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Jahrelang plagten sie Zweifel

Stefanie Giesinger: Die GNTM-Gewinnerin spricht über ihren Beauty-Eingriff

  • Aktualisiert: 23.02.2024
  • 14:55 Uhr
  • teleschau
Stefanie Giesinger meldet sich mit einem ernsten Thema bei ihren Fans.
Stefanie Giesinger meldet sich mit einem ernsten Thema bei ihren Fans.© IMAGO/ABACAPRESS

In ihrem Podcast "G-Spot mit Stefanie Giesinger" nahm die GNTM-Gewinnerin von 2014 kein Blatt vor den Mund. In der neuesten Folge sprach die 27-Jährige mit der Autorin Sophie Passmann (30) Klartext über eigene Schönheitseingriffe und ihre Selbstzweifel im Streben nach äußerer Perfektion.

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Mit 18 unterzog sich Stefanie Giesinger dem ersten Eingriff beim Schönheitschirurgen. Sie ließ sich Fett am Innenschenkel und an der Taille entfernen. Der Grund: Sie sei sich sicher gewesen, dass sie mit diesen "Problemzonen" nie ihren Traum erreichen würde, ein Victoria's-Secret-Engel zu sein!

Apropos Beauty-OPs: Dieser Eingriff kostete Gina-Lisa Lohfink fast das Leben.

Dieses Geständnis machte Stefanie Giesinger in der aktuellen Folge ihres seit Mitte Januar produzierten Podcasts "G-Sport mit Stefanie Giesinger". Das Gespräch mit Sophie Passmann wurde für Giesinger zu einer emotionalen Nabelschau. Im Fokus: ihre Ängste und ihre Selbstzweifel im Umgang mit ihrem Körper und Aussehen.

Im Clip: Stefanie Giesinger gewährt intime Einblicke in ihr Privatleben

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Auch Stefanie Giesinger plagen immer wieder Selbstzweifel

Ein erfolgreiches Model ist selbstbewusst und souverän im Umgang mit sich selbst? Im Gespräch und bereits in den bewegenden Zeilen, die sie zur Ankündigung der Podcast-Folge auf ihrem Instagram-Kanal schrieb, räumte Giesinger mit diesem Vorurteil auf. "Jeden Tag entdecke ich eine weitere Stelle an meinem Gesicht, die mich stört", textete sie und ergänzte: "Ich frage mich häufig: 'Soll ich das einfach wegmachen lassen?' Generell ist ein Blick in den Spiegel fast immer damit verbunden, dass ich nach Makeln suche."

Das war aus dem Mund eines Top-Models nicht unbedingt zu erwarten. Aber Giesinger machte gleich einleitend klar, dass das Thema "Schönheitseingriffe" für sie selbst kein leichtes sein würde: "Es fällt mir nicht leicht, mich zu öffnen, denn es ist ein persönlicher und verletzlicher Raum." Zudem fühle sie sich "fast nicht reflektiert genug", sondern eher "gefangen in meinem eigenen Gedankenkarussell, toxischen Mustern und dem gesellschaftlichen Druck".

Gedanken eines Top-Models: "Meine Zähne sind so widerlich"

Stefanie Giesinger machte keinerlei Hehl aus den nagenden Selbstzweifeln, die sie mitunter plagten. "Wenn ich abnehme, wird mein Gesicht bestimmt wieder schlanker und kantiger. Ich sollte echt aufhören, so viel zu fressen. Ich verstehe es nicht … Ich mache Sport, ernähre mich gesund und trotzdem bin ich aufgebläht und habe diesen Speck hier. Vielleicht muss ich mir das doch absaugen lassen", habe sie schon gedacht.

Und die Gedanken auch schon beim Beauty-Doc umgesetzt, wie klar wird, als sie von Beratungsterminen berichtete. Beim letzten Mal habe sie die Ärztin gefragt: "Was würdest du denn alles so bei mir machen?" An anderer Stelle teilte Giesinger mit ihren 5,2 Millionen Instagram-Followern diesen Gedanken: "Jetzt ist es so weit. Ich lasse mir Veneers einsetzen. Meine Zähne sind so widerlich." Ein weiterer tiefer Blick in die geschundene Model-Seele: "Ich sehe so viele Bilder von mir. Immer fällt mir etwas anderes an mir auf, das ich hasse", gab sie schonungslos ehrlich zu.

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Warum sich Stefanie Giesinger "zutiefst schämte"

Giesinger zitierte den Spruch "Schönheit erfordert Opfer" - und der habe sie schon als kleines Mädchen verfolgt. Sie gestand auch, dass sie bereits im Kindergarten habe "schön" sein wollen. 

Die Suche nach der Perfektion, die es nicht gibt: Giesinger schilderte zudem ein Erlebnis kurz nach dem GNTM-Gewinn, als ihr am Badesee ein junger Typ zurief: "Die Cellulite hat man im Fernsehen aber nicht gesehen." Im Podcast gestand sie, dass sie der blöde Spruch mächtig verunsicherte: "Ich habe mich zutiefst geschämt."

Am Ende des Gesprächs standen Giesinger und Passmann vor der Frage: "Wofür tun wir uns das an?" Giesinger ratlos: "Wenn selbst diejenigen, die von unserer Gesellschaft als die schönsten Menschen der Welt gekürt werden, sich nicht schön genug finden? All der Schmerz, all die Energie und das Geld für (oft) lebensbedrohende Eingriffe."

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