weiter, dass das Korruptionsverfahren gegen Mario Voigt eingeleitet worden sei, weil es in einem anderen Ermittlungsverfahren Hinweise darauf gegeben habe. 

Bekam Voigt unrechtmäßig ein Beraterhonorar?

Dem CDU-Landeschef von Thüringen wird vorgeworfen, im Rahmen seiner Tätigkeit im Europawahlkampf 2019 einen Auftrag an eine Internetagentur vergeben zu haben, welche im dafür ein Beraterhonorar in Höhe von 17.000 Euro gezahlt haben soll, berichtet der MDR. 

Voigt äußerte sich am Donnerstag (13. Oktober) schriftlich zu den Vorwürfen. Für ihn gelte, so der CDU-Politiker, was er vom ersten Tag an gesagt habe: "Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Meine Bereitschaft zu Transparenz und Mitarbeit gilt weiterhin."

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Anwalt kritisiert Vorgehen der Staatsanwaltschaft

Sein Anwalt Valentin Sitzmann ergänzte, dass es keine tragfähige Grundlage für den Verdacht gebe. Er kritisierte das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als  "unverhältnismäßig und übermäßig", "Zeitpunkt und die Art und Weise der Maßnahme" würden ihn irritieren. Obendrein bemängelte Sitzmann, dass es offenbar ein hohes Bedürfnis der Behörden an einer Veröffentlichung des Verfahrens gebe. Sein Mandant habe sich bisher immer "höchst kooperativ" und stets "proaktiv und transparent" verhalten. 

Verwendete Quellen:

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