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Der Hollywood-Star erschoss seine Kollegin am Film-set

 Überraschende Wende im Verfahren gegen Alec Baldwin

  • Veröffentlicht: 21.04.2023
  • 13:49 Uhr
  • Laura Weismantel
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Oktober 2021 kam es am Set des Hollywood-Films "Rust" zu einem tödlichen Unfall: Mit einer Requisitenwaffe erschoss Alec Baldwin versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins.

  • Baldwin wurde zunächst wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung angeklagt.

  • Jetzt die Wende im Verfahren gegen den erfolgreichen Schauspieler: Die Klage wird fallen gelassen. Das teilten seine Anwälte in einem Statement mit.

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Im Oktober 2021 kam es bei den Dreharbeiten für den Hollywood-Streifen "Rust" zu einem tödlichen Unfall. Hollywood-Star Alec Baldwin hatte die 42-Jährige Kamerafrau Halyna Hutchins versehentlich mit einem geladenen Revolver erschossen. Nun wird die Anklage gegen ihn fallen gelassen.

Es sind erleichternde Nachrichten für Hollywood-Star Alec Baldwin und seine Familie. Wie mehrere US-Medien, darunter auch "ABC NEWS" berichten, wird die Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den Schauspieler fallen gelassen.

Verfahren gegen Alec Baldwin wird eingestellt - die Ermittlungen gehen weiter

Wie Baldwins Anwälte bekanntgaben, soll das Verfahren gegen den 65-Jährigen eingestellt werden. Die Ermittlungen zu den tragischen Ereignissen vom Herbst 2021 gehen jedoch weiter. Unter anderem läuft nach wie vor das Verfahren gegen Waffenmeisterin Hanna Guierrez, die am "Rust"-Set tätig war. In einer Stellungnahme betonten Baldwins Anwälte Luke Nikas und Alex Spiro laut "ABC NEWS" jedenfalls, den aktuellen Stand der Ermittlungen zu begrüßen:

Wir freuen uns über die Entscheidung, das Verfahren gegen Alec Baldwin abzuweisen, und wir ermutigen zu einer ordnungsgemäßen Untersuchung der Fakten und Umstände dieses tragischen Unfalls.

Luke Nikas und Alex Spiro

In zwei Fällen war Alec Baldwin angeklagt. Neben der tödlich verletzten Kamerafrau Halyna Hutchins wurde auch der Regisseur Joel Souza verwundet, er erlitt bei dem Vorfall eine nicht lebensbedrohliche Verletzung.

Bei einer Verurteilung hätten Alec Baldwin bis zu 18 Monate Gefängnis und 5.000 Dollar Geldstrafe gedroht. Nun kann der Schauspieler vorerst aufatmen. Wie die Staatsanwaltschaft in Santa Fe mitteilte, sind neue Sachverhalte bekannt geworden, die nun weitere Untersuchungen und forensische Analysen erfordern. Ob Alec Baldwin zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeklagt wird, ist bislang unklar. 

Baldwin selbst plädierte seit Eröffnung des Verfahrens auf nicht schuldig. Der Schauspieler hatte jegliche Verantwortung für den tragischen Vorfall und Hutchin's Tod von sich gewiesen. Wie er immer wieder betonte, habe er nicht wissen können, dass sich scharfe Munition in dem Revolver befand, der den tödlichen Schuss abfeuerte. Man habe ihm vor Übergabe an ihn versichert, die Waffe sei "kalt" - also nicht mit scharfer Munition geladen. 

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© IMAGO/ZUMA Wire
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Nach Pause: Dreharbeiten zu "Rust" wieder aufgenommen

Wie unter anderem der TV-Sender CNN berichtet, wurden die Dreharbeiten zu "Rust" nach rund anderthalb Jahren jetzt wieder aufgenommen. Die Arbeiten an dem Film waren nach dem tödlichen Zwischenfall pausiert wurden, nun wird der Film auf der Yellowstone Film Ranch in US-Bundesstaat Montana zu Ende gedreht. Damit finden die Dreharbeiten aktuell nicht am Ort des Unfalls statt. Dieser ereignete sich auf der Bonanza Creek Ranch im US-Bundesstaat New Mexico. 

Auch Hutchins Witwer Matthew Hutchins (38) ist an den Dreharbeiten beteiligt. Er hatte sich im Herbst 2022 mit Baldwin auf eine Schadenersatzzahlung in nicht bekannter Höhe geeinigt. Der Vater eines Sohnes und der Schauspieler vereinbarten außerdem, dass der Hinterbliebene bei Wiederaufnahme der Dreharbeiten für "Rust" die Rolle des ausführenden Produzenten übernehmen wird. Wann der Westernstreifen in die Kinos kommen soll, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. 

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