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Tipps für Konzerte und Veranstaltungen

Vorsicht, vor Ticket-Betrug: Bei diesen Plattformen solltest du genauer hinsehen!

  • Aktualisiert: 08.06.2023
  • 18:33 Uhr
Keine Chance für Ticketbetrug: So schützt du dich effektiv vor gefälschten Eintrittskarten
Keine Chance für Ticketbetrug: So schützt du dich effektiv vor gefälschten Eintrittskarten© picture alliance / Westend61

Das Wichtigste in Kürze

  • Tickets ausschließlich über die offiziellen Ticketstellen erwerben

  • Ticketbetrug sofort melden und zur Anzeige bringen

  • gefälschte Tickets können sich an diversen Merkmalen erkennen lassen

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Das Konzert deines Lieblingsstars war ausverkauft und du hast in den Kleinanzeigen noch ein Ticket ergattert? Vorsicht! Der Betrug mit gefälschten Tickets ist leider keine Seltenheit. Die besten Tipps gegen Fakes und wie du dich wirklich gegen einen Betrug schützt.

Ticketbetrug: So schützt du dich davor!

Das nächste Konzert steht bald an, doch leider ist es schon restlos ausverkauft oder zu teuer? Wie gut, dass es noch andere Plattformen als den offiziellen Ticketverkauf gibt, auf denen wir fündig werden können. Es passiert immer wieder, dass Ticketbesitzer:innen doch etwas dazwischenkommt, und sie ihre Konzertkarten bei eBay-Kleinanzeigen, Facebook und Co. weiterverkaufen. Es gibt also noch doch noch eine Chance, deine:n Lieblingskünstler:in zu sehen. Doch Vorsicht, nicht jede:r meint es auch gut mit dir!

Zum einen gibt es immer wieder dubiose Händler:innen, die eine Masse an Tickets "einkaufen", um sie dann zu einem übertriebenen Preis (häufig sogar das Doppelte oder mehr) weiterzuverkaufen. Aber auch der Ticketbetrug an sich ist leider keine Seltenheit. Immer wieder kommt es vor, dass Tickets für Konzerte, aber auch andere Veranstaltungen wie Theater, gefälscht werden oder gar nicht erst ankommen. Das Resultat: Du verpasst das Konzert, bist eine Menge Geld los und einer Straftat zum Opfer gefallen. Um dir diese Enttäuschung zu ersparen, und dich vor einem Ticketbetrug zu schützen, gibt es einige Tipps, die helfen können. 

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Im Clip: Kennst du diese Festival-Typen?

Daran erkennst du gefälschte Tickets

Es ist nicht so ganz einfach, gefälschte Tickets zu erkennen, denn Profi-Betrüger:innen sind mittlerweile sehr raffiniert geworden. Auf diese Anzeichen solltest du achten.

Auch interessant: Bei dieser neuen Betrugsmasche sind Fake-Mails von "Shein" im Umlauf.

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Gefälschte Tickets an Merkmalen erkennen

Hierbei kommt es natürlich darauf an, ob du dir ein Hard- oder ein E-Ticket gekauft hast. Auch wenn Fake-Tickets mittlerweile sehr professionell aussehen können, lassen sich gefälschte E-Tickets noch schwerer erkennen. Allgemein ist es ratsam, direkt auf der Website des Erstanbieters nachzulesen, welche Merkmale die dort verkauften Tickets haben. Gibt es dazu keine Info, kannst du dich hieran orientieren:

  • Hologramm(e)
  • Barcode
  • Aufdruck stimmt mit dem Musterticket überein
  • eindeutige Ticketnummer
  • Papierqualität des Tickets
  • Abrissperforierungen an den richtigen Stellen
  • keine Schreibfehler
  • keine Detailfehler wie falscher Name, Datum, Ort, etc.
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Verkäufer checken

Unabhängig davon, auf welcher Plattform du nach einem Konzertticket suchst, solltest du immer die Verkäufer:innen checken. Handelt es sich um Drittanbieter? Eine Privatperson? Wie lange existiert der Account schon?

Die wichtigsten Punkte dazu findest du in diesem Überblick:

  • Verkäufer:in bei Google suchen (Existiert die Person wirklich? Gibt es Bewertungen?)
  • Aktivitäten des Profils checken
  • Werden gleich mehrere Tickets oder nur ein bis zwei Tickets zum Verkauf angeboten?
  • Misstrauisch werden, wenn es irgendwelche Probleme bei der Kommunikation gibt
  • E-Mail des Verkäufers (falls vorhanden) checken

Persönliche Übergabe

Sollte der Verkäufer angegeben haben, in derselben Stadt zu wohnen, frage unbedingt nach einer persönlichen Übergabe! Das schreckt viele Betrüger:innen ab und du kannst dich etwas sicherer fühlen. Und wirklich erst das Geld bezahlen, wenn dir das Ganze seriös vorkommt.

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Sichere Zahlungsmittel

Das mit den sicheren Zahlungsmitteln ist gar nicht so einfach, denn im Betrugsfall wird es schwierig, dein Geld zurückzubekommen. Das Einzige, was wir dir empfehlen können, ist mit PayPal (Käuferschutz-Version) zu bezahlen.

Den Originalpreis checken

Wenn der Preis zu schön ist, um wahr zu sein, ist er es wahrscheinlich auch nicht. In welcher Preisspanne du dich dabei sicher fühlen kannst, lässt sich nicht sagen. Aber: Selbst bei Last-Minute-Verkäufen solltest du stutzig werden, sofern der Preis im Gegensatz zum Originalpreis extrem niedrig ist.

Fiese Betrugsmaschen begegnen uns gerade überall: Vorsicht vor ebay-Betrug! Auch auf WhatsApp finden Betrüger:innen täglich mehr Opfer. Die Verbraucherzentrale warnt immer häufiger vor Phishing-Mails: Achtung, diese DHL-Nachricht ist nicht echt. Erschreckend: Neue Betrugsmaschen bei der Urlaubsbuchung 2023.

Besondere Vorsicht bei Viagogo und Co.

Neben eBay, eBay Kleinanzeigen, Facebook und anderen kleinen und größeren Plattformen für Konzerttickets, gibt es auch große Ticketbörsen wie Viagogo oder Stubhub. Zwei gute Gründe, diese Verkaufsstellen zu meiden: Zum einen kaufen diese Firmen ganze Kontingente auf, um sie viel zu teuer weiterzuverkaufen und horrende Gebühren obendrauf zu schlagen. Zum anderen sind auch hier oftmals Fälschungen im Umlauf und du bist überhaupt nicht abgesichert.

Am Ende ist es doch ratsam, auf einen Kauf, der nicht über die offiziellen Ticketstellen verläuft, zu verzichten. Deine Lieblingskünstler:innen werden sicherlich nochmal auftreten und nur so gibt es eine hundertprozentige Chance, dich vor Fake-Tickets zu schützen. Nicht nur dein Geld ist weg, sondern unter Umständen können die Veranstalter:innen auch dich bei der Polizei melden.

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Was tun, wenn du ein gefälschtes Ticket gekauft hast?

Ungeachtet dessen, ob du es erst beim Eintritt merkst oder schon davor, du solltest das gefälschte Ticket unbedingt zur Anzeige bringen und die Polizei einschalten! Melde den Verkäufer bzw. die Verkäuferin zudem auch bei der jeweiligen Plattform, auf der du das Ticket erworben hast und gegebenenfalls sogar bei den Veranstalter:innen selbst.

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