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Erneute Anklage drohe

Alec Baldwin: Neues Gutachten zur "Rust"-Tragödie belastet ihn - hat er die Waffe doch betätigt?

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© 2023 Getty Images/John Lamparski

Tragischer Unfall oder fahrlässige Tötung? Weil in einer Filmwaffe echte Munition steckte, musste Kamerafrau Halyna Hutchins an Alec Baldwins (65) Filmset mit dem Leben bezahlen. Die Anklage gegen den Hollywoodstar wurde im April dieses Jahres fallengelassen. Doch nun kommen neue Details ans Tageslicht, die zu einer Wiederaufnahme des Prozesses führen könnten.

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Im Oktober 2021 kam die Kamerafrau Halyna Hutchins im Alter von nur 42 Jahren am Filmset von "Rust" in Santa Fe (New Mexico, USA) durch einen Schuss ums Leben - im Filmrevolver hatte eine echte Kugel gesteckt! Wie die scharfe Munition in den Abzug kam, ist bis heute unklar. Unbestritten ist dagegen, dass Hauptdarsteller und Produzent Alec Baldwin die Waffe während einer Probe gehalten hatte, als sich der Schuss löste. Und das könnte ihm nun zum Verhängnis werden.

Alec Baldwin droht erneuter Prozess

Bislang hatte Baldwin stets bestritten, den Abzug der Waffe betätigt zu haben. Die gegen ihn erhobene Anklage wegen fahrlässiger Tötung wurde im April dieses Jahres fallengelassen. Laut dem US-Portal People ist die Sache damit aber noch nicht vom Tisch: In einem Gerichtsgutachten vom 9. Juni schrieben der Quelle zufolge die Staatsanwälte, dass Baldwin eine erneute Anklage drohe, solange die Ermittlungen noch laufen. Und das könnte bald der Fall sein, denn ein neues Gutachten der Schusswaffenexperten Lucien Haag und Mike Haag bringt neue, brisante Details ans Tageslicht.

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Alec Baldwin
News

Der Hollywood-Star erschoss seine Kollegin am Film-set

Überraschende Wende im Verfahren gegen Alec Baldwin

Ende 2021 hatte Alec Baldwin die 42-Jährige Kamerafrau Halyna Hutchins versehentlich erschossen. Nun wird die Anklage gegen ihn fallen gelassen.

  • 21.04.2023
  • 13:49 Uhr

Belastende Expertenaussagen gegen den Filmstar

Laut People sind sich die beiden Gutachter sicher, dass Baldwin den Abzug des Revolvers betätigt haben muss:

"Angesichts der hier berichteten Tests, Erkenntnisse und Beobachtungen musste der Abzug ausreichend gedrückt oder gezogen werden, um den vollständig gespannten oder eingefahrenen Hammer des Beweisrevolvers freizugeben."

Von selbst kann die Waffe demzufolge nicht losgegangen sein, Alec Baldwins Aussage wäre demnach falsch.

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Wer ist schuld am Tod der Kamerafrau?

Neben Baldwin war auch die Waffenmeisterin des Films Hannah Gutierrez-Reed (25) angeklagt worden. Das Strafverfahren gegen sie ist noch im Gange. Es steht im Raum, sie sei am Tag des fatalen Unfalls verkatert gewesen. Gutierrez-Reed beteuert allerdings, den Revolver nicht mit scharfer Munition geladen zu haben. Doch wie kam diese dann überhaupt ans Set? In einem exklusiven Interview mit dem TV-Sender ABC hatte Alec Baldwin beteuert, er kenne den Verantwortlichen dafür nicht, sondern wisse nur, dass er selbst es nicht sei:

"Wenn ich mich verantwortlich fühlen würde, würde ich mich womöglich umbringen. Und so etwas sage ich nicht leichtfertig."

Die Dreharbeiten zu "Rust" wurden nach dem Todes-Drama vorübergehend unterbrochen, mittlerweile ist der Film allerdings abgedreht. Wann er in die Kinos kommen wird, ist noch unklar - ebenso, wann die Gerichte den Fall abschließen werden.

  • Verwendete Quellen
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