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keine Zeit fürs Nagelstudio?

Nageltrend im Frühling und Sommer 2023: So einfach machst du Gelnägel selbst

  • Aktualisiert: 24.05.2023
  • 17:00 Uhr
Gelnägel halten einiges aus – du kannst sie sogar selber machen und musst nicht ins Nagelstudio für deine Lieblingsmaniküre!
Gelnägel halten einiges aus – du kannst sie sogar selber machen und musst nicht ins Nagelstudio für deine Lieblingsmaniküre!© IMAGO | Cavan Images

Gelnägel sehen einfach immer topgepflegt aus – egal, ob du sie als lange, farbige Krallen oder als dezente French Nails trägst. Gelnägel sind robust, behalten ihre Form und brechen nicht ab. Aber auf Dauer reißt der regelmäßige Gang ins Nagelstudio leider ein großes Loch ins Portemonnaie. Da hilft nur eins: Gelnägel selber machen. Wir haben die besten Tipps und Tricks für dich zusammengestellt.

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Gelnägel selber machen - Acryl oder Gel?

Schöne Fingernägel sind die Basis, um all die coolen Nagellacktrends, die wir dir hier regelmäßig vorstellen, mitzumachen. Schade, wenn die Nägel einfach nicht so wirklich gesund wachsen oder der sorgsam aufgetragene Nagellack nach kurzer Zeit schon wieder die ersten Macken aufweist. Gelnägel sind da eine tolle Alternative, sie selber zu machen schont den Geldbeutel. Bevor wir dir zeigen, wie du Gelnägel zu Hause selber machen kannst, klären wir nur noch die Frage: Acryl oder Gel? Damit dir die Entscheidung etwas leichter fällt, verraten wir die Benefits und Nachteile beider Nagelarten.

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Eine tolle Alternative sind übrigens Polygel-Nägel, die die Vorteile von UV-Gel und Acryl vereinen.

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Acrylnägel

Für die Modellage von Acrylnägeln wird ein spezielles Pulver und eine Flüssigkeit verwendet. Unmittelbar nach dem Anmischen beginnt die Masse auszuhärten.

  • Es sind keine weiteren Hilfsmittel notwendig.
  • Acryl ist sehr widerstandsfähig und besonders hart. Es eignet sich dadurch besonders gut bei brüchigen, dünnen und weichen Fingernägeln und für Menschen, die zum Fingernägelkauen neigen.
  • Profis können besonders dünne Acrylnägel modellieren, die sehr natürlich aussehen.
  • Acryl lässt sich easy und problemlos mit Aceton lösen.
  • Eine Nagelverlängerung hält mit Acryl besser als mit Gel.

Nachteile

  • Der Härtungsprozess setzt nach dem Anmischen der beiden Materialien schnell ein. Deshalb ist etwas Übung erforderlich und es muss zügig gearbeitet werden.
  • Stark unangenehmer Geruch.

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Gelnägel

Chemisch betrachtet handelt es sich bei Gelnägeln auch um ein Acryl-Produkt. Das sogenannte Acrylat kommt bereits als Fertigprodukt und härtet unter Lichteinfluss (UV-Lampen) aus.

  • Gelnägel sind einfach aufzutragen und eignen sich deswegen besonders gut für Anfänger.
  • Gelnägel-Starter Sets können günstig gekauft werden, damit lassen sich ohne viel Erfahrung oder Geschick Gelnägel einfach selber machen.
  • Ob im Nagelstudio oder für zu Hause: Die Gelnägel-Kosten sind meist geringer als bei Acrylnägeln.

Nachteile

  • Gelnägel sind etwas weicher und nicht ganz so widerstandsfähig wie Acrylnägel.
  • Gelnägel sind nicht mit Aceton löslich, sie müssen runter gefeilt werden.

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Gelnägel selber machen – so funktioniert's

Damit dir deine Traumnägel zu Hause auch perfekt gelingen, erklären wir in der Gelnägel-Anleitung Schritt für Schritt, wie du Gelnägel selbst machen kannst.

Gelnägel selber machen oder professionell vom Profi im Salon? Wir stellen die Unterschiede dar und verraten dir, worauf du bei beiden Varianten achten solltest.
Gelnägel selber machen oder professionell vom Profi im Salon? Wir stellen die Unterschiede dar und verraten dir, worauf du bei beiden Varianten achten solltest.© GettyImages | different nata

Tipp: Gelnägel Starter-Set

Ein Gelnägel Starter-Set enthält alles, was du zum Gelnägel selber machen benötigst. Alternativ kannst du die notwendigen Utensilien aber auch einzeln kaufen.

Diese Materialien sollte das Gelnägel Starter-Set enthalten:

  • Cleanser, um deine Nägel zu desinfizieren und später überschüssiges Gel entfernen zu können.
  • Nagelhautschieber oder Rosenholzstäbchen, um die Nagelhaut nach hinten zu schieben, bevor du das Gel aufträgst.
  • Verschiedene Feilen, um deine Nägel perfekt in Form zu bringen und für den notwendigen Feinschliff zu sorgen.
  • Hochwertige UV-Lampe zum Trocknen der Gelnägel. Achte dabei unbedingt auf das CE-Zeichen. Diese Kennzeichnung verrät dir, dass der Hersteller die Produktsicherheitsrichtlinien eingehalten hat.
  • UV-Gele: Aufbaugel, Farbgel und Versiegelungsgel
  • Deko sorgt für das gewisse Extra
  • Außerdem: Buffer, Primer, Lackpinsel

Verwende besser Zelletten oder Zellstofftupfer statt Watte. Sie fusseln nicht und helfen, verlaufene Farbe zu entfernen – ohne die Gelnägel zu ruinieren.

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Gelnägel selber machen - Vorbereitung der Naturnägel

Bevor du mit dem Auftragen des Gels startest, solltest du deinen Nägeln eine ordentliche Maniküre verpassen. Entferne zuerst alte Nagellackrückstände und feile deine Nägel in eine Form, die zu dir passt. Schieb mit einem Nagelschieber oder einem Rosenholzstäbchen die Nagelhaut zurück. Zusätzlich kannst du sie auch mit einem speziellen Cuticle Remover aufweichen und anschließend mit einer Nagelhautschere entfernen. Für besonders langen Halt der Gelnägel raust du deine Fingernägel mit einer feinen Feile etwas auf. Reinige deine Nails mit einem Cleanser, um überschüssiges Fett zu entfernen und Blasen zu vermeiden.

Gelnägel selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Trage eine dünne Schicht des Primers auf und lass ihn pro Hand ca. zwei Minuten unter der UV-Lampe aushärten. Halte deine Hände möglichst gerade, um ein Verlaufen der ersten Gelschicht zu vermeiden.
  • Bepinsele die Nägel nun mit dem Aufbaugel und lass sie wieder unter der UV-Lampe trocknen. Durch das Trocknen entsteht eine sogenannte Schwitzschicht, die du anschließend mit dem Cleanser entfernen kannst.
  • Trag jetzt das Farbgel und deine Deko auf und lass sie aushärten. Wie wär's mit einem schlichten Rosé oder Pink auf den Nägeln, einem dezenten Nude-Look oder trendigen Marble Nails?
  • Du entdeckst kleine Unebenheiten? Kein Problem! Mit einem Buffer kannst du sie wegfeilen und die Gelschicht "ausbessern". Reinige deine Nägel mit dem Cleanser, um sie vom Staub zu befreien.
  • Versiegele die Nagelmodellage nun mit einem klaren Aufbaugel. Trag dafür eine etwas dickere Schicht auf und lass sie wieder aushärten. Es entsteht wieder eine Schwitzschicht, die du mit dem Cleanser entfernen kannst.
  • Beende deine Nagelmodellage mit dem Versiegelungslack und entferne die entstandene Schwitzschicht erneut.
  • Reib deine Nägel und Nagelhaut mit einem Nagelöl ein. Fertig!

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Gelnägel: Pflege und Haltbarkeit

Gelnägel sind robust und lange haltbar. Nur durch das Wachstum des Nagels entsteht eine Lücke zwischen Nagelhaut und Gelschicht, die nach etwa 3 bis 4 Wochen aufgefüllt werden muss. Gleichzeitig solltest du dann auch die Nägel nachfeilen.

Die Nagelhaut solltest du am besten täglich mit Nagelöl einreiben, damit die Haut geschmeidig bleibt und nicht einreißt. Die Nagelhaut dient dem Nagel als Schutz vor Bakterien, deshalb solltest du sie möglichst nicht abschneiden, sondern nur mit einem Rosenholzstäbchen sanft zurückschieben. Reinige die Nagelunterseite bei Bedarf mit einer Nagelbürste, niemals mit einem spitzen Gegenstand unter den Nagel fahren, damit könntest du die empfindliche Haut verletzen.

Gelnägel entfernen - so geht’s

Irgendwann müssen auch die schönsten Nägel runter: Sei es, weil der Nagellack abblättert oder sich löst, die Lücke zwischen Nagelhaut und Gelschicht nicht mehr schön zu füllen ist, oder ihr eure Naturnägel einfach mal wieder atmen lassen wollt.

Um die Gelnägel zu entfernen, könnt ihr ein professionelles Nagelstudio aufsuchen, mit etwas Mut, Zeit und Geduld könnt ihr die Nägel aber auch selber entfernen. Am schnellsten klappt das in einem Acetonbad:

  1. Wascht zuerst eure Hände gründlich eure Hände, kürzt eure Nägel und feilt unebene Kanten.
  2. Weicht für jeden Nagel ein Wattepad mit Aceton ein, legt das vollgesogene Wattepad auf den Nagel und fixiert es mit einer Hülle aus Alufolie.
  3. Wartet etwa 10 Minuten, bis sich der Lack einfach von den Nägeln lösen lässt.
  4. Nun ist Pflege angesagt: ein Feuchtigkeit spendendes Öl für die Nagelhaut und bei Bedarf ein stärkender Nagelhärter für den Nagel.

Wann sollte man keine Gelnägel machen?

Wenn du besonders dünne und brüchige Nägel hast, solltest du keine Gelnägel selber machen oder dein Vorhaben mit einem Profi besprechen. Durch Gelnägel kann sich der Zustand der Hornschicht verschlechtern und die Gefahr einer Infektion kann steigen.

Welches Gel ist am besten für Anfänger?

Greif zu einem mittelviskosen Gel, es ist leichter zu verarbeiten und zu modellieren als sehr flüssige Gele. Beauty-Tipp am Rande: Zähflüssige Gele eignen sich besonders gut zur Nagelverlängerung.

Was für Gel braucht man für Gelnägel?

Zum Gelnägel selber machen brauchst du drei Gele: ein Haftgel oder einen Base Coat, ein Aufbau- und ein Versiegelungsgel.

Gelnägel Home vs. Profi – unser Fazit

Natürlich dauert es eine Weile bis die Gelnägel nach Profi-Handwerk aussehen, und wenn du nicht gerade künstlerisch begabt bist, dann bleibt es vermutlich bei einem monochromen Look auf deinen Nails. Aber Gelnägel selber machen spart enorm viel Geld und Zeit! Außerdem kannst du auf Nagellack-Trends viel schneller reagieren und sie selbst nachstylen. Nie vergessen: Übung macht den Meister!

Home vs. Profi? Gelnägel haben viele Fans – wird hier das Handwerk vom Profi verlangt oder kannst du die schöne Gel-Maniküre auch zuhause selbermachen?
Home vs. Profi? Gelnägel haben viele Fans – wird hier das Handwerk vom Profi verlangt oder kannst du die schöne Gel-Maniküre auch zuhause selbermachen?© GettyImages | Sjale
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