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So wirst du der Star unter den Gästen

No Gos auf Hochzeiten: Welche Fehler du als Hochzeitsgast vermeiden solltest!

  • Aktualisiert: 04.07.2024
  • 12:30 Uhr
  • Jannah Fischer
Challenge Hochzeitsgast: So benimmst du dich auf der Hochzeit tadellos und bezauberst alle mit einem stilvollen Outfit!
Challenge Hochzeitsgast: So benimmst du dich auf der Hochzeit tadellos und bezauberst alle mit einem stilvollen Outfit!© BY-_-BY - stock.adobe.com

Die Hochzeitssaison geht los und die Einladungen trudeln ein. Mit ihnen kommen auch die Fragezeichen: Wie verhält man sich eigentlich als Hochzeitsgast? Und was zieht man zu einer Trauung an? Wir klären die wichtigsten Stil- und Benimmfragen und verraten auch, wie man sich als Hochzeitsgast besser nicht verhalten sollte. 

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Die schlimmsten 6 Fashion-Fauxpas:

Das perfekte Outfit als Hochzeitsgast zu finden, kann ganz schön stressig sein. Wenn du dich aber an diese sechs Regeln hältst, kannst du in kein Fettnäpfchen treten. Natürlich gilt immer: Was das Hochzeitspaar vorgibt, gilt. Wenn das Motto also "Festival" ist, und alle Gäste ihre Lieblings-Band-T-Shirts tragen sollen, dann solltest du auch mitziehen. Ansonsten gilt eigentlich immer: Cocktail - oder Abendgarderobe sind als Hochzeitsgast angebracht.

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1. In Weiß erscheinen

Weiß ist der Braut vorbehalten. Und ja, dazu zählt nicht nur blütenreines Weiß, das man vom Papier aus dem Drucker kennt, sondern auch jegliche Weiß-Abstufung wie Eierschale, Off-White, Champagner oder Elfenbein. Als guter Hochzeitgast sollte man diese Regel auch nicht persönlich nehmen, sondern sich klar machen: Es ist nicht mein großer Moment, sondern der des Brautpaares. Natürlich will die Braut herausstechen - was mit anderen weißen Kleidern um sie herum einfach schwer ist. Und es ist nun mal eine lange Tradition, dass die Braut in Weiß feiert - was angeblich auf die Hochzeit von Königin Victoria im Jahr 1840 zurückgeht.

Vorsicht gilt übrigens auch bei sehr hellen Pastelltönen, wie ein helles Pistaziengrün oder Hellgelb, da sie auf Fotos und im falschen Licht weiß erscheinen können. Macht zu Hause am besten einen Test: Wie sieht mein Kleid im Sonnenlicht oder auf Bildern mit Blitzlichtfotografie aus? Wenn es auch nur ansatzweiße weiß erscheint, dann besser ein anderes Outfit wählen.

Natürlich gibt es auch Hochzeitspaare, die das nicht so eng sehen. Influencerin Dagi B lud unter dem Motto "Heiraten in Weiß" zur Hochzeit und neben dem Brautpaar erschienen auch alle anderen Gäste in Weiß. Aber wenn keine ausdrückliche Ausnahme in der Einladung steht, immer eine andere Farbe wählen. Im Zweifel immer fragen! Die meisten Hochzeitspaare (oder deren Trauzeug:innen) stehen auch bei Fashion-Fragen parat und signalisieren deinem Kleid gerne auch mit einem Daumen das Go (oder No-Go).

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2. Einstecktücher/Bouquet am Revers vermeiden

Der Bräutigam hat nicht so viele Chancen, mit seinem Outfit im Meer von anderen Anzügen herauszustechen. Also sollte man als Hochzeitsgast jegliche Accessoires, die den Bräutigam überschatten könnten, vermeiden. Vor allem ein Einstecktuch oder gar ein kleines Blumenbouquet oder eine einzelne Blume, die ans Revers gepinnt ist. Diese Ehre ist dem Bräutigam überlassen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann sich nach der Anzugsfarbe des Bräutigams erkundigen, und dann bewusst eine andere wählen.

Ein Blümchen oder Einstecktuch (oder beides) ist Sache des Bräutigams.
Ein Blümchen oder Einstecktuch (oder beides) ist Sache des Bräutigams.© sebastiancaptures - stock.adobe.com

3. Jeans tragen

Auch wenn du deine beste Jeans aus dem Kleiderschrank ziehst, hat sie trotzdem nichts bei einer Hochzeit zu suchen. Wer als Mann keine Anzugshose tragen will, kann stattdessen auf eine schicke Stoffhose oder eine Chino zurückgreifen. Frauen, die sich gegen ein Kleid entscheiden, können dagegen eine Palazzo- oder Marlenehose aus fließenden Stoffen wählen, eine engere Stoffhose oder sogar eine Culotte aus einem hochwertigen Material. Die Merkregel: Je klassischer der Schnitt und je hochwertiger der Stoff, desto besser eignet sich die Hose als Outfit für eine Hochzeit.

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4. Sneakers

Sneakers dürfen maximal in den Kofferraum und dort auf ihren Einsatz zu später Stunde warten, wenn die Füße vom Tanzen auf dem Dancefloor qualmen. Ansonsten sollte man als Hochzeitsgast keine Sneakers anziehen. Auch hier gelten natürlich Ausnahmen. Ist das Brautpaar vielleicht bekannt für seine Liebe zu Chucks oder Nikes? Dann kann ein Sneaker sogar eine schöne Geste sein. Grundsätzlich sollte man aber als Mann eher zu schicken Lederschuhen, wie klassischen Anzugsschuhen oder Loafern, greifen. Auch Mokassins können cool aussehen. Als Frau hat man eine Auswahl an Sandalen, Pumps, High Heels, Ballerinas oder ebenfalls Loafern. Es muss nicht immer ein Absatzschuh sein, sollte aber dem schicken Anlass entsprechen.

No-Go: Perfektes Alltagsstyling - aber nichts für eine Hochzeit!
No-Go: Perfektes Alltagsstyling - aber nichts für eine Hochzeit!Денис Бухлаев - stock.adobe.com

5. Zu freizügige oder zu kurze Kleider

In der Kürze liegt die Würze? Bei einer Hochzeit eher nicht. Knapp geschnittene Kleider oder solche, die der Fantasie gar keinen Raum mehr lassen, sollten im Schrank bleiben. Worst-Case-Szenario: Busen- oder Poblitzer auf der Tanzfläche - und das ist bei einer Hochzeit? Schon fast ein kleiner Skandal. Also hier lieber etwas konservativer kleiden und die Saumlänge kurz überm Knie enden lassen, wenn man es kurz will. Cut-Outs sind okay, wenn sie klein und dezent sind - wenn das Oberteil an einen Bikini erinnert, lieber lassen - wir erinnern an dieser Stelle einfach mal kurz an Kendall Jenner und ihr an dünnen Knoten zusammengehaltenes Hochzeitsgast-Kleid. Kam gaaar nicht gut an...

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6. Zu knallige Farben oder bunte Muster

All eyes on me - was im Alltagsstyling cool und mutig ist, ist bei einer Hochzeit als Gast wohl das schlechteste Motto. Deswegen gilt: Alles (!) was zu sehr von der Braut ablenkt, ist ein Fauxpas. Denn es ist ihr Tag, den man ihr als Gast gönnen sollte. Darunter fallen zum Beispiel wild gemusterte Kleider, ein wilder Stilmix oder knallige Farben wie Rot, Orange oder Blau. Neon ist natürlich auch ein No-Go. Und auch sonst solltest du dich nicht wie für die Met-Gala kleiden, sondern eher wie für eine royale Gartenparty. Schick, aber understated.

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Das Outfit sitzt, jetzt ist alles egal? Nö! Als Hochzeitsgast sollte man sich auch während der Feierlichkeiten an einige Benimmregeln halten. Auch wenn man sich einwandfrei benimmt, kann man sehr viel Spaß haben - und stellt gleichzeitig sicher, dass auch das Hochzeitspaar einen entspannten und schönen Tag hat.

1. Unpünktlich sein

Bei einer Hochzeit wartet man, wenn überhaupt, nur auf die Braut - als Gast solltest du dich an den zeitlichen Ablauf halten und pünktlich kommen. Plane (gerade, wenn du ein:e notorische:r Zu-Spät-Kommer:in sein solltest) immer etwas Pufferzeit ein, damit du nicht ins Schwitzen kommst und den Tag auch genießen kannst. Wenn auf der Einladung also "Trauung 12 Uhr" steht, sei 10 bis 15 Minuten vorher am ausgeschriebenen Ort. Wenn du doch zu spät kommst, ist das vor allem bei der Trauung ein echtes No-Go. Dann hast du zwei Optionen: vor der Tür warten und nur noch die Hochzeitsfeier mitnehmen oder dich zu einem geeigneten Zeitpunkt in die Trauung reinsneaken. Das wäre zum Beispiel während eines Liedes - aber sicher nicht bei einem intimen Moment zwischen dem Hochzeitspaar.

Was, wann, wo, wer - alles ist bei einer Hochzeit an einen engen Zeitplan geknüpft, an den man sich als Gast halten sollte.
Was, wann, wo, wer - alles ist bei einer Hochzeit an einen engen Zeitplan geknüpft, an den man sich als Gast halten sollte.© Maksym - stock.adobe.com

2. Eine Begleitperson ohne Einladung mitbringen

Hochzeiten sind verdammt teuer. Pro Kopf kann ein Hochzeitspaar schon mal zwischen 150-500 Euro hinblättern. Wenn du also spontan noch den neuen Boyfriend mitbringen willst, die Nachbarin oder den Opa - lieber nicht. Klar, du kannst das Hochzeitspaar fragen. Aber räume ihnen die Chance ein, dein Plus 1 auch abzulehnen. Denn sie müssen dafür zahlen - und wollen vielleicht auch nur mit einer sehr exklusiven, ausgewählten Runde feiern. Respektiere also die Entscheidung, mit wem das Hochzeitspaar ihren Tag zelebrieren möchte. Und: Spontan jemanden mitzubringen birgt auch einen riesigen logistischen Aufwand (extra Stuhl, extra Essen, Gastgeschenk etc.), mit dem sich das Paar sicher nicht am Hochzeitstag auseinandersetzen möchte. Lies also aufmerksam, was auf der Einladung steht, und frag - wenn überhaupt-  lieber etliche Monate zu früh nach, als knapp vor der Hochzeit.

3. Spiele spielen – ohne das Brautpaar zu fragen

Partyspiele können der Hit sein - aber nicht jedes Hochzeitspaar steht darauf. Bevor du also ulkige Verkleidungen oder andere verrückte Spiele organisierst, kläre erst mal (im Zweifel mit den Trauzeug:innen) ab, ob so etwas überhaupt gewünscht ist. Das gilt übrigens auch für Bauchläden beim JGA...

Wenn du eine Rede hälst, dann ist das ein echtes Highlight für das Hochzeitspaar. Aber nicht, wenn du plötzlich alte Kamellen und Geschichten auspackst, die sich um Ex-Partner:innen, das Sexleben oder andere Tabuthemen drehen... Bedenke, dass ihr nicht unter euch seid, sondern andere Gäste (darunter die Eltern oder sogar Großeltern) auch zuhören. Und: Mach auch keine Witze, die auf Kosten des Hochzeitpaares gehen. Fies sein ist nicht lustig.

4. Zu tief ins Glas schauen

Auch wenn es natürlich verlockend ist, wenn Moscow Mule, Martini und Co. umsonst an der Bar zu haben sind: Halte dich im Zaum. Niemand hat Spaß daran, dich torkelnd von der Tanzfläche zu ziehen. Ein paar Drinks sind natürlich okay, aber überschreite nicht dein Limit. Und vor allem: Komm nicht schon angetrunken zur Hochzeit, weil du dir vielleicht zur Feier des Tages einen Sekt morgens gegönnt hast.

Kenn dein eigenes Limit und übertreibe es nicht mit dem Alkohol bei einer Hochzeit.
Kenn dein eigenes Limit und übertreibe es nicht mit dem Alkohol bei einer Hochzeit.© yuriy - stock.adobe.com

5. Nur mit Bekannten abhängen

Das heißt natürlich nicht, dass man nicht mit seinen Freund:innen auf der Hochzeitsfeier Spaß haben darf. Sondern es geht mehr um Besonnenheit. Fällt dir jemand auf, der oder die irgendwie allein zu sein scheint, und am Rande der Feier etwas verloren in einer Ecke steht? Vielleicht eine ältere Verwandte oder auch ein Freund, der nur das Hochzeitspaar kennt? Dann geh auf die Person zu und zeige dich ihr gegenüber offen. Du würdest dich schließlich auch über Integration freuen. Also, misch dich mal durch, sprich mit Leuten, die du nicht kennst und wer weiß... vielleicht ergibt sich sogar daraus eine Freundschaft oder sogar eine neue Liebe?

6. Deinen Willen durchsetzen zu wollen

Es ist nicht dein Tag. Nochmal, nur zur Sicherheit: Es. Ist. Nicht. Dein. Tag.

Darum solltest du das Hochzeitspaar auch nicht mit eigenen Wünschen bedrängen, sondern ihre respektieren (es sei denn, es geht um so etwas wie medizinische Einschränkungen und die Fragen nach Rollstuhlrampen oder glutenfreien Alternativen beim Essen). Vielleicht findest du es doof, dass keine Kinder erlaubt sind, dein Partner oder deine Partnerin nicht als Plus 1 mit darf oder dass der erste Tanz zu einem Song läuft, der dir nicht gefällt. Egal. Es ist nicht dein Tag, also lass das Hochzeitspaar ihn so gestalten, wie sie ihn gerne feiern würden. Darunter fällt auch, sich nicht in den Mittelpunkt zu drängen. Sei es, sich bei dem Fotografen oder der Fotografin eine Privatsession zu schnappen, eine (peinliche) Rede zu halten, bei der Trauung nach einem Kaugummi zu kramen oder beim DJ nur die eigenen Lieblingssongs zu verlangen. Es gehört sich ebenfalls nicht, als Hochzeitsgast während der Feier über Angebote, Essen, Location oder gar Outfits zu lästern. Es gefällt dir nicht? Okay. Aber offenbar dem Hochzeitspaar. Und auch nach der Feierlichkeit will niemand hören, wie trocken der Fisch und wie schlecht die Atmosphäre war. Beherzigst du das, erwartet euch alle ein traumhafter Hochzeitstag!

Jetzt bist du dran: An diesen Anzeichen erkennst du, dass du zum Heiraten bereit ist! Wie läuft eigentlich eine standesamtliche Trauung ab? Hier verraten wir es dir.

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