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Bye-bye, eingerissene Nagelhaut – mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung Nagelhaut ganz einfach entfernen

  • Veröffentlicht: 28.04.2022
  • 22:32 Uhr
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© Jonathan Gordon

Eingerissene Nagelhaut kann ganz schön schmerzhaft sein und zu langfristigen Entzündungen führen. Außerdem wirkt die trockene und verwachsene Nagelhaut schnell ungepflegt. Dabei sollte es zu jeder Maniküre und Pediküre gehören, die Nagelhaut zu entfernen und zu pflegen. Doch wie entfernen wir sie richtig, ohne dass sie sich entzündet, verhornt oder dicker nachwächst? Wir verraten euch, wie eure Nagelhaut mit wenigen Utensilien dauerhaft gepflegt und gesund aussieht und zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr die Nagelhaut richtig entfernt.

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Nagelhaut entfernen: Das sind die No-Gos

Trockenen und rissige Haut rund um die Nägel ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann auch richtig schmerzhaft sein. Verletzungen in der Nagelhaut erleichtern es Keimen und Bakterien, in die Nagelhaut einzudringen und dort für Entzündungen zu sorgen. Die schmerzhaften Rötungen und Schwellungen kennt ihr sicherlich und habt sie in unangenehmer Erinnerung. Dabei könnt ihr dem ganz einfach vorbeugen, indem ihr die Nagelhaut regelmäßig entfernt und pflegt. Doch an erster Stelle stehen diese absoluten No-Gos in puncto Nagelpflege:

  1. Nagelschere: Verwendet zur Entfernung von Nagelhaut niemals eine normale Nagelschere oder sogar eine Bastelschere, weil nichts anderes zur Hand ist! Schnell reißt die Nagelhaut zu weit ein, entzündet sich oder ihr verletzt euch mit der feinen Spitze.
  2. Nagelhaut abkauen oder abreißen: Beim Abkauen oder Abreißen der Nagelhaut sind schmerzhafte Entzündungen vorprogrammiert und lassen sie sehr ungepflegt aussehen. Wenn ihr in Stresssituationen dazu neigt, an den Nägeln oder der Nagelhaut zu kauen, kann euch ein bitterer Speziallack aus der Apotheke davon abhalten.
  3. Nagelhaut-Fräse: Elektrische Maniküre-Sets haben häufig einen Aufsatz für die Nagelhaut. Die Anwendung erfordert viel Übung und ist eher etwas für Profis. Anfänger:innen können sich sehr schnell verletzten und das Nagelbett oder gar den Nagel schädigen.
Pflegende Öle und Nagelcremen – auf welche Beauty-Produkte ihr in eurer Maniküre nicht verzichten solltet, lest ihr hier.
Pflegende Öle und Nagelcremen – auf welche Beauty-Produkte ihr in eurer Maniküre nicht verzichten solltet, lest ihr hier.© petrenkod
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Nagelhaut entfernen: Diese Tools braucht ihr

Zur regelmäßigen Pflege der Nagelhaut benötigt ihr nur wenige Hilfsmittel:

  • Seifenlauge oder einen Nagelhautentferner: Seifenwasser ist die einfachste Art, die Nagelhaut vorzubereiten, alternativ könnt ihr einen Nagelhautentferner aus der Drogerie aufragen oder spezielle Öle für Fingernägel und Nagelhaut verwenden.
  • Nagelhautschieber aus Holz, Metall oder Plastik: Mit diesen Hilfsmitteln lässt sich die aufgeweichte Nagelhaut sanft zurückschieben, ohne dass die sensible Haut strapaziert wird. Der Klassiker ist das Rosenholzstäbchen aus natürlichem Material, aber auch Plastik oder Metall liegen gut in der Hand. Diese Materialien haben den Vorteil, dass sie einfach zu reinigen und sogar zu desinfizieren sind.
  • Nagelhautschere oder Nagelhautzange: Diese Tools braucht ihr nur, wenn ihr wirklich viel Nagelhaut besitzt, und damit solltet ihr äußerst vorsichtig sein. Die Nagelhautschere hat eine gebogene und ganz feine Schneide, mit der ihr die störende, abstehende Haut entfernen könnt. Profis benutzen eine Nagelhautzange, mit etwas Übung könnt ihr damit ganz einfach die überschüssige Haut entfernen. Aber auch mit diesem Werkzeug gilt es, vorsichtig zu arbeiten, um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten.
  • Nagelcreme oder Nagelöl: Die intensive Pflege nach dem Entfernen der Nagelhaut ist besonders wichtig. Denn die Haut muss ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden, um glatt und geschmeidig zu bleiben. Lasst die Öle über Nacht einwirken, um die Nagelhaut besonders intensiv zu pflegen.
Nagelhautschere, Nagelhautschieber und Co. – hier findet ihr die Beauty-Tools, die für eine gepflegte Nagelhaut sorgen.
Nagelhautschere, Nagelhautschieber und Co. – hier findet ihr die Beauty-Tools, die für eine gepflegte Nagelhaut sorgen.© Anastasiia Yanishevska

Nagelhaut entfernen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Nagelhaut lässt sich mit den wenigen Utensilien ganz einfach in nur 4 Schritten entfernen: Aufweichen, Zurückschieben, Nagelhaut entfernen und anschließend eine intensive Pflege darauf – und fertig! So geht's:

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1. Die Nagelhaut aufweichen

In der Drogerie findet ihr spezielle Nagelhautentferner mit Pinsel oder in Stiftform, die die Nagelhaut chemisch aufweichen. Alternativ könnt ihr Nagelöle mit einem Pinsel oder einer Pipette auf den Nagel aufgetragen und sanft in die Nagelhaut einmassieren, sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und machen sie weich. Um Nagelhaut zu entfernen, helfen auch einfache Hausmittel: Ein warmes Wasserbad, eventuell mit etwas Seife oder ein paar Tropfen Olivenöl versetzt, weicht die Nagelhaut auf und wirkt zusätzlich entspannend.

2. Die Nagelhaut zurückschieben

Nun könnt ihr die schön weiche Nagelhaut mit einem Nagelhautschieber zurückschieben. Ob ihr euch für den Klassiker aus Rosenholz, ein Pferdefüßchen aus Plastik oder Metall entscheidet, hängt ganz von euren persönlichen Vorlieben ab, alle Schieber liegen gut in der Hand und arbeiten sanft, ohne die Haut zu strapazieren. Wenn ihr eure Nägel auf eine Gel-Modellage vorbereitet, eignet sich der Metallschieber besonders gut, da mit ihm auch die fast unsichtbare Haut auf dem Nagel entfernt werden kann. Setzt den Nagelhautschieber vor der überschüssigen Haut an und drückt ihn sanft nach hinten, vorsichtig einen Nagel nach dem anderen bearbeiten.

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3. Nagelhaut entfernen: Überschüssige Haut abschneiden

In der professionellen Maniküre und Pediküre kommt jetzt die Nagelhautzange oder -schere zum Einsatz und schneidet die überschüssige Nagelhaut ab. Aber Vorsicht: Die Schneidwerkzeuge erfordern Übung und bergen Verletzungsgefahr! Oft reicht es, die Nagelhaut regelmäßig zurückzuschieben. Verwendet nur Profi-Werkzeug zum Abschneiden der Nagelhaut und schneidet nur die abstehende Haut sparsam weg. Wenn ihr zu tief eindringt oder zu viel wegschneidet, drohen Entzündungen und stärker nachwachsende Haut.

4. Die Nagelhaut pflegen

Eine intensive Pflege ist der krönende Abschluss der Nagelhautentfernung. Nagelöl oder ein spezieller Balsam werden auf die Nagelhaut gegeben und sanft einmassiert. Dadurch wird die trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgt und bleibt geschmeidig und elastisch. Nehmt die intensive Pflege in eure tägliche Pflegeroutine auf, um eingerissener Nagelhaut vorzubeugen. Besonders intensiv wirkt eine Kur über Nacht: Dazu cremt ihr die Hände, Nägel und Nagelhaut mit einer reichhaltigen Creme oder einem Öl ein und zieht dünne Baumwollhandschuhe über. So können die pflegenden Inhaltsstoffe über Nacht einziehen und einwirken.

Gepflegte schöne Hände sind für viele ein Zeichen von Ästhetik und Gesundheit – überzeugt euch von unseren einfachen DIY-Maniküre Tipps!
Gepflegte schöne Hände sind für viele ein Zeichen von Ästhetik und Gesundheit – überzeugt euch von unseren einfachen DIY-Maniküre Tipps!© golubovy
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Woher kommt trockene und rissige Nagelhaut?

Trockene oder rissige Nagelhaut ist meist ein Zeichen dafür, dass die Haut unserer Hände oder Füße aufgrund verschiedener Ursachen stark strapaziert ist.

  • Reinigungsmittel: Sie entfernen nicht nur fetthaltigen Schmutz, sondern können auch den Schutzfilm der Haut neutralisieren. Die Haut trocknet aus und es bilden sich feine Risse in der Nagelhaut.
  • Desinfektion: Häufiges Desinfizieren der Hände trocknet die Haut aus und macht sie schuppig und rissig. Davon ist auch die Nagelhaut betroffen.
  • Nageldesign: Nagellack und Nagelmodellage sind zwar tolle Hingucker, aber sie können eine ziemliche Strapaze für die Nägel sein. Selbst acetonfreie Nagellack-Entferner strapazieren den Nagel und die Haut. Gönnt euren Nägeln eine Pause und verwöhnt sie mit reichhaltiger Pflege.
  • Stress: Das Knabbern an den Fingernägeln und der Nagelhaut ist eine häufige Reaktion auf Stresssituationen. Wenn ihr davon betroffen seid, können euch bittere Speziallacke für Nägel und Nagelhaut davon abhalten.
  • Wetter: Wind, Sonne oder ein trockenes Raumklima können die Haut austrocknen und spröde und rissig machen. Regelmäßiges Eincremen der Hände, Nägel und Nagelhaut gibt der Haut Feuchtigkeit und verleiht ihr Elastizität und Geschmeidigkeit.
  • Nährstoffmangel: Bei falscher Ernährung wird unser Körper nicht ausreichend mit den Hautvitaminen A, B, C, D und E versorgt, trockene und eingerissene Nagelhaut kann die Folge sein. Achtet auf viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse: Die Vitamin-Booster versorgen unsere Haut mit allen wichtigen Vitaminen und lassen lästige Risse in der Nagelhaut abheilen.
Von Nagelöl bis hin zum Rosenholzstäbchen – wie ihr im Handumdrehen unschöne, rissige Nagelhaut entfernen könnt, steht im Beauty-Artikel.
Von Nagelöl bis hin zum Rosenholzstäbchen – wie ihr im Handumdrehen unschöne, rissige Nagelhaut entfernen könnt, steht im Beauty-Artikel.© brizmaker

Unser Fazit zum Entfernen der Nagelhaut

Schöne Nägel sind nur wirklich schön, wenn sie von einer gepflegten und gesunden Nagelhaut umgeben sind. Und die lässt sich ganz einfach in nur 4 Schritten erreichen: Nagelhaut aufweichen, Nagelhaut zurückschieben, Nagelhaut entfernen und pflegen. Um die Nagelhaut zu entfernen, könnt ihr auf einfache Hausmittel und einen klassischen Nagelhautschieber aus Rosenholz zurückgreifen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt euch, wie die Entfernung der Nagelhaut ganz einfach klappt und in eure Maniküre oder Pediküre eingebaut werden kann. Wichtig ist dabei eine intensive Pflege, die ihr am besten mehrmals täglich in eure Nagelhaut massiert. So könnt ihr euch über gepflegte und schöne Nägel freuen.

Nagelhaut aufweichen, zurückschieben und überschüssige Nagelhaut entfernen – einfache Tipps mit großer Wirkung!
Nagelhaut aufweichen, zurückschieben und überschüssige Nagelhaut entfernen – einfache Tipps mit großer Wirkung!© ollinka
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