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so bleiben unsere Hände in den kalten monaten zart

Handpflege-Tipps: weiche und zarte Hände im Winter

  • Aktualisiert: 27.01.2023
  • 16:22
  • Johanna Holzer
Schöne Hände: Wir verraten euch die besten Pflege-Tipps für zarte Hände in der kalten Jahreszeit.
Schöne Hände: Wir verraten euch die besten Pflege-Tipps für zarte Hände in der kalten Jahreszeit. © Ridofranz

Hände hoch, wer eine ausgereifte Skin Care Routine hat. Und nun Hand aufs Herz: Wer kümmert sich dabei nur um sein Gesicht? Warum haben die meisten von uns eine zweimal-tägliche 5-Schritt-Pflegeroutine fürs Gesicht, aber vernachlässigen die Hände fast komplett?

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Unsere Hände sind unserer Umwelt genauso ausgesetzt wie unser Gesicht. Sie sind Sonne und UV-Strahlung ebenso ausgesetzt wie Kälte, Wind, Hitze und Trockenheit. Grund genug, ihnen eine eigene Pflegeroutine zu widmen. Gerade im Herbst und Winter müssen sie einiges aushalten. Spätestens wenn die Haut an den Händen spannt und die Nägel brüchig werden, wissen wir, dass wir uns besser um sie kümmern müssen. 

Dieses Jahr lassen wir es nicht so weit kommen. Wir haben für euch herbstliche Handpflege-Tipps zusammengestellt, mit denen ihr garantiert gut auf die kalten Tage vorbereitet seid. Mit der besten Handcreme und den optimalen Inhaltsstoffen gegen trockene Hände, dem richtigen Nagelöl gegen spröde Nägel, SOS-Tricks bei rissigen Händen und coolen DIY-Rezepten für Handcreme und Peelings zum Selbermachen, kommt ihr mit schönen, zarten Händen durch den Winter.

Angenehmes Handpeeling für weiche Hände

Bevor ihr raue Hände und rissige Fingerkuppen bekommt, etabliert ihr am besten schon im Herbst eine Peeling-Routine für eure Hände. Einmal wöchentlich oder zumindest alle zwei Wochen gönnt ihr euren Händen und Fingern eine ordentliche Abreibung.

Damit beugt ihr rauen und trockenen Stellen vor und sorgt dafür, dass eure Finger streichelzart bleiben.

Und wenn's dann doch passiert? Wenn ihr schon rote trockene Stellen an den Händen habt, die schuppig und rissig werden? Auch dann greift ihr zunächst zu einem Handpeeling. Damit werdet ihr erst die trockenen toten Hautschüppchen los, damit ihr die zarte Haut darunter besser pflegen könnt. Wahrscheinlich müsst ihr mehr als einmal gründlich peelen, um alle rauen Stellen abschrubben. Besser: Ihr wascht eure rauen Hände alle fünf bis sieben Tage mit einem relativ milden Handpeeling, anstatt eurer Haut in einem Schrubb-Durchgang mit einem zu aggressiven Peeling noch mehr zu schaden.

Es gibt eigene Handpeelings, die leicht anzuwenden sind, und eure Hände garantiert wieder geschmeidig rubbeln werden. Ihr könnt euer Handpeeling aber auch selber machen. Passende Rezepte dafür liefern wir euch weiter unten.

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Wärmende Handschuhe tragen

Handschuhe sind stylish und zudem die beste Absicherung gegen raue trockene Hände und Finger. Selbst vor spröden Nägeln werden sie euch bewahren. Sie sorgen nämlich dafür, dass die Haut, aber auch die Nägel, weniger Feuchtigkeit aufgrund von Kälte verlieren. Ein guter Schutz und clevere Vorsorge sind nämlich mindestens genauso wichtig wie eine gute Handcreme.

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Wer schon extrem trockene Hände hat, der sollte erst recht immer mit Handschuhen aus dem Haus gehen. Am besten mit frisch eingecremten Händen und extra kuscheligen Handschuhen, die die Feuchtigkeit in der Haut einschließen und bewahren.

Nagelöl auftragen für geschmeidige Nägel

Wer seine Nägel regelmäßig lackiert und feilt, sollte auf jeden Fall ein Nagelöl als letzten Schritt in die Maniküreroutine aufnehmen. Auf diese Weise werden die Fingernägel regelmäßig mit Feuchtigkeit und nährenden Pflegestoffen versorgt.

Aber auch naturbelassene Nägel brauchen in den Herbst- und Wintermonaten die ölige Pflege. Einmal wöchentlich könnt ihr euren Nägeln so einen Extra-Boost an Feuchtigkeit und schützenden stärkenden Wirkstoffen liefern, und sie so gegen das Winterwetter wappnen.

Sollten die Nägel schon etwas brüchig und spröde sein, macht ihr daraus eine tägliche Abendroutine – so lange, bis sie sich wieder erholt haben. Während ihr schlaft, nutzt der Körper die Zeit, um zu regenerieren. Deshalb ist eine reichhaltige Pflege in der Nacht besonders wichtig, damit eure Nägel wieder gesund und stark werden.

Nagelöl sollte fest in eure Maniküreroutine integriert werden: Es sorgt für einen Boost an Feuchtigkeit und spendet stärkende Wirkstoffe.
Nagelöl sollte fest in eure Maniküreroutine integriert werden: Es sorgt für einen Boost an Feuchtigkeit und spendet stärkende Wirkstoffe.© brizmaker

Handcreme über Nacht auftragen

Den Pflege-im Schlaf-Tipp kann man auch wunderbar auf seine Hände anwenden. Indem man Hände (und Nägel) vor dem Schlafengehen mit reichhaltiger Pflege versorgt, schafft man die besten Bedingungen für die körpereigene Regeneration über Nacht. Eine wirklich reichhaltige Handcreme versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und aufbauenden, stärkenden Nährstoffen, die es ihr ermöglichen, die beschädigte Hautbarriere wieder aufzubauen. Der beste SOS-Tipp bei trockenen, rauen und sogar extrem trockenen Händen! Wie oft? Ihr könnt die abendliche Pflege so lange wiederholen, bis eure Hände sich erholt haben.

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Sind die Hände dann schließlich wieder gesund, gilt es die Haut zu schützen und zu stärken. Ab jetzt gehört eine pflegende Winter-Handcreme in jede Handtasche, auf den Schreibtisch und neben die Handseife ans Waschbecken. Damit es gar nicht mehr erst zu trockenen Händen kommt.

Eine wirklich gute Handcreme sollte möglichst reichhaltig sein und eine feste Textur haben. Wer diese festen Formeln nicht mag, für den gibt es aber auch hochkonzentrierte Handseren, die meist eine leichtere Textur haben, keinen Film auf der Haut hinterlassen und trotzdem intensive Feuchtigkeit spenden. Sind die Hände von Kälte und Trockenheit bereits gereizt und gerötet, greift man besser zu einer parfümfreien Variante.

Eure Handcreme sollte reichhaltige Inhaltsstoffe enthalten und eine feste Textur haben – ihr könnt aber auch auf Seren zurückgreifen.
Eure Handcreme sollte reichhaltige Inhaltsstoffe enthalten und eine feste Textur haben – ihr könnt aber auch auf Seren zurückgreifen.© golubovy

Handmaske & Handbad für die Extra-Pflege

Wer in akuten Fällen bei wirklich extrem trockenen Händen noch einen Schritt weiter gehen möchte, der gönnt sich abends vor der Handcreme ein Handbad und eine anschließende Handmaske. Wer sehr sensible Haut hat, kann dies auch einmal wöchentlich zur Vorbeugung von trockenen Händen tun.

Alles was man dafür braucht, ist eine Schale mit lauwarmem Kamillentee und eine reichhaltige Handmaske. Zunächst werden die Hände für etwa 10 Minuten in das Kamillenteebad getaucht. Der Tee beruhigt gereizte Haut und regt zur Regeneration an. Nach dem lauwarmen Bad werden die Hände vorsichtig abgetrocknet. Kein Grund, die vielleicht sowieso schon beanspruchte Haut noch durch starkes Reiben zu reizen.

Anschließend kommt eine spezielle Handmaske in Form eines wirkstoffgetränkten Handschuhs auf die trockenen frisch gebadeten Hände. Wie lange die Maske einziehen sollte, hängt vom Produkt ab und wird vom Hersteller auf der Verpackung angegeben. Grundsätzlich kann man eine Handmaske aber nicht zu lange tragen. Wer für etwa 20 Minuten den Masken-Handschuh trägt, schenkt seinen Händen einen ausreichenden Pflege-Boost. 

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Handcreme selber machen: die besten Inhaltsstoffe

Es muss nicht immer die teuerste Handcreme sein, die eure Hände durch den Winter retten soll. Eine selbstgemachte Handcreme kann eure Hände auch streichelzart pflegen und die Haut vor dem Austrocknen bewahren.

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In unserem Rezept-Guide für Handcreme zum Selbermachen stellen wir euch coole und vor allem einfach umsetzbare Mixturen vor. Mit der Step-by-Step-Anleitung gelingt die selbstgemachte Handcreme garantiert.

Hier wollen wir euch ein paar Inhaltsstoffe ans Herz legen, die ihr in euem Handcreme-Rezept verwenden könnt. Sie alle sind nämlich super natürliche Feuchtigkeitsbooster.

1. Arganöl

Im Vergleich zu anderen schweren Ölen wie Kokosnuss- und Olivenöl hat Arganöl kleinere Moleküle. Es kann daher leichter in unsere Haut eindringen und dort seine feuchtigkeitsspendenden, heilenden und Anti-Aging-Eigenschaften entfalten. Arganöl ist besonders für Menschen mit sehr trockener Haut geeignet, es zieht gut ein und hilft, ihren Feuchtigkeitsverlust wieder auszugleichen.

2. Avocadoöl

Das natürliche Öl, das besonders reich an Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren ist, trägt vor allem entscheidend zur Hautregeneration bei. Zudem wird es von unserer Haut gut aufgenommen. Studien haben gezeigt, dass Avocadoöl auch die Kollagenbildung fördert, und die Entzündungszellen während des Wundheilungsprozesses reduziert.

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3. Jojobaöl

Jojobaöl ist ein reichhaltiges Öl, das Vitamin E enthält und schützt unsere Haut vor freien Radikalen. Es wirkt stabilisierend auf ihre natürliche Barrierefunktion und fördert vor allem ihre Elastizität und Spannkraft. Das neutral riechende Öl verfeinert auch das Hautbild.

4. Sheabutter

In ihrer rohen und unraffinierten Form ist Sheabutter berühmt für ihre feuchtigkeitsspendenden und regenerierenden Eigenschaften, die bei einer Vielzahl von Hautkrankheiten wie Ekzemen, Hautausschlägen und trockener Haut helfen. Greift also unbedingt zu hochwertiger und unraffinierter Sheabutter, um trockene Winterhände damit zu behandeln.

Lust Inspiration für dein Winter Make-up? Wir zeigen dir den neuesten Trend: Cold-Girl-Make-up.

Handpeeling selber machen: Mit diesen 3 Rezepten gelingt es

Egal ob ihr trockene Haut habt, rissigen Händen vorbeugen oder sie loswerden wollt: Ein Peeling gehört in jedem Fall in eure Handpflegeroutine. Aber auch das könnt ihr ganz einfach selber machen. Sogar mit simplen Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon zu Hause habt. Praktisch, wenn's mal schnell gehen muss.

Honig, Olivenöl, Zucker und Co.: Welche Zutaten kommen in euer selbstgemachtes Handpeeling? Wir verraten euch 3 DIY-Rezepte zum Nachmachen.
Honig, Olivenöl, Zucker und Co.: Welche Zutaten kommen in euer selbstgemachtes Handpeeling? Wir verraten euch 3 DIY-Rezepte zum Nachmachen.© Wojtek Skora

Handpeeling selber machen mit Salz und Öl

Für euer selbstgemachtes Handpeeling könnt ihr ganz normales feinkörniges Salz verwenden und es mit einem Öl mischen. Durch das Öl wird die Haut weich und durch die feinen Salzkörner werden Schüppchen abgetragen. Einfach zwei Esslöffel Öl mit zwei Teelöffeln Salz mixen und eure Hände gründlich damit einreiben. Anschließend mit lauwarmem Wasser, aber nicht zu heiß abspülen, und die Hände gut eincremen.

DIY-Handpeeling mit Meersalz und Olivenöl

Meersalz ist deutlich grobkörniger und entsprechend auch etwas grober zur Haut. Ihr müsst eure Hände also gar nicht wild reiben, wenn ihr das Peeling angemischt habt. Ihr massiert es einfach mit wenig Druck ein. Olivenöl ist besonders vitaminreich und unterstützt die Regenerationsprozesse der Haut, zudem liefert es Feuchtigkeit und enthält Wirkstoffe, die die Hautbarriere stärken.

Auch bei diesem Peeling gilt: zwei Esslöffel Öl mit zwei Teelöffeln Salz mischen, einmassieren, abspülen und danach gründlich eincremen.

Handpeeling selber machen mit Zucker und Honig

Die süße Variante des Peelings kurbelt die hauteigene Regeneration an. Durch die feinen Zuckerkristalle werden Hautschüppchen abgetragen, die Durchblutung der Haut wird angeregt und die Haut an den Händen wird so bei der Regeneration unterstützt. Der Honig liefert einen reichen Vitamincocktail dazu, der die Hautzellen stärkt und ihnen hilft, Feuchtigkeit besser zu binden. Schließlich braucht ihr noch einen Klecks Joghurt, um die klebrige Masse besser als Peeling nutzen zu können. Außerdem unterstützen die Milchsäuren ebenfalls die Hautbarriere.

Man nehme einen Esslöffel Naturjoghurt, einen Teelöffel Honig und einen Teelöffel Zucker. Damit werden die Hände nun gründlich und mit wenig Druck massiert. Danach kann die Peelingmasse wieder abgespült werden, und die Hände sind bereit für eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme.

Schöne Hände dank DIY-Peelings: Wir haben einfache Rezepte, die trockene Haut wieder weich machen.
Schöne Hände dank DIY-Peelings: Wir haben einfache Rezepte, die trockene Haut wieder weich machen.© ollinka

Warum brauchen wir im Herbst und Winter mehr Handpflege?

Oder anders gefragt: Was verursacht trockene Haut im Winter? Die äußerste Schicht der Haut ist die Epidermis. Die dünne äußere Oberfläche der Epidermis ist das Stratum corneum, auch als Hautbarriere bekannt.

Eine Kombination aus Lipiden und absterbenden oder bereits abgestorbenen Hautzellen bildet diese Hautbarriere. Die Hautbarriere ist eine Schutzschicht, die verhindert, dass schädliche Stoffe aus der Umwelt in den Körper gelangen und zu viel Feuchtigkeit verloren geht. Wenn die Hautbarriere beschädigt wird, wird die Haut trocken oder sogar gereizt.

Damit die Hautbarriere gut funktioniert, muss sie mit Feuchtigkeit versorgt werden. Im Winter enthält unsere Haut deutlich weniger Feuchtigkeit als im Sommer und zudem weniger Lipide in der Hautbarriere. Sie wird also wesentlich schneller trocken und gereizt.

Dies gilt grundsätzlich für unsere Haut am kompletten Körper. Aber unsere Hände sind im Winter wesentlich extremeren Bedingungen ausgesetzt. Sie sind nicht so warm angezogen wie der Rest des Körpers und bekommen die starken Temperaturschwankungen zwischen Heizung und Kälte deutlich spürbar mit.

Gerade die Kombination aus trockener Heizungsluft mit deutlich weniger Luftfeuchtigkeit und kaltem Wetter im Freien, mit rauen Winden und Regen, entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit. Heißes Baden oder Duschen, oder eben häufiges Händewaschen, kann die Hautoberfläche zusätzlich schädigen.

Trockene Haut, rissige Hände, spröde Finger und rote Stellen lassen sich also auf die Strapazen des Winters zurückführen. Sowohl feuchte Kälte als auch trockene Hitze greifen die Hautbarriere an, lassen sie schneller austrocknen und machen sie anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Dementsprechend gibt es zwei besonders einfache Lösungen für das Problem: Zum einen Schutz gegen Kälte und Witterung, in Form von Handschuhen, und zum anderen intensive Feuchtigkeitspflege, um die Lipidschicht im Gleichgewicht zu halten, in Form von Creme, Öl und Masken.

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