VornameTom
NachnameCruise
LandUSA
Alter56
Geburtstag03.07.1962
GeburtsortSyracuse / New York
SternzeichenKrebs
Geschlechtmännlich
Haarfarbebraun

Biographie zu Tom Cruise

Am 3. Juli 1962 wird Thomas Cruise Mapother IV in Syracuse, New York, geboren. Der lange Name klingt fast adlig, doch Tom Cruise wächst mit seinen drei Schwestern in recht ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Eltern Thomas und Mary haben keinen festen Wohnsitz und ziehen daher ständig um. Durch die häufigen Ortswechsel besucht Tom Cruise mehr als 15 verschiedene Schulen in Kanada und den USA. Erst nach der Scheidung seiner Eltern bleibt Tom Cruise mal für längere Zeit an einem Ort. Fortan lebt Tom Cruise bei seiner Mutter und deren neuem Ehemann in Glen Ridge, New Jersey. Als er 14 Jahre alt ist, lebt Tom Cruise ein Jahr lang in einem Priesterseminar, weil er katholischer Priester werden will.

Doch nach seinem Aufenthalt bei den Franziskanern verwirft Tom Cruise seinen geistlichen Berufswunsch wieder. In der Schule gilt das Interesse von Tom Cruise vor allem der Schauspielerei und dem Sport. Er kämpft in der Ringermannschaft, muss diese aber aufgrund einer Knieverletzung verlassen. Somit konzentriert sich Tom Cruise exklusiv auf die Schauspielerei. Mit 18 Jahren beginnt Tom Cruise sein Studium an der "Neighbourhood Playhouse School of Theater" in New York.  

Tom Cruise beginnt seine Schauspielkarriere

Sein Leinwanddebüt gibt Tom Cruise 1981 in dem Filmdrama Endlose Liebe (mit Brooke Shields und James Spader), in dem er eine Nebenrolle übernimmt. Danach spielt er in der Komödie Lockere Geschäfte (1983) sowie in Die Outsider (1983; mit Matt Dillon und Patrick Swayze). 1985 agiert Tom Cruise dann erstmals als Protagonist: Er übernimmt die Rolle des Jack im Fantasy-Epos Legende von Regisseur Ridley Scott.

1986 gelingt Tom Cruise dann der große Durchbruch: Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel (mit Val Kilmer, Tim Robbins und Meg Ryan) spielt weltweit über 340 Millionen Dollar ein. Damit macht Top Gun Tom Cruise zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation. Mit darauffolgenden Filmen wie Die Farbe des Geldes (1986; mit Paul Newman und Forest Whitaker) und der Filmkomödie Cocktail (1988; mit Bryan Brown und Elisabeth Shue) wird der Strahlemann endgültig zum Publikumsliebling.

Tom Cruise: Von Rain Man bis In einem fernen Land

In dem Drama Rain Man (1988) spielt Tom Cruise den Charlie Babbitt, der sich um seinen autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman) kümmert, um so ans Erbe seines Vaters zu kommen. Der Film wird in acht Kategorien für den Oscar nominiert, in vier Kategorien wird er mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Tom Cruise geht hier allerdings leer aus.

Ein Jahr später spielt Tom Cruise in Geboren am 4. Juli (mit Willem Dafoe und Kyra Sedgwick) den gelähmten Vietnam-Veteranen Ron Kovic und wird dafür mit einem Golden Globe und seiner ersten Oscar-Nominierung belohnt. 1990 dreht Tom Cruise den Actionfilm Tage des Donners, in dem er neben Nicole Kidman die Hauptrolle übernimmt. Nach seiner Scheidung von der Schauspielerin Mimi Rogers heiratet Tom Cruise seine neue Liebe Nicole Kidman, mit der er im Jahr 1992 auch den Spielfilm In einem fernen Land dreht. 

Tom Cruise startet seine Mission Impossible

Von 1992 bis 1996 schafft Tom Cruise etwas, was noch keinem Schauspieler vor ihm gelang: Er dreht fünf Filme in Folge, die allein in den USA jeweils mehr als 100 Millionen Dollar einspielen – und zwar: Eine Frage der Ehre (1992; mit Jack Nicholson, Demi Moore und Kiefer Sutherland), Die Firma (1993; mit Jeanne Tripplehorn und Gene Hackman), Interview mit einem Vampir (1994; mit Brad Pitt, Kirsten Dunst und Antonio Banderas) sowie Jerry Maguire - Spiel des Lebens (1996; mit Cuba Gooding Jr. und Renée Zellweger), für den Tom Cruise zum zweiten Mal für den Oscar nominiert wird.

Als fünfter Streich erscheint 1996 Mission: Impossible (mit Jon Voight und Jean Reno), ein Spionage-Thriller um den Agenten Ethan Hunt, zu dem es mittlerweile vier Fortsetzungen gibt: Mission: Impossible II (2000; mit Dougray Scott und Brendan Gleeson), Mission: Impossible III (2006; mit Philip Seymour Hoffman und Michelle Monaghan), Mission Impossible - Phantom Protokoll (2011; mit Paula Patton und Mikael Nyqvist) sowie Mission: Impossible – Rogue Nation (2015; mit Jeremy Renner und Simon Pegg).

Seine dritte (und vorerst letzte) Oscar-Nominierung bekommt Tom Cruise für seine Nebenrolle im Independentfilm Magnolia (1999; mit Julianne Moore und Philip Seymour Hoffman). Mit Ausnahme der James Bond-Parodie Austin Powers in Goldständer (2012; mit Mike Myers und Michael Caine), in der Tom Cruise einen Cameo-Auftritt hat, spielt er bis ins Jahr 2007 ausschließlich ernsthafte Rollen. Unter anderem übernimmt Tom Cruise unter der Regie von Steven Spielberg 2002 die Hauptrolle im Science-Fiction-Thriller Minority Report (mit Colin Farrell und Max von Sydow) und agiert 2005 als Protagonist in Krieg der Welten (mit Dakota Fanning und Tim Robbins).

Für den Historienfilm Last Samurai (2003, mit Ken Watanabe und Billy Connolly) erhält Tom Cruise außerdem eine weitere Golden-Globe-Nominierung. 2008 nimmt der Mime eine Nebenrolle in der Actionkomödie Tropic Thunder (2008; mit Robert Downey Jr. und Jack Black) von Ben Stiller an. Mit Erfolg: Tom Cruise verdankt dem Film eine erneute Golden-Globe-Nominierung, dieses Mal als bester Nebendarsteller. 

Tom Cruise als Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Ein umstrittenes Filmprojekt ist Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (2008; mit Bill Nighy und Kenneth Branagh). Tom Cruise verkörpert darin den deutschen Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dessen Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 fehlschlägt. Weil Tom Cruise Scientology-Mitglied ist, fordert der älteste Sohn des Grafen den Schauspieler auf, auf die Rolle zu verzichten. Bei aller Kritik seitens der Nachkommen Stauffenbergs sowie der Medien erntet Tom Cruise für seine Darstellung des Obersts weitgehend positive Reaktionen. Für seine Rolle in Operation Walküre wird Tom Cruise mit dem Bambi-"Courage" ausgezeichnet. 

Nach der Operation Walküre geht es für Tom Cruise eher durchwachsen weiter. Die Action-Komödie Knight and Day (2010; mit Cameron Diaz und Peter Sarsgaard), die eigentlich als Comeback für Tom Cruise gedacht ist, wird in den USA ein Flop. Kein Film mit Tom Cruise hat jemals so wenig Geld in die Kinokassen gespült wie dieser. Der Musicalfilm Rock of Ages (2012; mit Russell Brand und Catherine Zeta-Jones) wird von Publikum und Kritik ebenfalls nur mäßig gut aufgenommen. Der Kriminalfilm Jack Reacher (2012, mit Rosamund Pike und Richard Jenkins) erinnert zumindest wieder ein wenig an die Glanzzeiten von Tom Cruise und bekommt 2016 unter dem Titel Jack Reacher: Kein Weg zurück (mit Cobie Smulder und Robert Knepper) eine Fortsetzung.

Von seinen jüngeren Werken überzeugten im Kino vor allem der Science-Fiction-Thriller Edge of Tomorrow (2014; mit Emily Blunt und Bill Paxton) – in dem Tom Cruise gefühlt Tausend Tode stirbt – sowie die auf wahrer Begebenheit basierende Abenteuerkomödie Barry Seal: Only in America (2017; mit Jayma Mays und Domhnall Gleeson).    

Tom Cruise und die Frauen: Von Mimi Rogers bis Katie Holmes

Was seine Beziehungen anbelangt, bevorzugt Tom Cruise Schauspielerinnen. Im Jahr 1987 heiratet Tom Cruise Mimi Rogers, von der er sich nur drei Jahre später wieder scheiden lässt, um mit Nicole Kidman 1990 den Bund fürs Leben einzugehen. Das Paar adoptiert zwei Kinder. Nach der Scheidung von Nicole Kidman und Tom Cruise im Jahr 2001 wird das Sorgerecht für die Kinder beiden Elternteilen zugesprochen. Unmittelbar nach der Scheidung beginnt Tom Cruise eine Beziehung mit Pénelope Cruz. Nach drei Jahren gehört auch diese Beziehung der Vergangenheit an.

Ein gutes Jahr nach der Trennung von Pénelope Cruz, im April 2005, geht Tom Cruise eine Beziehung mit Katie Holmes ein. 2006 wird die gemeinsame Tochter Suri von Katie Holmes und Tom Cruise geboren, wenige Monate später heiratet das Paar in Italien nach dem Ritus von Scientology. Im Juni 2012 geben Katie Holmes und Tom Cruise ihre Trennung bekannt.

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