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Warnstreik für 24 Stunden

Bahnstreik: Die wichtigsten Informationen zu Notfahrplan, Tickets und Stornierung

  • Aktualisiert: 08.12.2023
  • 16:07 Uhr
  • Stefan Kendzia
Der Notfahrplan der Deutschen Bahn für den Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist inzwischen online verfügbar.
Der Notfahrplan der Deutschen Bahn für den Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist inzwischen online verfügbar.© Martin Schutt/dpa

Nach Schnee-Chaos nun erneut ein Lokführerstreik. Alle, die auf die Bahn als Verkehrsmittel der Wahl setzen, müssen derzeit starke Nerven haben. 

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Nachdem die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit der Bahn für gescheitert erklärt wurden, gibt es als Antwort einen Warnstreik für 24 Stunden. Zählt man die Warnstreiks der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) mit, ist es bereits das vierte Mal in diesem Jahr, wie die "Tagesschau" berichtet.

Im Video: Novemberbilanz - Deutsche Bahn so unpünktlich wie seit Jahren nicht mehr

Bahnfahrende müssen derzeit einiges ertragen

Gefühlt findet ein Bahnstreik nach dem anderen statt. Dazu noch die Ausfälle aufgrund des heftigen Wintereinbruchs - die Bahnfahrenden machen einiges mit in diesen Zeiten. Der jetzt angekündigte 24-Stunden-Streik durch die GDL soll neben der Deutschen Bahn auch weitere Eisenbahnunternehmen wie den Transdev-Konzern (unter anderem Bayerische Oberlandbahn, Nord West Bahn) treffen. Mit Einschränkungen ist bundesweit sowohl im Fern-, im Regional- als auch im Güterverkehr zu rechnen, so die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

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Ob ein Fern- oder Regionalzug fährt oder nicht, kann über die Bahn-App, auf der Webseite der Bahn in Erfahrung gebracht werden. Ebenso steht eine Hotline unter der Nummer 08000 99 66 33 zur Verfügung. Die Deutsche Bahn bittet ihre Fahrgäste allerdings vorsichtshalber während des Streiks auf nicht unbedingt notwendige Reisen mit der DB zu verzichten oder die Reise zu verschieben. Ein Notfahrplan mit einem stark reduzierten Angebot an Fahrten soll aber angeboten werden - ohne Garantie, mitreisen zu können.

Wer seine Bahnreise im Fernverkehr verschieben will, kann sein Ticket auch zu einem späteren Zeitpunkt einlösen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super-Sparpreisen ist aufgehoben. Das Ticket gilt für den ursprünglichen Zielort, auch bei geänderter Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenlos storniert werden. Ebenso gibt es für das Ticket bei Stornierung entweder einen Gutschein oder auch eine Auszahlung. Ansprüche können innerhalb eines Jahres geltend gemacht werden - auch digital: Wer sein Ticket online oder mobil gekauft hat, kann alles über das eigene Kundenkonto in der Bahn-App oder auf bahn.de abwickeln.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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