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Virtual Reality: Was ist das eigentlich?

Virtual Reality

Einmal im Leben durch das Weltall fliegen, aus einem Flugzeug springen, mit Löwen um die Wette rennen… Geht nicht, weil Wissen, Zeit oder Geld fehlen? Geht doch – dank Virtual Reality, kurz VR. Was genau ist das? Wir erklären dir die wichtigsten Dinge, die es über Virtual Reality zu wissen gibt.

Junger Mann "tastet" nach der Wirklichkeit, die er durch die VR-Bri...
Virtual Reality wird nicht nur beim Gamen, sondern auch im Berufsleben immer mehr zum Alltag. © iStock

Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality (deutsch: virtuelle Realität) beschreibt die Darstellung einer künstlich erschaffenen Welt. Mit Hilfe von Computern entsteht eine neue Welt, die an die reelle Welt angelehnt sein kann – aber nicht muss. Durch die Kombination von unterschiedlichen Sinneseindrücken wie Bild und Ton entsteht das Gefühl von neuer Realität und Wirklichkeit. Dieser Effekt nennt sich Immersion: Vollkommen eingetaucht in die neue Umgebung vergisst der Nutzer Raum und Zeit in der wirklichen Welt.

Das richtige Virtual-Reality-Equipment

Die wichtigste Ausrüstung ist eine Virtual-Reality-Brille. Zwei Displays und besondere Linsen simulieren eine nicht existierende Realität direkt vor deinen Augen.

Zusätzlich benötigst du etwas, das die entsprechenden Bilder erzeugen kann, zum Beispiel eine Konsole oder einen PC. Einige VR-Brillen funktionieren auch schon mit herkömmlichen Smartphones.

Virtual Reality im Berufsleben

Heutzutage wird Virtual Reality nicht nur im Spiel eingesetzt – es gibt einige Berufe, in denen die virtuelle Realität bei der Entwicklung und Forschung hilft.

So wird mit Virtual Reality simuliert, wie sich verschiedene Materialien unter bestimmten Einflüssen verhalten. Beispielsweise werden unterschiedliche Szenarien auf der Rennbahn durchgespielt und dadurch die Funktionalität von Rennwagen verbessert.

Auch für die Raumplanung wird Virtual Reality eingesetzt. So können zum Beispiel Architekten Häuser erstellen und sie sich in 3D angucken, bevor diese gebaut werden. Und auch die Inneneinrichtung wird in VR geplant: Welche Wandfarbe soll genutzt werden? Wo stehen später die Möbel? Und wie erhellen die Lampen den Raum? Wenn alles gefällt, wird es dann im echten Leben nachgebaut.

In gefährlichen Jobs hilft Virtual Reality bei der Entwicklung und Weiterbildung. Deshalb soll in Zukunft auch in Bereichen wie dem Militär oder der Luftfahrt Virtual Reality zum Einsatz kommen. Im Simulator werden wichtige Manöver durchgespielt, um so in schwierigen Situationen routinierter reagieren zu können.

Die Gefahren von Virtual Reality

Wie bei allen Computer- und Konsolenspielen warnen Forscher davor, dass auch Virtual Reality einen gewissen Suchtfaktor hat. Dadurch, dass sich der Spieler in eine Welt flüchtet, die der wirklichen sehr ähnlich sein kann – aber eben doch oft ein Stück perfekter, aufregender oder einfacher zu beeinflussen ist, kann es zu einer Realitätsflucht kommen. Und vielleicht möchte der Spieler die virtuelle Welt am Ende am liebsten gar nicht mehr verlassen.

Ein weiteres Risiko von Virtual Reality ist Motion Sickness. Einige Menschen sind anfälliger für diese sogenannte Spielübelkeit oder auch Seekrankheit. Wenn dir beim Spielen schlecht oder schwindelig wird, du über Kopfschmerzen klagst oder Schweißausbrüche bekommst – lass es langsam angehen. Wie bei allen neuen Dingen ist es auch mit der Virtual Reality: Taste dich am Anfang an die Sache heran und finde heraus, ob dir die virtuelle Realität bekommt oder ob du sie nur für kurze Zeit am Stück genießen kannst.