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Im Beitrag erwarten dich folgende Infos:

  • Du verwendest Concealer, um Unreinheiten und Augenringe zu kaschieren und zu verdecken.
  • Die Textur ist entscheidend – eine Palette oder ein Concealer in cremiger Stiftform ist hierfür perfekt.
  • Trag deinen Concealer vor der Foundation mit deinem Finger oder Beautyblender auf.
  • Verhindere den Pandaaugen-Effekt: Greife nicht zu viel zu hellen Produkten, sondern wähle ein bis zwei Nuancen heller, um Augenschatten optimal abzudecken. Um alle Unreinheiten sowie Augenringe abzudecken ist eine Corrector-Palette hervorragend!
  • Verwende Concealer niemals großflächig, denn es ersetzt nicht das Make-up – es ist eine Ergänzung!
  • Die Verblendung ist das A und O für das beste Ergebnis: Tupfen ist die richtige Technik, niemals wischen!
  • Wer Beauty Produkte verwendet kommt um die regelmäßige Reinigung nicht drumherum. Auch deine Hautpflege solltest du an deinen Hauttyp ideal anpassen.

1. Fehler: Verwendung eines deckenden Concealers in der Augenpartie 

Concealer ist nicht gleich Concealer. Die Textur ist hier entscheidend. Ein stark deckender Concealer, aus einer Palette oder in cremiger Stiftform, eignet sich hervorragend um Unreinheiten, Rötungen oder Pigmentflecken zu kaschieren. Auch Augenringe schminkst du damit fürs Erste weg. Nach einiger Zeit sammelt sich das schwere Produkt allerdings in den feinen Linien, um die zarte Augenpartie, wo es sich äußerst unschön absetzt. Besser: Ein leichtes, flüssiges Produkt verwenden, das du nach und nach aufbaust. Das heißt, eine dünne Schicht Concealer auftragen – Spiegelbild checken – falls nötig, die nächste dünne Schicht auftragen. So vermeidest du eine maskenhaft überschminkte Cakey-Optik.
Nicer Nebeneffekt: Flüssige Concealer enthalten häufig pflegende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure. Dank der feuchtigkeitsspendenden Textur schmilzt das Produkt richtig in die Haut, pflegt diese gleichzeitig und bleibt den ganzen Tag über unsichtbar deckend.
Oberste Concealer-Augenringe-Regel: Weniger ist mehr!

2. Fehler: Auftrag des Concealers vor der Foundation

Hm, den Concealer vor oder nach dem Make-Up auftragen? Was klappt denn besser?

Es gibt wohl Make-up-Artisten, die schwören auf: Concealer vor Foundation. Aber machen wir uns nichts vor, wir brauchen eine einfache Technik, die im Alltag funktioniert. Einem Alltag, in dem wir uns selber schminken und nicht mit einem Iced Coconut Latte wie eine Kardashian darauf warten, dass eine professionelle Hand unsere vermeintlichen Makel ausbessert.

Die Frage, den Concealer vor oder nach Foundation einzuarbeiten, ist daher einfach zu beantworten: Verwendest du Foundation, kommt diese immer zuerst. Warum? Ganz einfach: So kannst du den Concealer anschließend ganz gezielt auftragen. So viel und an den Stellen, wo du ihn wirklich haben willst. Kleinere Unreinheiten verschwinden nämlich oft schon direkt unter der Foundation und müssen gar nicht mehr extra abgedeckt werden. Stärkere Rötungen, Pickelmale oder Äderchen lassen sich anschließend easy punktuell, mit etwas Concealer und einem Beautyblender oder deinen Fingern, abdecken. Arbeitest du nach dem Concealer Auftragen erst deine Foundation ein, wischst du dir ja dein liebevoll eingetupftes Meisterwerk direkt wieder weg.

Weiterer Pluspunkt: Du brauchst wesentlich weniger Produkt und überschminkst dich nicht.

Die nächste Google-Suche: „Concealer Auftragen vor oder nach Make up“ können wir dir hiermit hoffentlich ersparen.

3. Fehler: Verwendung eines Concealers, der zu hell ist

Auf der Suche nach der richtigen Concealer Farbe?

Die passende Concealer Farbe finden und das unter mindestens hundert Nuancen, kann sich schnell mal wie eine Lebensaufgabe anfühlen. Aber kein Stress, den richtigen zu finden ist gar nicht so schwer, folgst du ein paar einfachen Grundregeln.

Gegen Augenschatten sollte der Concealer etwas heller als dein Hautton sein. Aber Vorsicht, ein zu heller Concealer führt zum gespenstischen Pandaaugen-Effekt. Klar, der Gedanke liegt nahe, ein sehr heller Concealer wäre das beste Mittel gegen dunkle Schatten. Stimmt auch, aber nicht übertreiben. Ein bis zwei Töne heller als dein Teint genügt. Auch ein Concealer für sehr dunkle Augenringe sollte nicht heller sein, hier kommt es vielmehr auf den richtigen Farbton an.

Die dunklen Schatten unter den Augen sind meist blaustichig. Am besten gleichst du die mit der Komplementärfarbe Orange aus. Lilafarbene Schatten verschwinden unter gelben Produkten. Das Mittel gegen Rötungen ist demnach Grün. Unser Tipp: eine Corrector-Palette! Denn hier hast du immer den richtigen Concealer für jeden Spot am Start. Neben der Augenpartie schminkst du mit diesem praktischen Allrounder außerdem Pickelchen, sichtbare Adern und Rötungen weg. Der klassische Abdeckstift eignet sich, dank seiner deckend cremigen Textur, am besten bei unreiner Haut. Du bist eher der trockene Hauttyp? Dann ist ein pflegendes, flüssiges Produkt genau das richtige.

4. Fehler: Großflächiger Auftrag des Concealers 

Beim Concealer Auftragen solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass es sich bei diesem Produkt nicht um eine Foundation handelt: die Concealer Anwendung unterscheidet sich vor allem aufgrund seiner festen Konsistenz.

Klar könntest du deinen Concealer auch wie ein Make-Up verwenden. Das geht aber mit der Zeit ziemlich ins Geld, da du super viel Produkt brauchst, ebenso viel Nerven, da die flächige Anwendung nicht so easy ist. Du möchtest aber etwas stark deckendes? Dann könnte ein Camouflage Make-Up sein, was du suchst.

Worin unterscheiden sich die beiden Produkte? Wie wird Concealer aufgetragen und wie Foundation? Wenn wir Concealer benutzen, drücken wir das Produkt mit den Fingern oder einem Beautyblender punktuell in die Haut. Grund dafür ist die oft festere Konsistenz: So bleibt das Produkt dort wo du es haben willst, lässt sich aber natürlich schlechter verteilen. Foundation ist leichter und wird mit Pinsel oder Fingern in streichenden Bewegungen, von der Gesichtsmitte nach außen, eingearbeitet. Aber wie gesagt, du bestimmst! Die Frage, wie benutzt man Concealer, darf am Ende jede*r selbst entscheiden.

Einen Tipp noch für das Special-Thema: Concealer Augenringe richtig auftragen – wie gelingt’s?

Die richtige Shape ist hier entscheidend. Trägst du das Produkt in der Form eines Dreiecks, anstatt eines Halbmondes, unter deinen Augen auf, lässt es sich super natürlich Richtung Wangen verblenden. So verhinderst du sichtbare Kanten und schaffst ein harmonisches Gesamtbild. Zusätzlich etwas vom Concealer unter den höchsten Brauenpunkt sowie in die inneren Augenwinkel getupft, öffnet das Auge zu einem wachen Blick. Et voilà. Den Hangover sieht so safe keiner!

5. Fehler: Fehlende Verblendung des Concealers

Wie man Concealer richtig auftragen kann, hast du in den oberen Abschnitten bereits erfahren. Einige Produkte kommen mit Applikator, ein Beautyblender oder Pinsel eignet sich aber mindestens genauso gut. Ob du hier auch direkt Hand anlegen kannst? Unbedingt! Wenn’s um‘s Concealer auftragen geht, legen sogar Beauty-Profis und Starvisagisten gerne mal den Finger ins Töpfchen. Durch die Körperwärme lässt sich das Produkt nämlich noch besser einarbeiten und verschmilzt regelrecht mit deiner Haut. Damit ist die Sache aber längst noch nicht erledigt. Das ist nämlich richtig Arbeit, denn jetzt heißt es den Concealer verblenden, verblenden und noch mal verblenden!

Aber was heißt verblenden überhaupt? Wie man Concealer richtig verblenden kann, verraten wir dir jetzt. Und sorry, dass wir uns hier so geheimnisvoll geben. Aber diese Technik wird für dich vermutlich zum absoluten (Insta) Game Changer. Das Wichtigste zuerst: Tupfen! Niemals wischen! Auch das machst du am besten mit deinen Fingern. Denn gerade hier ist es wichtig, das Produkt vollständig einzuarbeiten und das klappt am besten mit etwas Wärme. Keine Zeit? Klar, geht’s auch mal quick and dirty. Aber die zwei Minuten (eine pro Auge) lohnen sich wirklich. Probier’s aus! Mit dem Ringfinger und wenig Druck – er ist der Schwächste und somit perfekt für den Job – in kleinen, tippenden Bewegungen nach unten hin einklopfen. Du arbeitest dich so immer weiter vom Auge weg, bis keine Kanten mehr sichtbar sind. Mit anderen Mini-Makeln klappt das natürlich genau so.

Und warum sich die ganze Mühe lohnt? Na, weil am Ende niemand mehr die Rötungen, Pickelchen oder müden Augenschatten auch nur erahnen wird. Auch Pinselstrichen und Schwämmchenwischern sagen wir so Ciao Ciao.

Die sind nämlich allesamt einfach weggetupft.

Weitere Tipps

Die Basis für ein makelloses Ergebnis bildet eine gepflegte Haut. Und die fängt tatsächlich bei der Reinigung an. Gerade stark deckende Produkte, wie ein Concealer, sollten immer gründlich entfernt werden, bevor du’s dir mit Netflix im Bett gemütlich machst. Verwendest du Tools, wie Schwämmchen und Pinsel, vergiss nicht, dass auch die ab und an mal eine Grundreinigung brauchen. Sonst züchtest du dir hier in kürzester Zeit wahre Bazillenschleudern, die Auslöser für Unreinheiten sein können. Und wenn du jetzt noch an eine hauttypgerechte Pflege, die du gut einziehen lässt, denkst, bevor du mit Foundation und Concealer loslegst, ist es tatsächlich fast so einfach wie Malen nach Zahlen. Und das Concealer Auftragen wird für dich ab jetzt zum Kinderspiel. Promise!

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