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Nie wieder Rötungen!

Rasierpickel im Intimbereich: Dank dieser 5 Tipps bist du sie für immer los!

  • Aktualisiert: 04.09.2023
  • 09:35 Uhr
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© GettyImages | filadendron

Kaum hat man die Intimrasur hinter sich gebracht, fängt es an zu jucken, alles wird rot und Rasierpickel sprießen förmlich vor sich hin… Abgesehen davon, dass es total nervig ist und sich unangenehm anfühlt, sieht es auch unschön aus. Die gute Nachricht bei dem ganzen Schönheitsstress: mit ein paar Beauty-Tipps und Tricks lassen sich Rasierpickel vermeiden. Wie, fragt ihr euch? Verraten wir jetzt!

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So entstehen Rasierpickel bei der Rasur in der Bikinizone

Als würden Pickel im Gesicht, im Dekolleté und auf dem Rücken (hallo, Backne, wir reden mit dir) nicht schon ausreichen, nein, sie tauchen auch noch häufig im Intimbereich auf. Aber wie entstehen Rasierpickel in der Bikinizone überhaupt? Die Haut in unserem Intimbereich ist besonders sensibel. Durch eine Rasur wird sie bzw. die Haarwurzel strapaziert und gereizt und kann sich entzünden und zu den roten Pickelchen werden. Kommen Schweiß und Reibung (beispielsweise durch Unterwäsche) dazu, können die Entzündungen verstärkt werden – das sind dann meist die tollen Kandidaten in 3D. Es gibt viele Faktoren, die Rasierpickel begünstigen. Dazu zählen:

  • Nassrasuren ohne Rasierschaum oder Rasiergel
  • Trockenrasuren
  • stumpfe Klingen im Rasierer
  • eingewachsene Haare
  • Reibung im Intimbereich nach der Rasur
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So könnt ihr Rasierpickel im Intimbereich vermeiden

In unserem Anit-Rasierpickel-Guide verraten wir, wie ihr euren Intimbereich optimal pflegt und Rasierpickel vermeiden könnt – endgültig.

Erste Regel bei Rasierpickelchen lautet: Ausdrücken ist verboten!
Erste Regel bei Rasierpickelchen lautet: Ausdrücken ist verboten!© GettyImages | Evgen Prozhyrko

Rasiertipp Nr. 1: Be prepared – Vorbereitung ist alles!

Peele deine Haut regelmäßig, auch im Intimbereich mit einem speziellen Intim-Peeling. Wieso? Dadurch werden nicht nur abgestorbene Hautzellen abgetragen, so werden auch Babyhaare freigelegt, die ansonsten einwachsen und zu entzündeten Haarwurzeln führen könnten. Ihr habt kein spezielles Intim-Peeling da? Dann könnt ihr auch ein sanftes Peeling mit feinen Schleifpartikeln nehmen. Vermeidet es nur in die Schleimhäute damit zu kommen, da sie sonst den pH-Wert ins Ungleichgewicht bringen können.

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Rasiertipp Nr. 2: Rasierschaum & Rasier-Öl

Rasiert eure Haut auf keinen Fall trocken! Verwendet vor der (Intim-)Rasur ein "Gleitmittel" wie Rasierschaum oder Rasiergel. Auch hier gibt es extra welche, die für die Intimrasur konzipiert und besonders pH-verträglich sind. Diese Beauty-Helfer beugen Reizungen vor und pflegen zusätzlich. Wenn ihr zu besonders dicken und widerspenstigen Haaren neigt, dann könnt ihr sie noch im trockenen Zustand mit einem speziellen Rasier-Öl einmassieren, dadurch werden sie weicher und lassen sich einfacher entfernen. Das Rasier-Öl ersetzt aber nicht den Rasierschaum, der wird dann einfach draufgepackt, wenn das Öl Zeit hatte seine Magie zu bewirken. Zusätzlich könnt ihr vor und nach der Rasur eure Haut mit einem Desinfektionsmittel bearbeiten, um Entzündungen vorzubeugen.

Rasiertipp Nr. 3: Scharf, schärfer, rasiermesserscharf

Wechselt regelmäßig eure Rasierer oder Rasierklingen. Mit einer stumpfen Klinge wird die Haut nur unnötig strapaziert, weil beim ersten Rasieren nicht direkt alle Haare erwischt werden und immer wieder über die gleichen Stellen nachrasiert werden muss. Das Ergebnis? Ihr ahnt es vermutlich: Rasierpickel! Bewahrt eure Rasierer außerdem nicht in der Dusche auf, die Feuchtigkeit ist ein beliebter Treffpunkt für Bakterien, die ebenfalls zu Irritationen und Entzündungen führen. Wenn ihr auf euren ökologischen Fußabdruck achten wollt, dann könnt ihr auch auf nachhaltige Rasiergeräte wie Rasierhobel zurückgreifen.

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Rasierer und Co.: Neue Haarentfernungs-Trends

Rasier-Tipp Nr. 4: Rasieren in Richtung…

Haarwuchsrichtung, natürlich! Ja, schon klar, dass die Rasur nicht ganz so sauber gelingt, aber es ist reine Übungssache, versprochen! Auch, wenn ihr es besonders glatt mögt, rasiert nicht zu oft. Lasst die Härchen ein paar Millimeter sprießen, bevor ihr sie entfernt. Am besten einmal in Haarwuchsrichtung und dann einmal jeweils von links kommend und dann von rechts. Hier bleibt kein Stoppel mehr übrig - und die Rasierpickel haben durch die schnelle und sanfte Rasur keine Chance.

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Rasier-Tipp Nr. 5: Die Pflege danach ist das A und O

Nachdem ihr alle Haare abrasiert habt, lasst eure gereizte Haut nicht allein. Auch wenn sie nicht direkt rot wird: Gerade jetzt benötigt sie eine Extraportion Pflege mit feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Inhaltstoffen – wie Aloe vera, Kokosöl, Haselnussöl oder Thermalwasser. Vermeidet möglichst alkoholhaltige und stark parfümierte Produkte. Auch hier gibt es in Drogerien oder Parfumerien spezielle Cremes für den Intimbereich (again: nicht in die Schleimhäute!), die genau auf diese Pflege und die zarte Haut abgestimmt sind.

Auch das Multitalent Teebaumöl kann bei der Pflege zum Einsatz kommen und unterstützt unter anderem bei der Heilung von Pickeln.

Extra-Tipps:

  • Rubbelt eure Haut nach dem Rasieren nicht trocken, sondern tupft sie ab. Reibung sorgt für Rasierpickel, wie wir wissen.
  • Verzichtet unmittelbar nach der Rasur auf schweißtreibende Aktivitäten (z.B. Sport, Sauna, etc.). Schweiß hat immer Bakterien im Schlepptau, die zu Entzündungen führen können.
  • Baumwolle statt Spitze: Sexy Reizwäsche mit pieksiger Spitze sollte vorerst in der Schublade bleiben, bequeme Baumwolle ist jetzt die beste Wahl.
  • Es ist zu spät und die Rasierpickel sind bereits da? Probiert es mal mit einer Zinksalbe oder Pflegeprodukten mit Vitamin E.
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